Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! ++ Umweltbericht zu polnischen Atomprogramm verstößt gegen EU-Recht ++ Bis 31.12. Förderer werden und gewinnen!

Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 23. Dezember 2011

Umweltbericht zu polnischem Atomprogramm
verstößt gegen EU-Recht

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

25.000 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich bisher im Rahmen unserer Onlineaktion gegen das polnische Atomenergieprogramm ausgesprochen.

Nun hat das Umweltinstitut München eine ausführliche Stellungnahme zum polnischen Atomprogramm erarbeitet. Die vorgelegte Umweltverträglichkeitsstudie ist veraltet, unvollständig, in weiten Teilen falsch und entspricht nicht den Vorgaben der EU.

Die Risiken der Atomenergie werden völlig verharmlosend abgetan und Gefahren für Mensch und Umwelt negiert, als ob es Tschernobyl und Fukushima nie gegeben hätte. Die Autoren des Umweltberichts machten sich nicht einmal die Mühe, die Vorgaben der EU zu erfüllen. So werden die Alternativen, wichtiger Bestandteil einer SUP, nur am Rande erwähnt, und das nicht etwa vergleichend, sondern faktisch als zu teuer und zu wenig wirksam dargestellt. Das Gefährdungspotenzial von AKW wie auch die gesundheitlichen Auswirkungen von Radioaktivität werden ignoriert bzw. völlig falsch dargestellt. Vom aktuellen Wissensstand ist der Umweltbericht weit entfernt.
Lesen Sie hierzu auch unsere aktuelle Pressemitteilung

Werden Sie aktiv:
Noch bis zum 4. Januar 2012 können Sie unsere Muster-Stellungnahme per E-Mail an die polnischen Verantwortlichen schicken. Je mehr Menschen sich an der Aktion beteiligen, desto deutlicher wird die Ablehnung der Atomkraft! 

Diese Aktion mit Facebook-Freunden teilen...



Umweltinstitut fordert faire Informationen über Gentechnik in Futtermittel
Die Bayerische Staatsregierung lehnt den Anbau genmanipulierter Pflanzen klar ab. Beim Einsatz genmanipulierter Futtermittel ist man hingegen nicht so konsequent.

So behauptet die Bayerische Staatsregierung in ihren öffentlichen Verlautbarungen, dass eine Fütterung ohne Gentechnik nicht möglich sei. Deshalb fordert das Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft, zu dem auch das Umweltinstitut München gehört, den Bayerischen Landwirtschaftsminister, Helmut Brunner, nun in einem Brief auf, fair über Gentechnik in Futtermitteln zu informieren.

Bereits im Oktober 2011 kritisierte das Umweltinstitut öffentlich die Informationen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), die Landwirte offenbar davon überzeugen will, genmanipuliertes Tierfutter einzusetzen.

Hintergrundinfos zu Gen-Futter in Bayern


Bis 31.12. Urlaub im Bio-Schloss gewinnen!
Bio-Hotel Schlossgut OberambachInsbesondere die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. Mit Ihrer Hilfe können wir Aktionen und Kampagnen gegen Atomkraft, Roundup, Gentechnik oder Agrosprit finanzieren.

Für unsere Mitgliederwerbeaktion haben wir wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet bekommen.

Werden Sie bis zum 31.12.2011 Förderer des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie zwei Übernachtungen mit Frühstück im Bio-Hotel Schlossgut Oberambach am Starnberger See für zwei Personen sowie viele weitere tolle Preise. Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

 

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2012!
2011 steht im Schatten dramatischer  Umweltkatastrophen: Das Erdbeben in Japan richtete eine Zerstörung gewaltigen Ausmaßes an und löste im AKW Fukushima die größte Atomkatastrophe seit Tschernobyl aus. Im Laufe des Jahres folgten Flutkatastrophen in Thailand und Italien, sowie die furchtbare Dürre in Afrika.

Doch obwohl die Folgen der Erderwärmung  deutlich spürbar sind, versank der Klimagipfel in Durban angesichts der Finanz- und Eurokrise in der Bedeutungslosigkeit. Daher ist jede/r einzelne von uns gefragt: Wir müssen uns engagieren, damit das Wohlergehen Vieler endlich über die wirtschaftlichen Vorteile einiger Weniger gestellt wird. Auch 2012 wird das Umweltinstitut München wieder für den Umwelt- und Klimaschutz kämpfen!

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung im 25. Jahr des Umweltinstituts und wünschen Ihnen friedliche Festtage und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2012. Bleiben Sie gesund, kritisch, mutig und engagiert!


Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand

+ + + Termine + + +

Aktion "Aufgetischt"
23. Nov. bis 23. Dez. 2011
Mit der diesjährigen Aktion „Aufgetischt“ klärt das Tollwood Winterfestival gemeinsam mit Naturland über die Gefahren unseres täglichen Brotes auf. Die Onlineaktion fordert die bayerische Staatsregierung auf, mehr in den Ökolandbau zu investieren und der zerstörerischen Produktion von Lebensmitteln einen Riegel vorzuschieben. Mehr Infos

Vortrag: Gentechnik – manipuliertes Leben
17. Jan. 2012, 19 Uhr, Reformhaus Mayr, Bahnhofstr. 35, Planegg
Der Vortrag von Anja Sobczak, Referentin für Gentechnik im Umweltinstitut München, bietet Informationen zu Gentechnik bei Pflanzen von Anbau über Forschung und Freisetzungen bis zu geplanten Zulassungen. Darüber hinaus werden die Risiken für Menschen und Umwelt dargestellt. Außerdem berichtet die Expertin über Gentechnik in Lebensmitteln: Welche Produkte enthalten Gentechnik? Wie erkenne ich diese? Wie kann ich Gentechnik in Lebensmitteln vermeiden? Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Mehr Infos

Demo: Wir haben es satt!
21. Jan. 2012; Start: 11.30 Uhr, Berlin Hauptbahnhof; Abschluss: Brandenburger Tor
Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Daher gehen am 21. Januar 2012 VerbraucherInnen, TierschützerInnen, UmweltschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern gemeinsam auf die Straße und fordern: JA zur bäuerlich-nachhaltigen Landwirtschaft, JA zum Menschenrecht auf Nahrung und Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft. Mehr Infos

Podiumsdiskussion: Uranmunition – Risiko für Mensch und Umwelt
26. Jan. 2012, 19.30 Uhr, München, Gasteig (Black Box), Rosenheimer Str. 5
Seit den ersten Einsätzen von Uranmunition im Irak und in Südost-Europa warnen Wissenschaftler und Menschenrechtler davor, dass der beim Angriff entstehende Uranstaub betroffene Gebiete über Jahrzehnte verseucht und die Menschen bedroht.
Der bekannte Strahlenbiologe, Professor Edmund Lengfelder, erläutert die Risiken von Uranmunition. Experten aus Politik, Militär und Medien diskutieren über Erfahrungsberichte, Verbindungen zu Deutschland und ein Verbot dieser Waffen.
Veranstalter: Handicap International e. V. München, Umweltinstitut München, e.V., DFG-VK, Pax Christi, Münchner Friedensbündnis. Mehr Infos



Das Umweltinstitut bei Facebook
Das Umweltinstitut bei Twitter

Spenden
Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
 
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Konto 8 831 100, BLZ 700 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20% Ihrer persönlichen Einkünfte.
Fördern
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Förderer werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
www.umweltinstitut.org/newsletter
Anregungen
Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org
Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

Keine Kommentare: