Sonntag, 31. Juli 2011

PM 0667-11 (Unkonventionelles Erdgas - Nach Röttgens Sinneswandel ist endlich ein Konsens möglich)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Datum: 31. Juli 2011

Unkonventionelles Erdgas - Nach Röttgens Sinneswandel ist endlich ein Konsens möglich

Zur Ankündigung von Bundesumweltminister Röttgen, die Risiken der Fracking-Methode durch eine Studie untersuchen zu lassen, erklärt Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz:

"Nach eineinhalb Jahren öffentlicher Diskussion konnte Röttgen das Thema Fracking offensichtlich nicht länger ignorieren, nachdem sogar seine eigene Partei die umstrittene Gasförderung in NRW ablehnt. Besser spät als nie.

Einem parteiübergreifenden Konsens im Bundestag, analog zum Landtag NRW, steht nun nichts mehr im Wege. Wir haben hierzu bereits einen Antrag (Drs. Nr. 17/5573) eingebracht, dem sich Herr Röttgen gerne anschließen kann. 

Seit Fracking in Deutschland bei einigen Energiekonzernen auf der Agenda steht, hat Röttgen das Thema konsequent ignoriert und den Bund für nicht zuständig erklärt. Mehrere unserer Anfragen zu den Umweltrisiken der Fördermethode hat die Bundesregierung praktisch nicht beantwortet. Andere Länder in Europa, wie beispielsweise Frankreich und die Niederlande, haben längst Moratorien verhängt und aus den USA kommen fast täglich neue Meldungen über schwere Umweltschäden durch Fracking.

In einer Bundestagsvorlage behauptet das von Röttgen geführte Umweltministerium sogar, dass es zwischen der Förderung von konventionellem und unkonventionellem Gas keine Unterschiede gebe und nannte Werbebroschüren der Öl- und Gasindustrie als Quellen. Nicht nur hier zeigt sich Röttgens Unvermögen als Umweltminister. "

 

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