Donnerstag, 25. November 2010

PM 1389-10, (Pfändungsschutz-Konten: Banken nutzen Not aus)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 1389
Datum: 25. November 2010

Pfändungsschutz-Konten: Banken nutzen Not aus

Zur Untersuchung der Zeitung Ökotest von Pfändungsschutz-Konten erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

Geschützt von einem "Rettungsschirm" haben Banken in der Finanzkrise Milliarden Euro bekommen - nun sahnen sie bei Kunden ab, die in Geldnot sind. Das zeigt der aktuelle P-Konten Test der Zeitung Ökotest.

Bei über der Hälfte der getesteten P-Konten zahlen die Bankkunden mit 5 bis 6 Euro pro Monat überdurchschnittlich viel für ihren Zahlungsverkehr. Auch bei anderen Serviceleistungen hat der Nutzer eines P-Kontos schlechte Karten. So lehnen viele Banken Daueraufträge und Lastschriften ab, was den Kunden in Geldnot zusätzliche Kosten verursacht.

Wieder einmal bereichern sich Banken an ihren Kundinnen und Kunden. Diesmal gerade an den Menschen, die ohnehin wenig haben und auf ein pfändungs-geschütztes Konto angewiesen sind.

Wir fordern die Verbraucherministerin auf, diese Geschäftspraktiken zu stoppen. Sie muss dafür Sorge tragen, dass in Not geratene Menschen von ihren Banken nicht in unangemessener Höhe zur Kasse gebeten werden.


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