Donnerstag, 15. Dezember 2011

Oettinger plant 40 neue AKW für EU ++ Giftige Weihnachtsbäume ++ Waldproduktliste 2011 ++ Bis 31.12. Förderer werden und gewinnen!

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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Donnerstag, den 15. Dezember 2011

Oettinger plant 40 neue AKW für EU

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

AKW-KühltürmeDeutschlands Atomausstieg ficht EU-Kommissar Günther Oettinger offenbar nicht an. 40 neue AKW will er den EU-Bürgern in den nächsten 20 Jahren aufbürden.

In der bisher vertraulichen "Energy Roadmap 2050" wird die veraltete Risikotechnologie laut Presseberichten für ihre vermeintlich klimafreundliche CO2-freie Energieproduktion zu vergleichsweise niedrigen Kosten gelobt.


Haben wir richtig gehört? Klimafreundlich, CO2-frei, niedrige Kosten? Beim Uranabbau werden jede Menge gefährliche Umweltgifte frei, ganz zu schweigen von den fatalen Auswirkungen, die ein Super-GAU wie in Fukushima oder Tschernobyl auf Jahrzehnte hat. Zudem ist die CO2-Bilanz der Atomkraft alles andere als prächtig, berücksichtigt man den gesamten Prozess vom Uranabbau, über den immensen Energieverbrauch bei der Anreicherung, sowie von Rückbau und Endlagerung. Und würde man sämtliche externe Kosten in den Atomstrom einpreisen, wäre er längst um ein Vielfaches teurer als Wasser-, Wind- und Solarenergie.

Wenn EU-Kommissar Oettinger immer noch an die Lügen der Atomlobby glaubt und nicht begriffen hat, dass unsere energetische Zukunft in den Erneuerbaren liegt, bei gleichzeitigem Energiesparen und einer Effizienzsteigerung, hat er in Brüssel nichts verloren.

Europa muss aussteigen und nicht einsteigen. Deshalb ist es wichtig, im Rahmen der grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung (SUP) den geplanten Einstieg Polens in die Atomkraft zu verhindern.

Werden Sie aktiv:
Setzen Sie sich für mehr Erneuerbare Atomprogramm in Polen verhindern!Energie und gegen Atomkraft in Europa ein und unterstützen Sie unsere Onlineaktion gegen das geplante Atomprogramm in Polen. Um dieses zu verhindern, können wir uns im Rahmen des SUP noch bis zum 4. Januar 2012 gegen den polnischen Atomeinstieg aussprechen. Über 18.000 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits an unserer Onlineaktion beteiligt.

Schicken auch Sie unsere Musterstellungnahme an die polnischen Behörden und schreiben Sie an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Die Bundesregierung ist aufgefordert zu verhindern, dass wir alle von unserem Steuergeld den Aufbau von Atomkraftwerken finanzieren.

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Giftige WeihnachtsbäumeGiftiger Weihnachtsbaum
Etwa 26 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr festlich geschmückt in deutschen Wohnzimmern. Während vor 50 Jahren die Bäume hauptsächlich als forstliches Nebenprodukt aus der regionalen Waldwirtschaft stammten, werden heute mehr als 80 Prozent der Bäume auf eigens angelegten Weihnachtsbaum-Plantagen gezüchtet. Nebenwirkungen bleiben bei dieser Form der intensiven Bewirtschaftung nicht aus.

Alarmierend ist vor allem der hohe Einsatz von Pestiziden gegen unerwünschten Unterbewuchs. Besonders beliebt, weil besonders giftig, ist das Totalherbizid Glyphosat, bekannt unter dem Namen Roundup von Monsanto. Einmal versprüht, reichert sich das Pflanzengift in den Böden an, gelangt in das Grund- und Oberflächenwasser und gefährdet die Trinkwasserqualität.

Zeigen Sie dem giftigen Weihnachtsbaumgeschäft die rote Karte:

  • Kaufen Sie keine Billig-Bäume sondern achten Sie auf zertifizierte Bio-Weihnachtsbäume. Naturland und Robin Wood haben Adressen von Anbietern des alternativen Grüns zusammengestellt.
  • Wenn keine Öko-Weihnachtsbäume in Ihrer Nähe angeboten werden, können Sie sich auch an das regionale Forstamt wenden. Fragen Sie dort nach Weihnachtsbäumen aus sogenannter Durchforstung. Dabei handelt es sich in der Regel um Fichten, die zur Auflichtung und Verjüngung der Waldbestände geschlagen werden.

Weitere Informationen über die Weihnachtsbaum-Industrie und ihre Folgen für Menschen und Umwelt haben das ZDF und der WDR recherchiert.


Waldproduktliste 2011
Auch heute noch sind in den durch Tschernobyl-Fallout belasteten Regionen, wie z.B. in Südbayern und im Alpenraum, in Wildpilzen und anderen Waldfrüchten hohe Werte an künstlicher Radioaktivität nachweisbar. Das Umweltinstitut München hat auch dieses Jahr wieder regelmäßig Proben gemessen und ausgewertet. Die aktuelle Waldproduktliste 2011 steht absofort im Internet für Sie bereit.


Bis 31.12. Urlaub im Bio-Schloss gewinnen!
Bio-Hotel Schlossgut OberambachInsbesondere die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. Mit Ihrer Hilfe können wir Aktionen und Kampagnen gegen Atomkraft, Roundup, Gentechnik oder Agrosprit finanzieren.

Für unsere Mitgliederwerbeaktion haben wir wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet bekommen.

Werden Sie bis zum 31.12.2011 Förderer des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie zwei Übernachtungen mit Frühstück im Bio-Hotel Schlossgut Oberambach am Starnberger See für zwei Personen sowie viele weitere tolle Preise. Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand

+ + + Termine + + +

Aktion "Aufgetischt"
23. Nov. bis 23. Dez. 2011
Mit der diesjährigen Aktion „Aufgetischt“ klärt das Tollwood Winterfestival gemeinsam mit Naturland über die Gefahren unseres täglichen Brotes auf. Die Onlineaktion fordert die bayerische Staatsregierung auf, mehr in den Ökolandbau zu investieren und der zerstörerischen Produktion von Lebensmitteln einen Riegel vorzuschieben. Mehr Infos

Demo: Wir haben es satt!
21. Jan. 2012; Start: 11.30 Uhr, Berlin Hauptbahnhof; Abschluss: Brandenburger Tor
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Daher gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße und fordern: JA zur bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft, JA zum Menschenrecht auf Nahrung und Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft. Mehr Infos



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