Dienstag, 24. Februar 2009

BMU Pressedienst Nr. 057/09 -- Ökologische Industriepolitik

Ökologische Industriepolitik
Klug: Umweltschutz schafft Jobs und Perspektiven für Innovationen und Lebensqualität
Bericht des Bundesumweltministeriums veröffentlicht

Umweltpolitik spielt bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise eine entscheidende Rolle. Darauf wies die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-umweltministerium Astrid Klug heute in Berlin anlässlich der Vorstellung des Berichts „Umweltschutz schafft Perspektiven" hin. „ Die Umweltpolitik hat in den letzten Jahren die Herausforderungen grundlegender wirtschaftlicher Reformen erkannt, in politischen Konzepten für eine moderne und nachhaltige Wirtschaftspolitik formuliert und erfolgreich umgesetzt – als Zukunftsstrategie für Innovation, Arbeit und Wohlstand im 21. Jahrhundert", so Astrid Klug.

Am Beispiel ökologischer Industriepolitik, engagierter Klima- und Energiepolitik und am Beispiel von Naturschutz machte Klug deutlich, welche positiven Auswirkungen Umweltpolitik auf technische Entwicklung, wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze hat: „Bereits heute arbeiten mehr als 1,8 Millionen Beschäftigte im Umweltschutz. Durch die Umsetzung unserer Verpflichtung, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, werden selbst nach konservativen Schätzungen weitere 500.000 neue Jobs entstehen", sagte Klug.

Der neue Bericht des Bundesumweltministeriums geht der Frage nach, wie Umweltpolitik die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger steigert, in welchen Bereichen beispielsweise Stadtbewohner von Umweltpolitik profitieren und welche Perspektiven Umweltpolitik für ländliche Räume schafft, welche enorme Bedeutung der Erhalt unserer Ökosysteme hat. Er zeigt, wie sehr Umweltpolitik auch Grundlage für wirtschaftliche Innovation und Entwicklung ist.

An konkreten Beispielen beleuchtet der Bericht das Zusammenspiel von Umweltpolitik und gesellschaftlichen Akteuren. Interviews und Portraits zeigen, wie Unternehmen, Kommunen oder Verbände umweltpolitische Initiativen produktiv aufgreifen. Zudem werden Akteure aus unterschiedlichen Bereichen präsentiert, darunter Sir Nicholas Stern, der Unternehmer Martin Viessmann, Handwerker, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und umweltengagierte Jugendliche.


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