Donnerstag, 21. Juli 2011

BMU Pressedienst Nr. 099/11 -- Umwelt - Förderung

Umwelt / Förderung
EU-Umweltförderprogramm LIFE+: Deutschland erhält 34,5 Millionen Euro --
Zehn deutsche Projektvorschläge aus der Antragsrunde 2010 erfolgreich

Die Europäische Kommission hat die Förderung von 183 neuen LIFE+-Projekten aus der Antragsrunde 2010 mit insgesamt 244 Mio. Euro beschlossen. Für zehn deutsche Projekte wurden rund 33 Mio. Euro EU-Zuschüsse bewilligt. Zusammen mit den deutschen Anteilen an grenzüberschreitenden LIFE+-Projekten aus anderen Mitgliedstaaten erhält Deutschland EU-Fördermittel in Höhe von insgesamt 34,5 Mio. Euro.

Acht Naturschutzprojekte wurden für eine EU-Förderung ausgewählt. Sie verfolgen unter anderem das Ziel, die Lebensräume gefährdeter Tier- und Pflanzenarten von europäischer Bedeutung wie z.B. Beispiel Schreiadler und Wachtelkönig wiederherzustellen. Zwei Projekte aus dem Bereich Umweltschutz befassen sich mit Demonstrationsvorhaben zur nachhaltigen Erzeugung von Bioenergie und zur Abwasserbeseitigung.

Im EU-weiten Vergleich waren die deutschen Projektvorschläge überdurchschnittlich erfolgreich. Die für Deutschland vorreservierte Mittelzuteilung von 28,3 Mio. Euro konnte um 22 % übertroffen werden.

Das EU-Programm LIFE+ ist das einzige EU-Förderinstrument, das speziell für die Umwelt konzipiert wurde. Während seiner Laufzeit von 2007 bis 2013 werden
Projekte in den drei Programmbereichen Natur und Biologische Vielfalt, Umweltpolitik und Verwaltungspraxis sowie Information und Kommunikation mit ca. 1,7 Mrd. Euro gefördert. Über 50 % der EU-Mittel sind für den Bereich Natur und Biologische Vielfalt reserviert und kommen überwiegend der Umsetzung des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 zugute.

Weitere Informationen zu LIFE+ unter:
http://www.bmu.de/naturschutz_biologische_vielfalt/life/doc/40594.php
http://ec.europa.eu/environment/life/index.htm


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Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich)
Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
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