Montag, 16. Februar 2009

PM 0152-09, (Schutz von Demonstranten darf nicht an der Stadtgrenze aufhören)

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

NR. 0152
Datum: 16. Februar 2009

Schutz von Demonstranten darf nicht an der Stadtgrenze aufhören

Zum Angriff von Neonazis auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration
"Geh Denken", erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen
Rechtsextremismus:

Der brutale Überfall auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration "Geh
Denken", die sich auf dem Rückweg aus Dresden befanden, zeigt erneut das enorme
Gewaltpotential der Rechtsextremisten.
Es ist unverständlich, dass man in Dresden tausende von Polizisten zur
Absicherung des Neonaziaufmarsches eingesetzt hat und danach die Teilnehmer der
Gegendemonstration zu Freiwild erklärt wurden. Die Polizei hätte die Rückreise
der Rechtsextremen begleiten und absichern müssen. Der Überfall beim zufälligen
Zusammentreffen von Neonazis und Demokraten mit mehreren Verletzten auf der
Raststätte Teufelstal hätte so verhindert werden können.


(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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