Mittwoch, 7. Oktober 2009

PM 0817-09, (Opel: Mehr Risiken als Chancen)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 0817
Datum: 7. Oktober 2009

Opel: Mehr Risiken als Chancen

Zu Berichten über das Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC erklären Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin, und Alexander Bonde, haushaltspolitischer Sprecher:

Die Studie der Wirtschaftsprüfer von PwC zur Tragfähigkeit des Rettungskonzeptes von Magna spricht eine deutliche Sprache: außerordentlich riskant, birgt außerordentliches Risiko für Planverfehlungen. Übersetzt heißt dies: Nur aufgrund geschönter und unrealistischer Absatzzahlen rechnet sich das Konzept. Auf dieser Grundlage würde keine Bank der Welt einen Kredit gewähren. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Risiken für die Steuerzahler transparent und öffentlich zu machen. Die FDP muss nun zeigen, wie ernst Sie ihre eigenen ordnungs- und haushaltspolitischen Glaubensgrundsätze nimmt.

Statt die Forschung neuer Mobilitätskonzepte und der Elektromobilität zu fördern, subventioniert die Bundesregierung alte Industriekonzepte weiter. Damit droht ein Teil des Automobilbaus in Deutschland nach der  Steinkohle zu einem Subventionsmilliardengrab zu werden. Opel hat große Potenziale, aber ohne echte Zukunfts- und Tragfähigkeit des Unternehmens darf es keine Unterstützung mit Steuergeld geben.


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