Mittwoch, 21. April 2010

PM 0443-10, (Sperrung des Luftraums: Kein Grund für Staatshilfen)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 0443
Datum: 21. April 2010

Sperrung des Luftraums: Kein Grund für Staatshilfen

Zu den Auswirkungen auf die Wirtschaft aufgrund der Sperrung des Luftraums erklärt Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

Der schnelle Ruf nach staatlicher Hilfe ist inzwischen stark in Mode gekommen. Wirtschaftsminister Brüderle ist gut beraten, keine Zusagen zu machen. Damit würde er nur Begehrlichkeiten wecken. Fluggesellschaften unterliegen, wie alle anderen Unternehmen, gewissen unternehmerischen Risiken. Spätestens seit dem 11. September 2001 gehört dazu auch eine vorübergehende Sperrung des Luftraums. Wer die Fluggesellschaften deswegen entschädigen will, sollte sich im Klaren sein, dass er damit eine endlose Subventionskette bis zur letzten Blumenverkäuferin auslösen könnte, deren Umsatz ebenfalls gelitten haben mag. Statt nach staatlichen Hilfen zu rufen, sollten die Airlines lieber ihr Krisenmanagement überprüfen. Eine Woche Sperrung des Luftraums für alle ist aus grüner Sicht kein erkennbarer Grund für Staatsknete.

 


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