Mittwoch, 5. November 2008

BHKW-Info 29/2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

anbei senden wir Ihnen den BHKW-Info-Newsletter mit aktuellen Meldungen und Hinweisen.

Der vierte Beitrag wurde uns von der Informationsplattform www.powernews.org zur Verfügung gestellt.

 

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1. Zukunft für Pflanzenöl-BHKW – Jetzt aktiv werden!

2. Palmöl-BHKW-Seite überarbeitet

3. EEG-Workshop – von Biomasse bis Wasserkraft

4. KWK-Branche kritisiert geplante Zuteilung der Emissionsrechte

5. BHKW-Info-Newsletter ab sofort in html- und text-Format

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1. Zukunft für Pflanzenöl-BHKW – Jetzt aktiv werden!

Aufgrund des Fehlens der Nachhaltigkeitsverordnung wird es voraussichtlich ab dem 01. Januar 2009 zu großen Problemen bei der Gewährung des NawaRo-Bonus für Palmöl- und Sojaöl-BHKW kommen. Diese Probleme werden für viele BHKW-Betreiber zur Existenzfrage werden.

Daher fordern wir alle Betreiber von Palmöl- oder Sojaöl-BHKW-Anlagen auf, die Adressen der Bundestagsabgeordneten ihres jeweiligen Wahlkreises heraus zu suchen und ein Schreiben an diese zu verfassen.

Ab nächster Woche werden wir auf unseren Seiten einige beispielhafte Textpassagen für ein solches Schreiben veröffentlichen.

Außerdem verweisen wir auf unsere Veranstaltung am 10.12.2008 in Leipzig zum Thema „Pflanzenöl-BHKW und EEG“ (http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081210_anm.pdf).

 

2. Palmöl-BHKW-Seite überarbeitet

Unsere Informationsplattform www.pflanzenoel-bhkw.de wurde inhaltlich größtenteils überarbeitet und enthält nun auch ein Preistableau der Pflanzenölpreise seit Januar 2007.

 

****************Noch 5 Tage Frühbucherpreise****************

Für unseren EEG-Workshop am 20. November in Hannover (http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081120_anm.pdf) sowie unsere Konferenz zum Thema „Pflanzenöl-BHKW und EEG“ am 10. Dezember in Leipzig (http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081210_anm.pdf) erhalten Sie noch bis zum 10. November die günstigeren Frühbucher-Konditionen.

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3. EEG-Workshop - von Biomasse bis Wasserkraft

Am 20. November findet in Hannover unser Workshop zum Thema EEG statt. Dabei werden alle Bestimmungen für die unterschiedlichen EEG-Technologien erläutert und teilweise neue Technologien vorgestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081120_anm.pdf.

 

4. KWK-Branche kritisiert geplante Zuteilung der Emissionsrechte

Mit seinem Votum zur Zuteilung von Emissionsrechten stößt der Umweltausschuss des EU-Parlaments vor allem in der KWK-Branche auf Kritik.

Am 7. Oktober hatte sich der Umweltausschuss für eine Vollversteigerung der Emissionsrechte für den Stromsektor ab 2013 ausgesprochen und für Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine kostenlose Zuteilung angekündigt. Allerdings sollen die Emissionsrechte nur für die Stromproduktion von KWK-Anlagen in Industriebetrieben kostenlos ausgegeben werden, während andere Anlagen leer ausgehen und die gratis Allokation für die Wärmeerzeugung bis 2020 abgebaut werden soll. Nach den Plänen der Parlamentarier orientiert sich die Zuteilung ab 2013 zudem nicht mehr am Baujahr einer KWK-Anlage, sondern daran, wer die Anlage betreibt. Während Industrieunternehmen für den erzeugten KWK-Strom eine kostenlose Zuteilung erhalten, sollen andere Betreiber die Zertifikate dagegen erwerben müssen.  "Diese Ungleichbehandlung ist unverständlich", kritisiert Ines Zenke, Rechtsanwältin und Partnerin der Berliner Kanzlei Becker Büttner Held, das Votum des Ausschusses. Im Interesse eines effizienten Klimaschutzes und eines nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen wäre ihrer Meinung nach eine Zuteilung für Wärme und Strom für alle KWK-Anlagen erforderlich.

Dieser Argumentation schließt sich auch der Energieeffizienzverband AGFW an. Gemeinsam mit dem Bundesverband KWK (B.KWK), dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dem europäischen Verband unabhängiger Strom- und Gasverteilerunternehmen GEODE und der Gewerkschaft Verdi kritisiert er, dass der Umweltausschuss die Konkurrenzsituation von KWK-Anlagen mit konventionellen Heizungen und den notwendigen KWK-Ausbau nicht genügend berücksichtigt habe. Der überwiegende Teil der konkurrierenden Wärmeerzeugung in Heizöl- und Gasheizungen wird dagegen nicht belastet, da sie nicht dem EU-Emissionshandel unterliegt. Ein Abschmelzen der kostenfreien Zuteilung für KWK-Wärme bis zum Jahr 2020 auf Null werde dagegen die Wirtschaftlichkeit der geplanten Investitionen deutlich in Frage stellen, so die Befürchtungen. Die Branchenverbände fordern deshalb eine dauerhaft kostenfreie Zuteilung von Emissionsberechtigungen für Wärme aus KWK-Anlagen. Gerade mit ihrem gekoppelten Produktionsprozess können KWK-Anlagen gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen und würden dabei im Vergleich zu anderen Anlagen weniger Brennstoff verbrauchen und somit weniger Treibhausgase emittieren.

Einen besonders negativen Effekt sieht Zenke im Bereich der kommunalen KWK und dort im Fernwärmebereich auf die Branche zukommen. Mit den gegenwärtigen Planungen werden die Anreize zu einem entsprechenden Investment deutlich reduziert, was die Frage aufwirft, wie der staatlich angestrebte Ausbau des KWK-Anteils an der Stromerzeugung von derzeit rund 11% auf 20% umgesetzt werden soll. Auch die Branchenverbände kritisieren, dass die geplanten EU-Regelungen die Maßnahmen zur Umsetzung des integrierten Klima- und Energiepakets der Bundesregierung konterkarieren würden und fordern die Überarbeitung von Artikel 10a Absatz 7 des Richtlinienentwurfs zum EU-Emissionshandel in der dritten Handelsperiode. "Unsere Hoffnungen ruhen nun auf den anstehenden Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament u nd dem Ministerrat", sagt Zenke und ergänzt, dass die KWK eine großzügigere Lösung verdiene. Bis Mitte Dezember können die EU-Parlamentarier den Richtlinienentwurf noch überdenken, dann soll der Ministerrat zur abschließenden Beratung zusammenkommen.

Quelle: www.powernews.org

 

5. BHKW-Info-Newsletter ab sofort in html- und text-Format

Ab sofort erhalten Sie den BHKW-Info-Newsletter auch im html-Format. Sollte dies zu Problemen führen, senden sie uns bitte eine Email.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team vom BHKW-Infozentrum

BHKW-Infozentrum GbR Rastatt
Rauentaler Straße 22/1
76437 Rastatt
http://www.bhkw-infozentrum.de
newsletter@bhkw-infozentrum.de

Der Newsletter des BHKW-Infozentrums wird derzeit an rund 13.000 Abonnenten versandt.
Sollten Sie dieses kostenlose Abonnement beenden wollen, können Sie dies auf unserer Internetseite http://www.bhkw-infozentrum.de/service/newsletter.html oder durch den Austragungslink realisieren.

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