Montag, 11. Juli 2011

PM 0612-11, (Überfraktionelle „Initiative der Frauen“ für Quote in Aufsichtsräten)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 0612
Datum: 11. Juli 2011

Überfraktionelle „Initiative der Frauen" für Quote in Aufsichtsräten

Die stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Ekin Deligöz, und SPD, Dagmar Ziegler, erklären:

Gemeinsam mit Ingrid Fischbach und Rita Pawelski (beide CDU), Caren Marks (SPD) und Monika Lazar (Bündnis 90/Die Grünen) haben wir die Initiatorinnen der E-Petition "Gleichstellungsrecht – Erhöhung des Frauenanteils und gesetzliche Mindestquote für die Aufsichtsräte" zu einem Gespräch eingeladen. Die Resonanz war groß und in zentralen Punkten bestand Einigkeit. Am Ende unserer Sitzung wurde eine überfraktionelle Initiative der Frauen ins Leben gerufen.

Von den sechs beteiligten Verbänden, die die E-Petition tragen, sind fünf unserer Einladung gefolgt: die Hauptpetentin Monika Schulz-Strelow, Präsidentin des Vereins "Frauen in die Aufsichtsräte", der Deutsche Juristinnenbund, vertreten durch seine Präsidentin Jutta Wagner. Des weiteren nahmen die Präsidentin Henrike von Platen von Business and Professional Women Germany, die Geschäftsführerin Carlotta Köster-Brons des Verbandes der deutschen Unternehmerinnen sowie die Vorstands-Sprecherin Rena Bargsten von European Women's Management Development am Gespräch teil. Komplettiert wurde unsere Runde durch weitere Vertreterinnen der Verbände und zahlreiche Kolleginnen aus unseren Bundestagsfraktionen.

In folgenden zentralen Punkten besteht Einigkeit:

1.       Wir brauchen eine gesetzliche Quote für Frauen in Aufsichtsräten – weil freiwillige Selbstverpflichtungen keine Wirkung entfalten, wie die vergangenen Jahre gezeigt haben.

2.       Nur mit vereinten Kräften können wir unser Ziel erreichen. Um unsere Sache zum Erfolg zu führen, brauchen wir eine starke gesellschaftliche und politische Allianz.

Deshalb haben wir weitere Schritte vereinbart. Ein nächstes Treffen wird im Herbst stattfinden.

Die bei der Veranstaltung nicht anwesenden Fraktionen von FDP und DIE LINKE sind herzlich eingeladen sich anzuschließen. Weitere Verbände und Vereinigungen, die gemeinsam mit uns für eine faire Vertretung von Frauen in Aufsichtsräten kämpfen wollen, sind ebenso herzlich willkommen.

 

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