Donnerstag, 16. September 2010

BMU Pressedienst Nr. 138/10 -- Naturschutz

Naturschutz
Heinen-Esser würdigt Träger des „Alternativen Nobelpreises"
Richtige Antworten gefunden und Zeichen gesetzt

Die herausragende Rolle von Trägern des Alternativen Nobelpreises „Right Livelihood Award" beim Ringen um den Erhalt der biologischen Vielfalt hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, hervorgehoben. „Um den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, brauchen wir politischen Willen aber auch das Engagement zahlreicher mutiger Menschen. Die Preisträger des ‚Right Livlihood Awards', haben in ihren Ländern richtige Antworten gefunden und konnten Zeichen setzen", sagte Heinen-Esser auf einer Veranstaltung des Bundesamtes für Naturschutz anlässlich des 30 jährigen Jubiläums des Alternativen Nobelpreises „Right Livelihood Award" in Bonn.

An der Diskussionsrunde zum Thema „Stopp des Verlustes an biologischer Vielfalt" nahmen als Preisträger des Alternativen Nobelpreises Sunderlal Bahuguna (Indien), Mohammaed Idris (Malaysia), Birsel Lemke (Türkei), Rene Ngongo (Kongo), Vandana Shiva (Indien/Kanada), Judit Vasarhelyi (Ungarn) sowie Michael Succow (Deutschland) teil. Alle Preisträger wurden geehrt, da sie jeweils praxisgerechte und exemplarische Antworten auf die drängendsten Herausforderungen haben, denen wir uns heutzutage stellen müssen. Mohamed Idris setzt sich beispielsweise für den Waldschutz und die Rechte indigener Völker im malaysischen Teil Borneos ein und Sunderlal Bahuguna von der indischen Chipko Bewegung bekämpft durch gewaltfreien Widerstand die kommerzielle Waldvernichtung im indischen Himalaya.

„Ihr Einsatz für die Trendwende im Biodiversitätserhalt ist gleichzeitig eine positive Botschaft an die Teilnehmer der nächsten UN-Naturschutzkonferenz", so Heinen Esser. Im kommenden Monat wird die Vertragsstaatenkonferenz des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt in Nagoya, Japan stattfinden. Sie soll über die Ausrichtung der internationalen Biodiversitätspolitik der nächsten 10 Jahre beschließen.


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