Donnerstag, 14. Oktober 2010

PM 1221-10, (Aufschwung muss bei Arbeitnehmern und Langzeitarbeitslosen ankommen)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 1221
Datum: 14. Oktober 2010

Aufschwung muss bei Arbeitnehmern und Langzeitarbeitslosen ankommen

Zum Gutachten der Wirtschaftsweisen erklärt Renate Künast, Fraktionsvorsitzende:

Der Aufschwung muss auch bei Arbeitnehmern und Langzeitarbeitslosen ankommen. Die Arbeitnehmer haben sich in den vergangenen Jahren und besonders in der Krise zurückgehalten und so ihren Beitrag zur Konsolidierung geleistet. Es ist höchste Zeit, dass, sie etwas zurückbekommen. Nächstes Jahr werden die Exporte vermutlich zurückgehen, umso wichtiger ist dann eine kräftige Binnennachfrage: das Beste dafür ist es, Arbeitnehmerinnen mehr Geld in die Hand zu geben.

Aufschwung und sinkende Arbeitslosigkeit müssen Ansporn sein, endlich mehr Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauszuholen. Die Bundesregierung muss vor dem Hintergrund des jetzt schon eklatanten Fachkräftemangels deutlich mehr in Qualifizierung und Weiterbildung investieren. Zur Wahrheit beim Fachkräftemangel gehört jedoch auch, dass wir mehr qualifizierte Zuwanderer aus allen Teilen der Welt brauchen. Top ausgebildete Ingenieure und IT-Spezialisten kann man nicht von heute auf morgen nur durch Qualifizierung gewinnen. Die Bundesregierung muss schnell die Einkommensgrenze für hochqualifizierte Spezialisten auf 40.000 Euro senken, nur so kann der Aufschwung verstetigt werden.


(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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