Donnerstag, 30. September 2010

PM 1150-10, („Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ in der Stahlbranche - hoffentlich Signal für die Bundesregierung)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 1150
Datum: 30. September 2010

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" in der Stahlbranche - hoffentlich Signal für die Bundesregierung

Zu den Vereinbarungen der Stahlbranche, dass Leiharbeitskräfte künftig den gleichen Lohn bekommen wie die Stammbelegschaft, erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte:

Endlich zeigt eine Branche, dass Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer keine Beschäftigten zweiter Klasse sind. Die Tarifpartner der Stahlbranche haben das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" in ihren aktuellen Tarifverhandlungen festgeschrieben.

Wir hoffen, dass dies ein Signal an die Bundesregierung ist. Schon lange fordern wir, dass der Gleichbehandlungsgrundsatz "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" umgesetzt wird.

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung bleibt weit hinter unseren Forderungen und der Vereinbarungen der Stahlbranche zurück. Nachbesserungen sind unerlässlich. Die Leiharbeit muss endlich sozialverträglich ausgestaltet und wieder zu einem Instrument zur Abfederung von Auftragsspitzen werden.

Ziel muss sein, dass jetzt im Aufschwung reguläre Beschäftigung entsteht, der Boom in der Leiharbeit muss gestoppt werden.


(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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