Donnerstag, 25. November 2010

PM 1394-10, (Anlaufstelle für Betroffene von sexuellem Missbrauch verstetigen)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 1394
Datum: 25. November 2010

Anlaufstelle für Betroffene von sexuellem Missbrauch verstetigen

Zum zweiten Zwischenbericht der Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs erklärt Ekin Deligöz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied am Runden Tisch:

Der Bedarf nach einer weithin bekannten Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt ist offenkundig. Die Nachfrage bei der telefonischen Anlaufstelle beweist: Betroffene brauchen die Hilfe qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach derzeitigem Planungsstand ist eine Fortführung der Beratungsstelle über April 2011 hinaus nicht vorgesehen. Dabei ist nicht zu erwarten, dass der Gesprächs-, Informations- und Hilfsbedarf von Betroffenen bald abnehmen wird. Es muss deshalb geprüft werden, wie das Hilfsangebot der Beratungsstelle verstetigt werden kann. Hier ist eine zügige Initiative der Regierung gefragt.

Das Themenfeld sexueller Gewalt ist stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt, nicht auch zuletzt nach dem Start der erfolgreichen Kampagne "Sprechen hilft". Die Aufarbeitung vergangener Fälle und die Arbeit zur Stärkung des Kinderschutzes wird anhalten und noch forciert werden müssen. Die Arbeit der Beauftragten wird deshalb noch mehr an Bedeutung gewinnen.


(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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