Donnerstag, 18. Juni 2009

PM 0524-09, (Ausbildungspakt darf nicht scheitern – Wirtschaft und Bundesregierung müssen ihre Verantwortung ernst nehmen)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 0524
Datum: 18. Juni 2009

Ausbildungspakt darf nicht scheitern – Wirtschaft und Bundesregierung müssen ihre Verantwortung ernst nehmen

Zu der gescheiterten gemeinsamen Erklärung der Ausbildungspaktteilnehmer für das für Freitag vorgesehene Treffen in Berlin erklärt Priska Hinz, bildungspolitische Sprecherin:

Angesichts des drohenden Scheiterns des Ausbildungspakts fordern wir die Paktpartner auf, sich zusammenzureißen und auf jeden Fall zu einer Einigung zu kommen. Trotz der Wirtschaftskrise muss der Versuch unternommen werden, dass wieder so viele Ausbildungsplätze wie im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt werden. Nur dann erhalten Schulabgänger und Altbewerber eine Chance.

Wer in der Krise nicht ausbildet, dem fehlen aufgrund der sinkenden Schulabgängerzahlen bald die gut qualifizierten Fachkräfte. Die Wirtschaft ist aufgefordert, in ihrem ureigensten Interesse zu handeln und die Zielzahl 600.000 Ausbildungsplätze zu erreichen.

Die Bundesregierung ist aufgefordert, die Unternehmen bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen zu unterstützen. Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen intensiviert und verbessert werden, damit die Betriebe sich in der Krise zutrauen, auch Altbewerber auszubilden.

Zusätzliche Ausbildungsplätze sollen in überbetrieblichen Ausbildungsstätten eingerichtet werden. Dort könnten beispielsweise große Teile des ersten Ausbildungsjahres stattfinden. Das würde die Unternehmen entlasten. Wir haben dafür das Konzept DualPlus entwickelt.


(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Pressestelle
11011 Berlin

T: 030 / 227 - 5 72 12
F: 030 / 227 - 5 69 62
http://www.gruene-bundestag.de
eMail: presse@gruene-bundestag.de

Abbestellen: Mail an
Pressemitteilungen-request@mail.gruene-mail.de,
kein Betreff, Text: unsubscribe
Bestätigungsaufforderung unbearbeitet
zurück an den Absender schicken.

Keine Kommentare: