Samstag, 29. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 279/08 -- Klimaschutz / Bundesregierung

Dienstreisen der Bundesregierung jetzt klimaneutral
Erste Emissionsgutschriften für Klimaprojekte eingesetzt

Die Bundesregierung stellt rückwirkend zum 1. Januar 2007 ihre Dienstreisen klimaneutral. Die ersten Emissionsgutschriften, die 100.425 Tonnen CO2-Ausstoß entsprechen, wurden jetzt zur Löschung auf ein dafür eingerichtetes Konto übertragen. Gefördert werden ab sofort vor allem Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Afrika sowie in weiteren Staaten, die zur Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder der Erde gehören. „Die Bundesregierung kann nicht für alle Dienstreisen aufs Fahrrad umsteigen. Aber mit dem Ausgleich der Klimabelastung setzen wir ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz und für die Wahrnehmung unserer globalen Verantwortung", sagte Umwelt-Staatssekretär Matthias Machnig.

In einem Vertrag ist geregelt, dass die KfW-Bankengruppe im Auftrag der Bundesregierung Emissionsgutschriften aus zusätzlichen Klimaschutzprojekten erwirbt, die dann an die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) weitergeleitet und gelöscht werden. Damit werden die bei Dienstreisen entstehenden Treibhausgas-Emissionen an anderer Stelle eingespart. Gefördert werden zum Beispiel

Effiziente Brennholzkocher in Nigeria
Stromerzeugung aus Ernteresten im Senegal
Stromerzeugung aus Deponiegas in Brasilien
Biogas aus Kuhdung in Nepal.

Die Klimaschutzprojekte werden entsprechend dem von den Vereinten Nationen entwickelten Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM) durchgeführt. Bei der Auswahl der Projekte steht die DEHSt der Bundesregierung beratend zur Seite.

Eine ausführliche Hintergrundinformationen mit einer Liste der Projekte zum Vorhaben „Klimaneutrale Dienstreisen der Bundesregierung" sowie einem Schaubild sind im Internet unter www.bmu.de und www.dehst.de zu finden. Dort kann auch das Klima-Konto der Bundesregierung eingesehen werden.


Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/klimaschutz


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Freitag, 28. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 278/08 -- Klimaschutz - Treibhausgase

Klimaschutz/Treibhausgase
Deutschland beim Klimaschutz weiter auf Erfolgskurs
Treibhausgasausstoß 2007 um 22,4 Prozent unterhalb des Basisjahrs
Gabriel: Anstrengungen im Stromsektor verstärken

Deutschland hat den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen weiter gesenkt und ist auf dem besten Wege, das Kyoto-Ziel von minus 21 Prozent zu erreichen. Nach den aktuellen Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA) lagen die Werte im vergangenen Jahr insgesamt um 22,4 Prozent unter dem Basisniveau (1990 bzw. 1995) und übertrafen damit sogar die angestrebte Zielmarke. Dass Deutschland im Schnitt der Jahre 2008 bis 2010 sein Kyoto-Ziel erreichen wird, kann damit als gesichert gelten. Der neue Bericht des UBA wird nun zwischen den Ressorts abgestimmt und anschließend an die EU und die Vereinten Nationen weitergeleitet.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Die Zahlen belegen den Erfolg der deutschen Klimaschutzpolitik. Das zeigen besonders die nach unten gehenden Trends bei den Emissionen von Gewerbe, Verkehr und privaten Haushalten. Besorgniserregend ist dagegen der Anstieg bei der Stromerzeugung. Deshalb dürfen wir nicht nachlassen, sondern müssen im Gegenteil mehr für die Effizienz tun und den Stromverbrauch senken. Wir haben hierzu umfassende Vorschläge gemacht." Gabriel hatte kürzlich einen nationalen Energie-Effizienzplan vorgelegt.

Die Emissionen des Jahres 2007 lagen bei 957 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten und damit um 2,3% niedriger als 2006 bzw. 21,3% niedriger als 1990. Gabriel warnte dennoch: „Die Zahlen sehen insgesamt gut aus, sind aber kein Grund, sich bequem zurückzulehnen. Denn wir dürfen uns nichts vormachen: Ein Teil des Erfolgs im Vorjahr liegt allein daran, dass Brennstoffkäufe statt 2007 wegen der Mehrwertsteuererhöhung schon 2006 erfolgten. Außerdem waren die Wintermonate 2007 besonders milde. Deshalb ist zu erwarten, dass die Zahlen für 2008 nicht so positiv wie für 2007 aussehen werden."

Gabriel wies zudem auf die weiteren Herausforderungen der Klimapolitik hin: „Kyoto ist nur ein erster kleiner Schritt. Um wirksam dem Klimawandel entgegentreten zu können, müssen wir mit Riesenschritten weiter gehen. Deshalb setzen wir uns auch in den laufenden Verhandlungen über das EU-Klimapaket für ambitionierte Ziele ein. Bis 2020 muss Europa minus
30 % schaffen, wenn andere Länder mitziehen."

Die neuen Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen folgende Trends:

 Beim Verkehr ist ein seit 1999 stetig sinkendes Emissionsaufkommen zu verzeichnen. Dies lässt sich vorrangig auf die Effizienzsteigerung bei PkW sowie den Einsatz von Biokraft-stoffen zurückführen.

 Auch die Abfall- sowie die Landwirtschaft trugen mit Einsparungen von insgesamt beinahe 40 Mio. Tonnen an Treibhausgasen seit 1990 zur Erreichung des Kyoto-Ziels bei.

 Große Einsparungen waren auch bei den privaten Haushalten zu verzeichnen. Diese lie-gen derzeit um 34% unter dem Niveau von 1990. Seit ca. 2002 macht sich auch hier ein deutlicher Trend zu weniger Emissionen bemerkbar. Dieser ist unter anderem auf Effi-zienzsteigerungen bei Heizungen und Gebäudeisolierung sowie den Ausbau der erneuer-baren Energien im Wärmebereich zurückzuführen.

 Im verarbeitenden Gewerbe konnten die energiebedingten Emissionen seit 1990 mit Aus-nahme weniger kleiner Anstiege stetig reduziert werden und liegen derzeit gut 40% unter dem Niveau von 1990.

 Im Bereich der Stromerzeugung ist bedauerlicherweise ein jährlicher Anstieg der Emissio-nen seit 1999 zu verzeichnen. Das bedeutet, dass die Anstrengungen der Bundesregie-rung im Bereich der erneuerbaren Energien noch nicht ausreichend waren, um den Nach-frageanstieg nach Strom auszugleichen.


Hintergrund: Die Berechnung der Zielerfüllung gegenüber dem Kyoto-Protokoll ist relativ kom-plex: Die Zielerfüllung wird gegenüber den Emissionen des Jahres 1990 bzw. für einige Gase 1995 berechnet. Diese Emissionen werden ebenso wie die Emissionsentwicklung seither jedes Jahr neu berechnet, so dass sich verbesserte Berechnungsmethoden nicht nur auf das aktuelle Jahr, sondern auf die gesamte Zeitreihe auswirken. Damit sich dadurch nicht immer auch die völkerrechtliche Verpflichtung für die Jahre 2008-2012 verändert, wurden die Basisemissionen für dieses Ziel in allen Kyoto-Unterzeichnerstaaten im letzten Jahr auf Grund der Berechnungen von 2006 festgelegt. Dies erklärt die Abweichungen zwischen der Reduktion gegenüber der Kyotoba-sis von 1990/1995 (22,4%) und den aktuell berechneten Minderungen gegenüber 1990 (21,3%).


Hinweis: Weitere Informationen zum Thema Energieeffizienz sind im Internet unter http://www.bmu.de/energieeffizienz/downloads/doc/42374.php eingestellt.


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BMU-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe November 2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter des BMU-Bildungsservice für November 2008. Den BMU-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im Internet unter: http://www.bmu.de/newsletter/bildung

Themen der Ausgabe November 2008 sind u.a.:

"Eine unbequeme Wahrheit" steht ab sofort Schulen über die Bildstellen
zur Verfügung. Weitere Filmangebote für Schulen in Vorbereitung

Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion


IMPRESSUM

Der BMU-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

Redaktion:
Achim Schreier (BMU)

Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit
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Donnerstag, 27. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 276/08 -- Klimawandel - Tourismus

Klimawandel/Tourismus
Klimawandel fordert Tourismuswandel
Internationale Konferenz zu Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, biologischer Vielfalt und Tourismus

Der Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt fordern auch den Fremdenverkehr heraus. „Der Tourismus ist in besonderem Maße auf eine intakte Umwelt angewiesen. Die Branche sollte sowohl Anpassungs- als auch Schutzstrategien entwickeln", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug heute zur Eröffnung einer internationalen Konferenz über Risiken und Chancen für die biologische Vielfalt und den Tourismus in Deutschland.

Die Attraktivität vieler Reiseziele hängt von der Vielfalt der Natur und ihrer Landschaften ab. „Dieses Potential muss die Tourismusbranche erkennen, sie trägt eine Mitverantwortung für den Schutz der Natur", so Klug. Zwischen den Jahren 1900 und 1990 gingen 15 bis 20 Prozent der Dünen an der deutschen Nord- und Ostseeküste verloren. Im Mittelmeerraum wurden durch den Bau von Freizeit- und Hotelanlagen sogar 40 bis 80 Prozent der Dünenlandschaften verdrängt.

Die biologische Vielfalt ist ebenso durch den Klimawandel bedroht. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen vom Meer bis ins Hochgebirge bereits erkennbar. Die Konferenz in Berlin setzt sich erstmals mit den Wechselwirkungen von Klima, biologischer Vielfalt und touristischer Nutzung auseinander. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie der Klimawandel in Zukunft Tourismusströme und -ziele verändert, welche Chancen und Probleme sich für den Naturschutz daraus ergeben und wie Tourismus und Naturschutz dem Klimawandel begegnen können.

„Der Tourismus ist im Industrieland Deutschland mit 233 Milliarden Euro Umsatz und rund 2,8 Millionen Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Natur zu erhalten ist deshalb nicht nur unter Umweltgesichtspunkten von Bedeutung. Tourismusbranche und Umweltpolitik können von einer engen Zusammenarbeit nur profitieren", sagte Astrid Klug.

Die vom Deutschen Tourismusverband veranstaltete Konferenz wird vom Bundesumweltministerium finanziell unterstützt.


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Solarwaerme im grossen Stil

BINE Informationsdienst - Newsletter

Guten Tag lieber Blog,

BINE hat für Sie eine aktuelle Nachricht.


Solarwärme im großen Stil

Nicht nur Einfamilienhäuser können die Sonne nutzen

Große Solaranlagen bieten Vorzüge: Sie liefern – gerechnet auf den Quadratmeter Kollektorfläche – mehr Wärme als Kleinanlagen und haben geringere Verluste, weil sich Wärme in großen Einheiten besser speichern lässt. Die Wärmekosten sind bei diesen Systemen deshalb häufig geringer. Viele große Gebäude, wie Mietshäuser, Hotels, Wohnheime oder Krankenhäuser eignen sich für den Einsatz von Solarthermie. Bisher wird diese Chance allerdings selten genutzt. Das neue BINE-Themeninfo "Große Solarwärmeanlagen für Gebäude" (I/2008) informiert auf 20 Seiten über die Technik, ihre Anwendungsmöglichkeiten und Forschungsergebnisse dazu.

Das neue Themeninfo können Sie kostenfrei bestellen oder herunterladen unter
http://bine.info/templ_meta.php/publikationen/themeninfo/520/link=clicked/


Bitte richten Sie Fragen oder Anregungen zum Newsletter an folgende E-Mail-Adresse: news@bine.info
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Mit freundlichen Grüßen

Ihr BINE-Team

BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Fachinformationszentrum Karlsruhe, Gesellschaft für wissenschaftlich-technische Information mbH.
Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892.
Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinR Hermann Riehl.

BMU Terminvorschau für die 49. Kalenderwoche

Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 49. KW
(01. Dezember bis 07. Dezember 2008)

Änderungen vorbehalten


Montag, 01. Dezember

Berlin

10:30 Uhr

Bundespressekonferenz mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

Thema: „Was öffentliche Beschaffung zum Klimaschutz beitragen kann – Ergebnisse einer Studie von McKinsey"

Ort: Haus der Bundespressekonferenz (großer Saal), Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Hinweis: Zutritt nur für Mitglieder der Bundespressekonferenz und des Vereins der Auslandspresse. Ausnahmen sind möglich. Anfragen mit Name, Redaktion und PK-Termin bitte an Fax: 030/22 07 99-22


Berlin

10:30 Uhr

Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält Vortrag „Klimaschutz – Chancen für Innovation und Beschäftigung" vor Studenten der Technischen Fachhochschule Berlin. Gleichzeitig Vorstellung einer neuen Internetplattform.

Ort: Technische Fachhochschule Berlin, Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin


Berlin

18:45 Uhr

Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält Grußwort bei der Verleihung des Umweltmedienpreises der deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH)

Ort: KfW-Bankengruppe, Behrenstraße 33, 10117 Berlin


Dienstag, 02. Dezember

Berlin

11:00 Uhr

Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug eröffnet die „2. EMAS Konferenz 2008"

Ort: dbb-Forum, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin


Berlin

17:00 Uhr

Staatssekretär Matthias Machnig hält eine Rede zum Thema „Klimaschutz und Energiesicherheit: Herausforderungen und Optionen für Industrieländer" auf der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Auf dem Weg nach Kopenhagen – globale Energie- und Klimasicherheit – Perspektiven für die deutsch-japanische Zusammenarbeit"

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshima-Straße 117, 10117 Berlin


Mittwoch, 03. Dezember

Berlin

10:30 Uhr

Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug nimmt am Streitgespräch zum Thema: „Wie muss die Politik reagieren und welche Antworten hat die Nachhaltigkeitsstrategie? Welche Handlungsnotwendigkeiten bestehen für NGOs?" im Rahmen des Umweltforums Berlin teil

Veranstalter: Deutscher Naturschutz Ring, Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland e.V., Naturschutzbund Deutschland e.V.

Ort: Tagungszentrum Alte Mälzerei, Friedenstraße 91, 10249 Berlin


Berlin

12:00 Uhr

Bundespressekonferenz mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan, der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit Karin Kortmann und der WBGU-Vorsitzenden Prof. Renate Schubert


Thema: Vorstellung des Gutachtens – „Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung"

Ort: Haus der Bundespressekonferenz (großer Saal), Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Hinweis: Zutritt nur für Mitglieder der Bundespressekonferenz und des Vereins der Auslandspresse. Ausnahmen sind möglich. Anfragen mit Name, Redaktion und PK-Termin bitte an Fax: 030/22 07 99-22


Berlin

13:15 Uhr

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übergibt gemeinsam mit dem BP-Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Franke den Preis des BP-Schulwettbewerbs „Klima&Co"

Ort: dbb-Forum Berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin


Donnerstag, 04. Dezember

Brüssel, Belgien

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beim Umweltrat

Ort: Justus Lipsius Gebäude Rue de la Loi 175,1048 Brüssel


Freitag, 05. Dezember

Düsseldorf

16:15 Uhr

Staatssekretär Matthias Machnig hält bei einer Veranstaltung des Deutschen Nachhaltigpreises eine Rede „Nachhaltigkeit 2008/2009 – Resümee und Ausblick"

Ort: Maritim Hotel Düsseldorf, Maritim-Platz 1, 40474 Düsseldorf


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Mittwoch, 26. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 275/08 -- Klimaschutz - Emissionshandel

Klimaschutz/Emissionshandel
Gabriel bekräftigt Forderung nach vollständiger Auktionierung im Stromsektor
Zuschüsse aus Auktionierungserlösen für neue Kraftwerke bei Stilllegung alter Anlagen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich erneut gegen die Forderung gewandt, auf eine vollständige Versteigerung der Emissionsberechtigungen im europäischen Emissionshandel zu verzichten. Auf dem Klimakongress des Stromkonzerns EnBW sagte Gabriel: „Wer das tut, der schenkt den vier großen Energie-versorgungsunternehmen weiterhin Milliarden dafür, dass sie nichts tun. Denn die Kosten für die Emissionsberechtigungen wurden ja seit Jahren durch die EVU eingepreist und von den Stromkunden abverlangt, obwohl sie diese Zertifikate geschenkt bekamen. Wir haben Windfallprofits und Extragewinne zu Lasten der Stromverbraucher zugelassen."

Damit müsse jetzt Schluss sein, fordert der Bundesumweltminister. Die Einnahmen aus der Versteigerung müssten allerdings für die Klima- und Energiepolitik eingesetzt werden. Gabriel: „Wir müssen sie den Verbrauchern zurückgeben, z. B. in dem wir ihnen finanziell helfen ihre Häuser besser zu dämmen oder den Strompreis von den Kosten der Kraft-Wärme-Koppelung entlasten und diese Aufgabe in Zukunft aus den Versteigerungserlösen bezahlen."

Gleichzeitig stehe aber vor allem in Deutschland auch die Modernisierung des Kraftwerksparks auf der Tagesordnung. Da neue und Klima schonende Kraftwerke aufgrund der gestiegenen Investitionskosten gegenüber alten Anlagen unwirtschaftlicher seien, sollen nach Vorstellung des Umweltministers dafür Zuschüsse gezahlt werden. „Wer den Stromkonzernen die Windfallprofits in Milliardenhöhe überlässt, hat keine Sicherheit, dass diese Gewinne auch in neue Kraftwerke investiert werden. Deshalb wollen wir die vollständige Auktionierung und mit einem Teil dieser Mittel auch Zuschüsse für den Neubau von Kraftwerken gewähren. Vor allen Dingen für hocheffiziente Kraftwerke, für die Kraft-Wärme-Koppelung und wenn gleichzeitig alte CO2-Schleudern stillgelegt werden", erklärte Bundesumweltminister Gabriel.


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BHKW-Info 31/2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei senden wir Ihnen den BHKW-Info-Newsletter mit aktuellen Meldungen und Hinweisen.
 
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1. Nachhaltigkeitsnachweis Palm- und Sojaöl-BHKW
2. BHKW des Monats November
3. Konferenzband über neue KWK-Gesetze verfügbar
4. BHKW-Grundlagenseminar im Januar
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1. Nachhaltigkeitsnachweis Palm- und Sojaöl-BHKW
Gemäß Anlage 2 EEG 2009 müssen palm- und sojaölbetriebene BHKW-Anlagen die Anforderungen einer Nachhaltigkeitsverordnung erfüllen. Diese Nachhaltigkeitsverordnung wird aber bis zum Inkrafttreten des EEG am 01. Januar 2009 nicht vorhanden sein.
In den letzten Wochen wurden im Auftrag von Verbänden und Pflanzenöl-Herstellern etliche Stellungnahmen verschiedener Anwaltskanzleien zu diesem Thema publiziert. Auch kam in den vergangenen Tagen wieder das Gerücht auf, dass bis zur Verabschiedung der Nachhaltigkeitsverordnung die Realisierung einer Übergangslösung vom Gesetzgeber angedacht sei.
Bedauerlicher Weise offenbart sich in all den juristischen Auslegungsversuchen der Anlage 2 des KWK-Gesetzes auch die Fülle der Fallstricke für Akteure des BHKW-Marktes.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unsere Konferenz „Pflanzenöl-BHKW – Auswirkungen des neuen EEG“ am 10.12.2008 in Leipzig (http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081210_anm.pdf).
 
2. BHKW des Monats November
Zum BHKW des Monats November wurde von der Fachzeitschrift Energie&Management eine zweimodulige Motorenanlage für eine Großgärtnerei in den Niederlanden gewählt. Bei dieser BHKW-Anlage kommen neue 24 Zylinder Motoren des Unternehmens GE Jenbacher mit einer elektrischen Leistung von je 4 MW und einer thermischen Leistung von je 4,5 MW zum Einsatz.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Rubrik „BHKW-Beispiele“ auf den Seiten des BHKW-Infozentrums (http://www.bhkw-infozentrum.de/bhkw_beispiele.html).
 
3. Konferenzband über neue KWK-Gesetze verfügbar
Im September/Oktober 2008 wurden insgesamt fünf Veranstaltungen zum Thema „Neue gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten von KWK-Anlagen“ realisiert. 100% der rund 350 Teilnehmer gaben an, die Veranstaltung empfehlen zu können.
Das Skript umfasst 235 Seiten sowie die Gesetzestexte. Darin enthalten sind drei Vorträge zum KWK-Gesetz 2009, ein Vortrag zu den Auswirkungen des KWK-Gesetzes auf die Wirtschaftlichkeit, zwei Vorträge zum EEG 2009, ein Vortrag zu den Auswirkungen des neuen EEG auf die Vergütung, drei Vorträge über das EEWärmeG sowie ein Vortrag über die Zertifizierung von KWK-Anlagen, das EU-Hocheffizienzkriterium und die Ermittlung des KWK-Stroms. Ein Vortrag über Förderprogramme für BHKW-Anlagen (Mini-KWK-Klimaschutz-Impulsprogramm, landesweite und regionale Förderprogramme) beschließt den Konferenzband. Neben den Gesetzestexten sind im Konferenzband auch drei Übersichten über landesweite und regionale KWK-Förderprogramm e im DIN-A3 Format zum Herausklappen enthalten.
Der Konferenzband kann mittels des Bestellfaxes (http://www.bhkw-konferenz.de/konferenzbaende_bestellfax.pdf) bestellt werden. Das Inhaltsverzeichnis des Bandes kann auf der Konferenzband-Seite (http://www.bhkw-konferenz.de/bhkw-konferenz_konferenzbaende.html) eingesehen werden.
 
4. BHKW-Grundlagenseminar im Januar
Das nächste zweitägige BHKW-Grundlagenseminar über aktuelle BHKW-Technologien, Planung, Wirtschaftlichkeitsberechnung und die neuen gesetzlichen Bestimmungen findet am 20./21. Januar 2009 in Rastatt statt.
Die letzten 6 Seminartermine waren allesamt ausgebucht. Daher bitten wir um möglichst frühzeitige Buchung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/090120_anm.pdf
 
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team vom BHKW-Infozentrum

BHKW-Infozentrum GbR Rastatt
Rauentaler Straße 22/1
76437 Rastatt
http://www.bhkw-infozentrum.de
newsletter@bhkw-infozentrum.de

Der Newsletter des BHKW-Infozentrums wird derzeit an rund 13.000 Abonnenten versandt.
Sollten Sie dieses kostenlose Abonnement beenden wollen, können Sie dies auf unserer Internetseite http://www.bhkw-infozentrum.de/service/newsletter.html oder durch den Austragungslink realisieren.

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Gerne beraten wir Sie in BHKW- und KWK-Fragen (http://www.bhkw-consult.de) ab einer Leistungsgröße von 50 kW.

Konferenzen und Seminare zu BHKW-/Energiethemen finden Sie unter http://www.bhkw-konferenz.de

Beachten Sie unser BHKW-Gebrauchtmarkt unter http://www.bhkw-gebrauchtmarkt.de
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Dienstag, 25. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 274/08 -- Elektromobilität

Deutschland soll Leitmarkt für Elektromobilität werden.

Nationale Strategiekonferenz Elektromobilität


Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft. Sie werden allem im Stadtverkehr bald zum Alltag gehören. Bis zum Jahr 2020 sollen bereits eine Million am Stromnetz aufladbare Elektrofahrzeuge und so genannter Plugin-Hybrid-Fahrzeuge und auf deutschen Straßen fahren. Um das zu erreichen wird die Bundesregierung die Kräfte von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik weiter bündeln und einen Katalog von Maßnahmen ergreifen, der von der Förderung der Batterieforschung bis hin zu Anreizen für die Markteinführung reicht. Damit soll Deutschland in den kommenden zehn Jahren zum Leitmarkt für Elektromobilität werden. Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und fördert zugleich den Klimaschutz.

Die Bundesregierung erstellt zurzeit einen auf zehn Jahre angelegten Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität, der in Kürze dem Bundeskabinett vorgelegt wird. Eckpunkte dieses Plans werden heute und morgen (Dienstag/Mittwoch, 25./26. November 2008) in Berlin bei der Nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Fachleuten aus Industrie, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft diskutiert.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: „Autos, die ausschließlich mit fossilen Energiequellen fahren, sind langfristig Auslaufmodelle. Elektrofahrzeugen mit Batterie und Brennstoffzelle gehört die Zukunft. Hier liegt das größte Potenzial für eine langfristige Verringerung von C02-Emissionen. Elektromobilität ist aber auch ein zentrales Element auf unserem Weg „weg vom Öl". Mit Elektroautos verringern wir die Belastung von Städten und Ballungsräumen mit Schadstoffen, Feinstaub und Lärm und steigern damit die Lebensqualität der Menschen. Mein Ziel ist es, mit der Elektromobilität einer neuen Mobilitätskultur und einer modernen Stadt- und Raumplanung zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist für mich moderne, ökologisch orientierte und sozial verantwortliche Infrastruktur- und Verkehrspolitik."

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: Elektrofahrzeuge ermöglichen in Verbindung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen eine moderne, klimaverträgliche und Ressourcen schonende Mobilität. Nur mit Ökostrom wird ein Elektroauto zum echten Nullemissions¬fahrzeug. Beide Zukunftstechnologien gehören zusammen, zumal die Batterien geparkter Elektrofahrzeuge perspektivisch in das Stromnetz eingebunden werden können und so als Pufferspeicher für die schwankenden Energieeinträge aus Windkraftanlagen und Solarkraftwerken dienen. Die Elektromobilität wurde daher aus gutem Grund in Verbindung mit erneuerbaren Energiequellen im Integrierten Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung verankert."

"Mit der Markteinführung der Elektrofahrzeuge wird sich auch der Stromabsatz erhöhen. Zugleich werden wir ein gutes Stück unabhängiger von Erdölimporten und dem stark schwankenden Preisniveau auf dem Rohölmarkt. Es kommt jetzt darauf an, dass wir schnell eine effiziente Vernetzung der Automobilhersteller mit den Energieversorgungsunternehmen umsetzen können." sagte Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Leistungsfähige, bezahlbare und sichere Batteriesysteme sind eine wesentliche Voraussetzung für die breite Markteinführung. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs erfordert effiziente Fahrzeugkonzepte sowie neue Komponenten für das Management von Energie und Leistung. Für die Einbindung von Batterien als Netzspeicher werden zudem intelligente Schnittstellen auf der Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) benötigt, die angepasst an Netz¬auslastung, Nutzerverhalten und Tarife die Be- und Entlad!
ung steuern. Bei Energie¬speichern, Fahrzeugtechnik und Netzintegration sind daher noch beträchtliche Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen erforderlich. Auch bei Normung und Standardisierung, Ordnungsrecht, Recycling sowie Aus- und Weiterbildung besteht Handlungsbedarf.

„Damit sich Elektroautos auch durchsetzen können, sind leistungsstarke Batterien unverzichtbar", sagte Thomas Rachel (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). „Das BMBF fördert mit der Lithium-Ionen-Batterie bereits eine entscheidende Schlüsseltechnologie zum Energie¬speichern. Hierbei setzen wir auf Innovationsallianzen, leistungsstarke Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft." Für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Batterie hat sich bereits ein Industriekonsortium verpflichtet, in den nächsten Jahren 360 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu investieren. Das BMBF wird in den nächsten vier Jahren für diese Technologie 60 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Die Potenziale der Elektromobilität lassen sich nur bei einer beschleunigten Markteinführung voll ausschöpfen. Im Vordergrund stehen dabei die neuartige Kooperationen, beispielsweise von Automobilherstellern und Energieversorgern, die Entwicklung gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie neuer technischer Standards bei Fahrzeug und Ladestationen, eine zukunftsweisende Raum- und Stadtplanung oder die Erprobung neuer Geschäftsmodelle.

Die Bundesregierung knüpft dabei an die bestehenden Programme zur Energie- und Verkehrsforschung an. Darüber hinaus sollen durch gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft und Politik Maßnahmen zur Förderung von Innovationen, Verknüpfung mit regenerativen Energiequellen, Steigerung der Nutzerakzeptanz sowie Marktvorbereitung und Markteinführung von Elektrofahrzeugen ergriffen werden. Die Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität soll durch Initiativen zum branchenübergreifenden Austausch, zur Vernetzung und zum Wissenstransfer unterstützt werden.

Von der heute und morgen in Berlin stattfindenden Nationalen Strategiekonferenz Elektro-mobilität erwartet die Bundesregierung daher entscheidende Impulse und konkrete Anregungen für die Ausgestaltung des Arbeitsprogramms im Entwicklungsplan. An der Konferenz nehmen rund 400 Experten und Entscheidungsträger aus Automobil- und Zulieferindustrie, Energiewirtschaft, Batterieforschung, IKT-Branche, Umweltverbänden sowie Politik und Verwaltung teil.

Weitere Informationen zur Konferenz unter: www.elektromobilitaet2008.de


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Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
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CCS-Technologien im Blickpunkt der Gesellschaft

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CCS-Technologien im Blickpunkt der Gesellschaft

Gesellschaftliche Akzeptanz und Grundzüge eines Informationskonzepts

Die sogenannten Carbon-Capture-Storage-Technologien (CCS) sollen zukünftig das Kohlendioxid bei Kraftwerken und anderen Großanlagen aus dem Rauchgas abtrennen und für lange Zeiträume geologisch lagern. Die Entwicklung dieser Technologien bis zur Marktreife ist, neben einer höheren Energieeffizienz und einer verstärkten Nutzung erneuerbarer Energietechniken, eine zentrale Option des "Integrierten Energie- und Klimaprogramms" der Bundesregierung. Mittlerweile nimmt in Gesellschaft und Medien das Interesse für Chancen, Risiken und Perspektiven von CCS zu. Ohne eine gesellschaftliche Akzeptanz dieser neuen Technologie wird die Einführung der CCS-Technologien nicht Bermöglich sein. Eine neue Broschüre des BINE Informationsdienstes stellt Erkenntnisse aus der sozialwissenschaftlichen Akzeptanzforschung und erste Bausteine eines Informationskonzepts vor.

Sie können die Broschüre herunterladen unter
http://bine.info/news_top.php/bine_news/614/link=clicked/


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Freitag, 21. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 273/08 -- Biokraftstoffe - International

Biokraftstoffe/International
Internationale Konferenz zu Bioenergie in Brasilien

Auf Einladung des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva sind in Sao Paulo (Brasilien) Minister und hohe Beamte aus mehr als 100 Staaten zu einer internationalen Konferenz zu Biokraftstoffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung, an dem für das Bundesumweltministerium der Leiter der Naturschutzabteilung Jochen Flasbarth teilnahm, stand ein Meinungsaustausch über die Frage, wie die Produktion von Bioenergie vorangebracht werden kann, ohne die internationale Nahrungsmittelsicherheit und ökologisch sensible Gebiete zu ge-fährden.

Bioenergie spielt eine bedeutende Rolle in der integrierten Klima- und Energiestrategie Deutschlands. Allerdings muss eine nachhaltige Herstellung von Biokraftstoffen sichergestellt werden, damit sie einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für die Frage der Umweltverträglichkeit von Biokraftstoffen ist insbesondere entscheidend, auf welchen Flächen der Anbau von Energiepflanzen stattfindet. So hat Ethanol aus brasilianischem Zuckerrohr eine hervorragende Treibhausgasbilanz, wenn die Pflanzen auf bisher schon genutzten Flächen angebaut werden. Findet der Anbau aber auf Savannenflächen statt oder verdrängt andere Nutzungen dorthin, kehrt sich die positive Klimabilanz um.

Bei der Nutzung von Savannenböden werden so viele Treibhausgase freigesetzt, dass es Jahre dauert, bis dies wieder ausgeglichen werden kann. Bioenergie kann ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit sein, jedoch müssen dafür die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden - insbesondere um die direkte oder indirekte Zerstörung sensibler Ökosysteme auszuschließen. Daher fordert das Bundesumweltministerium die produzierenden Länder von Biokraftstoffen auf, sich der verbindlichen Festlegung von Umwelt- und Sozialstandards zu öffnen. Je schneller internationale Standards für Bioenergie eingeführt werden, desto eher können Fehlentwicklungen verhindert werden. Dies ist der beste Weg, die Nutzung von Bioenergie weiter voranzubringen.


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BMU Pressedienst Nr. 272/08 -- Klimaschutz - International

Klimaschutz/International
Mehr Geld für den Schutz der Ozonschicht
Vertragsstaaten des Montrealer Protokolls beschließen Finanzhilfen und Pilotprojekte für Entwicklungsländer

Entwicklungsländer erhalten mehr Geld für den Ausstieg aus Stoffen, die die Ozonschicht gefährden. Auf der 20. Vertragsstaatenkonferenz des Montrealer Protokolls zum Schutz der Ozonschicht, die gestern Abend in Doha (Katar) zu Ende gegangen ist, einigten sich die 193 Vertragsparteien darauf, 400 Millionen US-Dollar für den Multilateralen Fonds (MLF) zur Verfügung zu stellen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßte den Beschluss: „Die Tatsache, dass sich die Vertragsländer in Zeiten globaler Wirtschaftskrisen zur weiteren finanziellen Unterstützung bekannt haben, signalisiert die große Bedeutung, die der Schutz der Ozonschicht und des Klimas hat. Gerade der Beschluss des Vorjahres, vorzeitig auf extrem klimaschädigende Kälte- und Treibmittel zu verzichten, kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn die Industrieländer ausreichende Finanzhilfe leisten."

Auf der fünftägigen Konferenz wurde vereinbart, eine Reihe von Pilotprojekten durchzuführen, unter anderem zum künftigen Umgang mit gebrauchtem FCKW aus Altgeräten und wie ein Austreten der Gase in die Erdatmosphäre verhindert werden kann. Große Aufmerksamkeit fand ein brasilianisches Projekt zum Recycling von Kühlschränken, das gemeinsam mit deutschen Fachleuten entwickelt wurde. Es verbindet den Schutz der Ozonschicht mit Maßnahmen des Klimaschutzes und der Abfallvermeidung. Finanziert wird das Projekt aus Erlösen des Emissionshandels im Rahmen der deutschen Klimaschutzinitiative.

Die Konferenzteilnehmer in Doha befassten sich auch mit dem Problem, dass einige Stoffe, die alternativ zu den bisherigen Kälte- und Treibmitteln verwendet werden, das Klima schädigen können. So werden zunehmend fluorierte Treibhausgase als Alternative zu den Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW, HFCKW) eingesetzt. Diese so genannten F-Gase haben den Nachteil, dass sie ein hohes Treibhauspotenzial besitzen. Die Konferenzteilnehmer vereinbarten daher, im Frühjahr 2009 einen Workshop durchzuführen, um unter Teilnahme von Experten aus dem Bereich der Klimarahmenkonvention den künftigen Umgang mit F-Gasen zu diskutieren.

Bundesumweltminister Gabriel würdigte auch die Initiative des Gastgeberlandes Katar, die Konfe-renz „papierlos" durchzuführen. Um den Dokumentenzugang aller Konferenzteilnehmer zu ge-währleisten, stellte Katar dem UN-Umweltprogramm (UNEP) 700 Laptops zur Verfügung, die auch bei künftigen Konferenzen den Teilnehmern ausgeliehen werden sollen.

Hintergrund: Das Montrealer Protokoll zum Schutz der Ozonschicht wurde 1987 beschlossen und von mittlerweile 193 Ländern ratifiziert. Das Protokoll sieht den stufenweisen Ausstieg aus Sub-stanzen vor, die die Ozonschicht schädigen und schränkt hierzu Produktion, Import und Verwen-dung solcher Stoffe ein. Entwicklungsländer können für ihre Ausstiegsmaßnahmen finanzielle Hilfe aus dem Multilateralen Fonds erhalten. Die Gelder werden durch einen Exekutivausschuss verwaltet, der die jeweiligen Ausstiegsprojekte beurteilt und koordiniert. Deutschland ist Mitglied dieses Ausschusses.


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Donnerstag, 20. November 2008

Wettbewerb "Mehr Wert– Waerme aus Erneuerbaren Energien"

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Wettbewerb "Mehr Wert– Wärme aus Erneuerbaren Energien "

dena lobt Preise für vorbildliche Heizungssanierungen mit Erneuerbaren Energien aus

"Mehr Wert – Wärme aus Erneuerbaren Energien" unter diesem Titel startet die Deutsche Energie-Agentur (dena) einen Wettbewerb unter privaten Hauseigentümern. Teilnehmen kann jeder, dessen Heizung zumindest anteilig Erneuerbare Energien nutzt. Das Haus muss vor 1995 errichtet und die Heizung nachträglich in den letzten Jahren eingebaut worden sein.

Mehr zum Wettbewerb erfahren Sie unter
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BMU Pressedienst Nr. 271/08 -- Klimaschutz

Klimaschutz
Klug: Gemeinsam für den Klimaschutz in Kommunen
Neue Impulse für klimafreundlichen Stadtverkehr

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug hat die entscheidende Rolle der Kommunen für den Klimaschutz betont. „Ohne das Engagement in den Städten und Gemeinden könnten wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen", sagte sie bei der Eröffnung der Fachtagung „Kommunal mobil. Klimaschutz im Stadtverkehr" in Dessau.

Klug betonte, dass die Kommunen eine besonders wichtige Zielgruppe der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums seien. „Das Bundesumweltministerium hat Förderschwerpunkte etwa auf dem Gebiet des Mobilitätsmanagements, bei der Stärkung und Fortentwicklung eines effizienten ÖPNV und bei der Rad- und Fußverkehrsförderung gelegt", so die Parlamentarische Staatssekretärin. Sie rief die Kommunen auf, die neuen Fördermöglichkeiten intensiv zu nutzen.

Astrid Klug betonte zudem das hohe Potential des kommunalen Beschaffungswesens für den Klimaschutz: „In vielen Bereichen ist die öffentliche Hand ein wichtiger Nachfrager und poten-zieller Innovationstreiber. Oft lassen sich Kosteneinsparung und Umweltschutz wunderbar miteinander verbinden. Deshalb ist es wichtig, dass die Kommunen noch stärker als Nachfrager von klimafreundlichen Produkten und Dienstleistungen auftreten."

Der Erfahrungsaustausch zum Thema klimafreundliche Mobilität steht im Mittelpunkt der zweitägigen Fachtagung „Kommunal mobil", die nach 2006 bereits zum zweiten Mal stattfindet. Die Veranstaltung wird vom Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik und dem Deutschen Städtetages durchgeführt.

Das Umweltbundesamt hat zu dem Thema ein Internetportal mit Lösungsansätze und Pra-xisbeispielen eingerichtet: http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/mobil/index.htm


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BMU-Newsletter zur Forschung im Bereich erneuerbarer Energien - Ausgabe 5/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter zur Forschung im Bereich erneuerbarer Energien - Ausgabe 5/2008 vom 20. November 2008.
Im anhängenden PDF-Dokument informieren wir Sie über abgeschlossene und neu bewilligte Forschungsvorhaben sowie über Veranstaltungen.

Den Newsletter finden Sie auch im Internet unter:
http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/35482/

Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion

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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

ISSN: 18 63-19 24

Redaktion:
Mareike Welke (BMU)

Kontakt: Referat Forschung und Entwicklung im Bereich
erneuerbarer Energien
Telefon: 030 18 305-3653, Fax: 030 18 10 305-3653
E-Mail: mailto:newsletter@wiminno.com
Internet: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/4595/

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Mittwoch, 19. November 2008

BMU Terminvorschau für die 48. Kalenderwoche

Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 48. KW
(24. November bis 30. November 2008)

Änderungen vorbehalten


Montag, 24. November

Berlin

10:00 Uhr

Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält Grußwort auf der 3. Internationalen Speicherkonferenz Erneuerbare Energien von EUROSOLAR

Ort: Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Hiroshimastraße 12 – 16,
10785 Berlin


Berlin

14:30 Uhr

Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller bei Podiumsdiskussion
„Klimapaket oder Klimapäckchen?" des Bundesverbandes lokaler Zeitungen

Ort: Hotel Jurine, Schwedter Straße 15, 10119 Berlin


Dienstag, 25. November

Düsseldorf

09:00 Uhr

Staatssekretär Matthias Machnig hält auf Stadtwerkekonferenz eine Rede zur lokalen Kompetenz für Effizienz und erneuerbare Energien"

Veranstalter: Verband kommunaler Unternehmen e.V.; energate; ZfK – Zeitung für kommunale Wirtschaft

Ort: Hilton Hotel, Georg-Glock-Straße 20, 40474 Düsseldorf


Berlin

13:30 Uhr

Pressekonferenz zur Nationale Konferenz Elektromobilität mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaft-siministerium und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium

Die Konferenz beginnt anschließend

Anmeldung auf der Website: www.elektromobilitaet2008.de/konferenz/presse

Ort: bcc – Berliner Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin


Berlin

19:00 Uhr

Staatssekretär Matthias Machnig nimmt an Diskussionsrunde zu ökologischer Industriepolitik in Berlin teil

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung und Inforadio RBB

Ort: rbb, Masurenallee 8 – 14, 14057 Berlin


Berlin

20:00 Uhr

Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug hält Ansprache bei Abendempfang im Rahmen der Nationalen Konferenz Elektromobilität

Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin


Mittwoch, 26. November

Berlin

11:00 Uhr

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffnet den Klimakongress der EnBW

12:00 Uhr

Diskussion gemeinsam mit Prof. Schellnhuber (Potsdam Institut für Klimaforschung) und Prof. Walter (Deutsche Bank AG) zum Thema Lastenteilung und Kohlenstoffgerechtigkeit

Ort: dbb Forum, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin


Berlin

16:30 Uhr

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält Rede auf Konferenz der Deutschen BP AG zu Arbeitsplätzen und Klimaschutz

Anschließend Podiumsdiskussion

Ort: AXICA, Pariser Platz 3, 10117 Berlin


Berlin

17:30 Uhr

Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält Rede zu Wachstum in Zeiten der ökologischen Krise auf Nachhaltigkeitsforum „der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin

Ort: Fachhochschule für Wirtschaft, Badensche Straße 50 – 51, 10825 Berlin


Donnerstag, 27. November

Berlin

11:30 Uhr

Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug hält Rede zum Thema: Klimawandel und Tourismus in Deutschland" auf Konferenz zu Biodiversität, Tourismus und Klimawandel

12:30 Uhr

Pressegespräch

Veranstalter: Bundesumweltministerium, Bundesamt für Naturschutz und Deutscher Tourismusverband

Ort: Steigenberger Hotel, Los-Angeles-Platz 1, 10789 Berlin


Berlin

11:45 Uhr

Staatssekretär Matthias Machnig nimmt an Podiumsdiskussion auf der Konferenz „Kraftwerke und Netze für eine nachhaltige Energieversorgung" der Deutschen Energie-Agentur (dena) teil

Ort: Hotel Meliá, Friedrichstraße 103, 10115 Berlin


Berlin

14:00 Uhr

Staatssekretär Matthias Machnig eröffnet die Abschlusskonferenz „NanoDialog 2006-2008 – Ergebnisse und Empfehlungen" des Bundesumweltministeriums

Ort: DBB Forum, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin


Samstag, 29. November

Berlin

11:00 Uhr

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält bei Vollversammlung des Deutschen Naturschutzrings eine Rede zur Nachhaltigkeitsstrategie

Ort: Vertretung der Europäischen Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin


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BMU Pressedienst Nr. 270/08 -- Energiepolitik

SPERRFRIST HEUTE (MITTWOCH), 16:00 UHR


Energiepolitik
Astrid Klug: Wir brauchen eine globale Energiewende
World Energy Outlook 2008 in Berlin vorgestellt

In Berlin ist heute der jährlich erscheinende World Energy Outlook 2008 (WEO) der Internationalen Energie Agentur (IEA) vorgestellt worden. „Der Bericht zeigt einmal mehr: Wir brauchen eine globale Energiewende, um den Klimawandel in einem noch beherrschbare Rahmen zu halten und einen Anstieg der durchschnittlichen Temperatur um mehr als zwei Grad Celsius zu verhindern", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug.

Ohne grundlegende Veränderungen in der weltweiten Energieversorgung werden dem Referenzszenario des Berichts zufolge die globalen Treibhausgasemissionen bis 2030 um 45 Prozent ansteigen. Das hätte eine globale Erwärmung von sechs Grad Celsius zur Folge – das von der EU verfolgte Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, wäre damit nicht zu erreichen. „Die Botschaft des World Energy Outlook ist deutlich: Wir brauchen langfristig und nachhaltig angelegte Strategien. Die Staatengemeinschaft muss 2009 in Kopenhagen hierfür die Weichen stellen und wirksame Emissionsminderungsziele definieren", sagte Klug.

Der diesjährige WEO enthält neben dem Referenzszenario zwei Klimaszenarien. Diese unterstellen jeweils eine veränderte Struktur der Energieversorgung und gehen von der Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre bei 550 ppm beziehungsweise 450 ppm aus. Daraus resultiere, dass die Erderwärmung wahrscheinlich auf drei beziehungsweise zwei Grad Celsius begrenzt werden könne. Der IEA Bericht führt aus, dass mit Blick auf den sich beschleunigenden Klimawandel dringend umgesteuert werden muss. Eckpfeiler einer nachhaltigen Energieversorgung sind demnach ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Steigerung der Energieeffizienz. Ein internationaler Emissionshandel, der dem Beispiel des europäischen Emissionshandels folgt, soll helfen, den Umbau hin zu einer klimafreundlichen Energieversorgung zu finanzieren.

Astrid Klug kritisierte, dass der WEO 2008 nach wie vor zu stark auf den Energiemix fixiert sei. Der wichtigste strategische Hebel zur Lösung der Energie- und Klimaprobleme sei aber die konsequente Steigerung der Energieeffizienz. Dafür müssten konkrete Politiken und Maßnahmen entwickelt werden. Diese reichen von besseren steuerlichen Rahmenbedingungen über die verbindliche Einführung von Top-Runner-Standards für Produkte, Effizienzstandards von Gebäuden bis hin zu Förderprogrammen. Astrid Klug forderte die IEA auf, im nächsten WEO 2009 solche konkreten Politiken und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu entwickeln.

Im Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung liegt der Schwerpunkt der Maß-nahmen bei der Steigerung der Energieeffizienz. Damit wird beispielhaft gezeigt, wie sich eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung mit einem ambitionierten Klimaschutz verbinden lässt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat im Oktober ein über das IEKP weit hinausreichendes Maßnahmenprogramm vorgestellt, mit dem die enormen technisch und wirtschaftlich nutzbaren Potenziale realisiert werden können. Bei dieser Gelegenheit hat der Minister deutlich gemacht, dass die Steigerung der Energieeffizienz der Schlüssel zu der auch von der IEA angemahnten Energiewende ist.


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BMU Pressedienst Nr. 269/08 -- Umwelt - Verbraucher

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltbundesamt und der Jury Umweltzeichen

SPERRFRIST HEUTE (MITTWOCH), 18.30 UHR

Umwelt/Verbraucher
Der Blaue Engel aktiv im Klimaschutz
Neues Kennzeichen für besonders Energie sparende und
klimafreundliche Produkte

Der Blaue Engel setzt künftig stärker auf den Klimaschutz: Ab Beginn des kommenden Jahres wird das älteste und bekannteste Umweltzeichen der Welt auch besonders Energie sparende und klimafreundliche Waren und Dienstleistungen kennzeichnen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern damit eine bessere Orientierung beim Kauf liefern. „Das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die Jury Umweltzeichen entwickeln den Blauen Engel so weiter, dass er im Rahmen der Klimapolitik der Bundesregierung zum führenden Kennzeichen für klimafreundliche Produkte wird", sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium auf der Jubi-läumsveranstaltung zum 30. Geburtstag des Blauen Engels heute (19. November 2008) in Berlin. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Bedürfnis nach Informationen, die ihnen helfen, im alltäglichen Leben einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Blaue Engel weist ihnen künftig ganz gezielt den Weg", so Prof. Dr. Andreas Troge, !
Präsident des Umweltbundesamtes, anlässlich der Vorstellung des Klimaschutzzeichens.

Zunächst soll es das neue Zeichen für zehn besonders verbrauchernahe Produktgruppen mit hoher Klimarelevanz geben, wie Kühlschränke und Waschmaschinen sowie Fernsehgeräte und Espressomaschinen. Die Vergabekriterien werden derzeit erarbeitet. Im Laufe der kommenden drei Jahre sollen bis zu 90 weitere wichtige Produktgruppen hinzukommen. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher die besten Produkte hinsichtlich des Klimaschutzes noch leichter erkennen können, wird dies auch im Logo des Blauen Engels kenntlich gemacht.

„Es ist nur konsequent und richtig, dass wir auf ein bewährtes Kennzeichnungs- und Zer-tifizierungssystem, nämlich den Blauen Engel, zurückgreifen. Über 80 Prozent der Deutschen kennen das Umweltzeichen, knapp 900 Unternehmen nutzen es. Besser können die Ausgangsbedingungen für ein Klimazeichen nicht sein", sagte Prof. Dr. Edda Müller, die den Blauen Engel vor 30 Jahren mitkonzipierte und heute stellvertretende Vorsitzende der Jury Um-weltzeichen ist.

Jutta Penning, Leiterin des Fachbereichs „Umweltverträgliche Technik" im Umweltbundesamt betonte: „In den letzten drei Jahrzehnten prägte der Blaue Engel die produktbezogene Umwelt-politik in Deutschland maßgeblich. Weil nur die aus Umweltschutzsicht besten Produkte das be-gehrte Zeichen bekommen können, löste dies in der Wirtschaft immer wieder einen Wettbewerb um Innovationen aus. Dieser Top-Runner-Ansatz macht den Blauen Engel auch für die Zukunft so bedeutend."

Top-Runner – also besonders effiziente Spitzengeräte – sind in vielen Produktgruppen bereits heute auf dem Markt verfügbar. Hersteller und Händler bewerben sie jedoch oft nicht angemes-sen, und Verbraucherinnen und Verbraucher fragen diese Produkte nur unzureichend nach. Mit einer stärkeren Marktdurchdringung effizienter Geräte kann Energie eingespart und damit die Freisetzung klimaschädlicher Gase vermindert werden. Das neue Klimaschutzzeichen zeigt den Verbraucherinnen und Verbrauchern, welche Produkte besonders energiesparend und klima-freundlich sind.

Zur Jubiläumsveranstaltung des Blauen Engels in Berlin lud das Bundesumweltministerium alle Partner des Umweltzeichens aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein, die an der Jubiläums-kampagne aktiv teilnahmen. Die Tour des Blauer Engel-Aktionsbusses von Mai bis Mitte Septem-ber unterstützten alle Bundesländer. Zudem beteiligten sich etwa 50 Handels- und Industrieun-ternehmen sowie Umwelt- und Verbraucherverbände an der Kampagne.

Mehr Informationen rund um das neue Klimaschutzzeichen liefert das Informations-papier „Umweltzeichen und Klimaschutz − Perspektiven für den Blauen Engel", das im Internet unter www.bmu.de und www.uba.de zum Download bereit steht. Mehr zum Blauen Engel unter www.blauer-engel.de.

Eine reproduktionsfähige Bilddatei des neuen Blauen Engels für den Klimaschutz ist bei der BMU-Pressestelle unter presse@bmu.bund.de erhältlich.


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BMU Pressedienst Nr. 268/08 -- Lärmschutz - Luftverkehr

Lärmschutz/Luftverkehr
Besserer Schutz für Flugplatzanwohner
Verordnung über die Festsetzung von Lärmschutzbereichen schafft einheitliche Kriterien

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine neue Fluglärmschutzverordnung beschlossen. Darin ist geregelt, welche Daten über den Flugbetrieb vom Flugplatzhalter und von der Flugsicherung vorzulegen sind. Außerdem ist festgelegt, wie auf der Grundlage geprüfter Eingangsdaten die Berechnung der Lärmschutzbereiche erfolgt. Nach den Vorgaben dieser Verordnung können nunmehr die zuständigen Länder neue Lärmschutzbereiche für das Umland von etwa 50 größeren zivilen und militärischen Flugplätzen in Deutschland festlegen. Damit werden die Vorgaben des 2007 grundlegend novellierten Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm einheitlich umgesetzt.

Gabriel: „Fluglärm beeinträchtigt die Lebensqualität sehr vieler Menschen. Mit der neuen Verordnung hat die Bundesregierung eine wichtige Voraussetzung für Verbesserungen im Umland der großen Flugplätze in Deutschland geschaffen. Jetzt können die neuen Lärmschutzbereiche effizient und rechtssicher festgelegt werden. Im Zusammenwirken mit dem Bundesrat haben wir ein überzeugendes Ergebnis erzielt."

Die umfangreichen technischen Einzelheiten der Datenerfassung und der Fluglärmberechnung sind in zwei technischen Regelwerken festgelegt, die die neue Verordnung ergänzen. Die Anleitung zur Datenerfassung über den Flugbetrieb (AzD) und die Anleitung zur Berechnung von Lärmschutzbereichen (AzB) hat eine Arbeitsgruppe mit national und international renommierten Experten aus den beteiligten Kreisen ausgearbeitet. Diese Regeln, worauf die neue Verordnung verweist, gewährleisten eine reproduzierbare und ermessensfreie Festsetzung der Lärmschutzbereiche. Die Konturen der neuen Schutzzonen im Flugplatzumland ergeben sich ausschließlich anhand der berechneten Fluglärmbelastungen. Damit ist sicher gestellt, dass gleiche Fluglärmbelastungen auch zu gleichen Schutzansprüchen für die Betroffenen führen.

„Wir brauchen noch bessere Rahmenbedingungen auf den verschiedenen Handlungsfeldern des Fluglärmschutzes. Das Bundesumweltministerium bereitet derzeit weitere Verordnungen zum novellierten Fluglärmgesetz vor", so Gabriel.

Am weitesten fortgeschritten ist die Novelle der Schallschutzverordnung. Damit werden für die von Fluglärm belasteten Schutzzonen sachgerechte Qualitätsanforderungen an den baulichen Schallschutz von Wohnungen und schutzbedürftigen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Altenheimen vorliegen.


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BMU Pressedienst Nr. 267/08 -- Atomrecht

Atomrecht
Rechtssicherheit für Schließung der Asse
Bundeskabinett beschließt Novelle des Atomgesetzes

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Atomgesetzes beschlossen. Mit dem Gesetzentwurf wird zum einen die Zuverlässigkeitsprüfung verschärft, der sich Personen, die mit radioaktiven Stoffen umgehen müssen, unterziehen müssen. Zum anderen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Schließung der Schachtanlage Asse II klarer gefasst.

Zugang zu radioaktiven Stoffen erhält schon nach geltendem Recht nur, wer sich zuvor einer Zuverlässigkeitsüberprüfung durch die atomrechtlichen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden unterzogen hat. Der heute beschlossene Gesetzentwurf ergänzt die bisher notwendigen Maßnahmen zur Durchführung der Zuverlässigkeitsüberprüfung. So wird der Katalog der Behörden und Stellen erweitert, an die im Rahmen der Zuverlässigkeitsüberprüfung Anfragen nach bestimmten sicherheitsrelevanten Erkenntnissen gerichtet werden dürfen. Außerdem wird für bestimmte an der Überprüfung beteiligte Behörden die Verpflichtung eingeführt, nachträglich erlangte Informationen, die für die Beurteilung der Zuverlässigkeit des Betroffenen bedeutsam sind, an die zuständige atomrechtliche Behörde zu melden.

Zum anderen sieht der Gesetzentwurf die Anwendung der atomrechtlichen Vorschriften für die Schließung der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel vor. Das Bundeskabinett hatte am 5. November 2008 beschlossen, dass ab dem 1. Januar das Bundesamt für Strahlenschutz Betreiber dieser Anlage wird. Zugleich war eine Klarstellung im Atomgesetz vereinbart worden.

Das Bundesamt für Strahlenschutz als neuer Betreiber wird für sowohl für die Schließung der Schachtanlage Asse II im Rahmen eines atomrechtlichen Planfeststellungsverfahrens nach dem Atomgesetz als auch für den Weiterbetrieb der Anlage bis zu ihrer Stilllegung verantwortlich sein.

Das zustimmungsbedürftige Gesetz wird nun dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet. Der Betreiberwechsel für die Asse ist unabhängig vom In-Kraft-Treten des Gesetzes.


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BMU Pressedienst Nr. 266/08 -- Erneuerabre Energien - Photovoltaik

Erneuerbare Energien/Photovoltaik
Neuartige Solarzellen aus Berlin-Adlershof
Staatssekretär Müller weiht neue Solarfabrik ein

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat heute in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. „Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen. Rund 3.800 Megawatt Leistung wurden insgesamt in Deutschland in Betrieb genommen. Mehr als 75 Unternehmen produzieren Solaranlagen in Deutschland. Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden", sagte Müller.

Die neue Solarfabrik des Unternehmens Global Solar Energy verfügt über eine Produkti-onskapazität von 30 Megawatt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro. Dadurch entstehen etwa 100 neue Arbeitsplätze. Für die Herstellung der Solarzellen wird die Materialkombination Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) verwendet. Die Materialschichten werden auf eine flexible Stahlfolie aufgebracht.

Der Inlandsumsatz mit erneuerbaren Energien hat sich im Jahr 2007 auf rund 25 Milliarden Euro gesteigert. Im Jahr 2007 stammten etwa 14,2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Damit eilt die Branche allen Zielsetzungen und Prognosen voraus. Insgesamt wurden 2007 rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ohne die Nutzung erneuerbarer Energien wären die gesamten energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher.

Insgesamt sind mittlerweile etwa 250.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 2004 wurden damit rund 90.000 Arbeitsplätze neu geschaffen.


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Dienstag, 18. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 265/08 -- Umwelt - International

Umwelt/International
Indien und Deutschland bauen Umweltzusammenarbeit aus
Strategischer Umweltdialog zu Energie, Wasser und Abfall

Indien und Deutschland wollen ihre bilaterale Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz ausbauen. „Die Zusammenarbeit mit Indien bietet der deutschen Industrie große Investitionschancen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des strategischen Umweltdialogs, den wir nutzen, um intensiv für ein anspruchsvolles Ergebnis bei den internationalen Klimaverhandlungen zu werben", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute zur Eröffnung des ersten Deutsch-Indischen Umweltforums in Neu Delhi. Schwerpunkte des Dialogs sind Klima- und Energiepolitik sowie Wasser-, Abwasser- und Abfallmanagement. An der zweitägigen Veranstaltung nehmen rund 250 Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Regierungsbeamten aus beiden Ländern teil.

Indien gehört zu den aktivsten Nutzern des Klimaschutztransfers unter dem Kyoto-Protokoll (Clean Development Mechanismus - CDM) und ist einer der wichtigsten Partner für CDM-Vorhaben deutscher Unternehmen. Das wirtschaftliche Potential von Energie- und Ressourceneffizienz und der verstärkten Nutzung regenerativer Energien hat in Indien zu einem starken Interesse an Umwelttechnologien geführt. Gabriel: „In meinen Gesprächen mit Vertretern der indischen Regierung und der Wirtschaft ist deutlich geworden, dass in Indien derzeit ein Paradigmenwechsel stattfindet, der Umwelttechnik, made in Germany' Zugang zu einem enormen Wachstumsmarkt eröffnet."

Gabriel verwies auf den enormen Bedarf an Abwassertechnik in Indien, da zurzeit nur 20 Prozent des Abwassers behandelt würden. Dabei geht es sowohl um Lösungen für innerstädtische Kanalisationssysteme als auch um dezentrale Anlagen zur Behandlung von Abwasser im ländlichen Raum. Die anfallende Biomasse kann für die Gewinnung von Biogas genutzt werden, die als vielfach verwendbare erneuerbare Energie zur Verfügung steht.

„Erneuerbare Energien sind unverzichtbar, um die rund 400 Millionen Inder, die derzeit über keinen Stromanschluss verfügen, mit Elektrizität zu versorgen. Dies würde die ländlichen Regionen Indiens, in denen es keine Stromnetze gibt, wirtschaftlich und sozial deutlich voranbringen", sagte Gabriel.

Aus den Mitteln der internationalen Klimaschutzinitiative, die dem Bundesumweltministerium aus der Versteigerung von Zertifikaten im Emissionshandel zufließen, sind 10 Millionen Euro für Kli-maschutzvorhaben in Indien bestimmt. Dabei geht es unter anderem um die Verbesserung der Energieeffizienz in der indischen Industrie, die Nutzung der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und den Ausbau der erneuerbaren Energien. Ferner ist eine Kreditlinie von bis zu 65 Millionen Euro für Klimaschutzvorhaben vorgesehen.

Das Bundesumweltministerium unterstützt gezielt Exportaktivitäten, um „Greentech Made in Germany" weltweit an den Markt zu bringen. So bieten die Exportinitiativen RETech und German Water Partnership eine Plattform für Unternehmen aus der Abfall- und Wasserwirtschaft. Ferner besteht im Ministerium eine Servicestelle für Umwelttechnologieexport- und CDM-Vorhaben. Gab-riel und sein indischer Kollege Regupathy begrüßten die jüngste CDM-Initiative eines deutschen Unternehmens, die auf dem Umweltforum vorgestellt wurde: Die Firma Osram will in mehreren indischen Bundesstaaten private Haushalte mit insgesamt 1,2 Millionen Energiesparlampen aus-statten. Damit können nach Angaben des Unternehmens bis zu 800.000 Tonnen CO2 eingespart werden.


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Montag, 17. November 2008

BMU-Newsletter Mitte November 2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter für Mitte November 2008. Er berücksichtigt die Neueinstellungen und Aktualisierungen vom 03. - 17.11.2008. Den BMU-Newsletter finden Sie auch im Internet unter: http://www.bmu.de/newsletter .

Themen der Ausgabe Mitte November 2008 sind u.a.:

Gabriel begrüßt Kommissions-Paket zur Versorgungssicherheit - Aber deutliche Kritik an Aussagen zur Atomenergie

Bundesregierung will Leitmärkte für Umwelttechnologien erschließen - Kabinett beschließt "Masterplan Umwelttechnologien"

Schlauer schenken und Geld sparen - Informationskampagne zum Kauf energiesparender Produkte


Ihre BMU-Internet-Redaktion

IMPRESSUM

Der BMU-Newsletter erscheint jeweils Mitte und Ende eines jeden Monats.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

ISSN 1612-5509

Redaktion:
Karl Tempel (BMU)
Martina Hildebrand (BMU)

Realisation:
wilhelm innovative medien GmbH
mailto:newsletter@wiminno.com
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Redaktion: www.bmu.de
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BMU Pressedienst Nr. 264/08 -- 100 CDM Projekte

Schon über 100 internationale Klimaschutz-Projekte mit deutscher Beteiligung

Seit Dezember 2005 hat die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umwelt-bundesamt (UBA) mehr als 100 Klimaschutzprojekte nach den Regeln des Kyoto-Protokolls in Entwicklungs- und Schwellenländern auf Basis des so genannten Clean Development Mechanism (CDM) genehmigt. Damit ist der CDM – zu Deutsch „Me-chanismus zur umweltverträglichen Entwicklung" – neben dem Emissionshandel eines der wichtigsten Klimaschutzinstrumente für Unternehmen in Deutschland. Bis-her wurden weltweit 1.186 Projekte registriert, Deutschland liegt mit inzwischen 112 Projekten an vierter Stelle. Anlässlich der vom UBA vorgelegten Bilanz der Anfangs-phase sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Der CDM ist raus aus den Kin-derschuhen. Schneller als erwartet ist es gelungen, die Unternehmen auch in ihren Auslandsaktivitäten für den Klimaschutz zu motivieren. Mit der Nachfrage aus dem EU-Emissionshandel ist ein globaler Kohlenstoffmarkt entstanden, der auch die Ent-wicklungsländer beim Klimaschutz!
aktiv einbezieht. Das ist mir für die Verhandlun-gen zum Folgeabkommen des Kyoto-Protokolls besonders wichtig."

Der CDM ist ein marktwirtschaftliches Anreizinstrument des Kyoto-Protokolls. Ziel ist es, zusätzliches Kapital für dringend erforderliche Klimaschutzinvestitionen in den Entwicklungsländern zu mobilisieren. Auch deutsche Unternehmen profitieren: Die im Ausland vermiedenen Treibhausgas-Emissionen lassen sich nach dem Kyoto-Protokoll auf die von den Industrieländern übernommenen Minderungsverpflichtun-gen anrechnen. In Deutschland können die vom Emissionshandel erfassten Unter-nehmen bis zu 22 Prozent ihrer Zuteilung an Emissionszertifikaten für die Jahre 2008 bis 2012 aus CDM importieren. Nach Schätzung der Weltbank wurden durch den CDM allein 2007 rund 24 Milliarden Euro zusätzlich in Entwicklungsländern in-vestiert. Zusätzlich heißt, die Unternehmen hätten die Investitionen ohne den CDM nicht durchgeführt.
Dr. Thomas Holzmann, UBA-Vizepräsident: „Die Projekte mit deutscher Beteiligung sind ebenso vielfältig wie zahlreich. Neben größeren Investitionen in erneuerbare Energien oder zur Nutzung klimaschädlicher Deponie- und Industriegase finden sich im Projektportfolio gerade kleine Projekte, die wichtige Beiträge zu Armutsbekämp-fung und den Erhalt natürlicher Ressourcen leisten." Die Projekte reichen von Wind-rädern auf den Galapagosinseln bis hin zu Laufwasserkraftwerken in den Ausläufern des indischen Himalajas. „Im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh werden bei-spielsweise rund 630.000 konventionelle Glühlampen gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Dadurch verringert sich der Stromverbrauch aus Kohle- und Gas-kraftwerken, die neben dem Treibhausgas Kohlendioxid andere Luftschadstoffe wie Stickoxide und Schwefeldioxid ausstoßen. Gleichzeitig müssen die Haushalte weni-ger Geld für Strom ausgeben. Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung gehen mit dem CDM jetzt noch besser H!
and in Hand", so Holzmann weiter.

Projekte, die diesen programmatischen Ansatz verfolgen, fördert das Bundesum-weltministerium (BMU) in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Teil der CDM-Initiative. Der programmatische Ansatz ermöglicht, dass eine zentrale Koordinierungsstelle viele kleine Projekte bündelt. Zum Beispiel können Haushalte in Entwicklungsländern mit Solarkochern ausgestattet werden. Neben der positiven Wirkung auf das Klima und dem eingesparten Brennholz sorgen solche Projekte dafür, die Atemluft der Menschen zu verbessern: Sie ist noch viel zu oft mit Rauchgasen der sonst üblichen Holzfeuer belastet.

Die CDM-Initiative ist ein Programm des BMU, das sowohl die deutsche Beteiligung bei den Marktmechanismen des Kyoto-Protokolls als auch die Erschließung neuer Klimaschutzpotenziale für den Kohlenstoffmarkt fördert. Die zukünftigen Nutzungs-möglichkeiten von Emissionsminderungszertifikaten aus CDM- Projekten im europäi-schen Emissionshandel sind zur Zeit Gegenstand intensiver Diskussionen zwischen Europäischem Parlament, Rat und Kommission im Rahmen der Verhandlungen des Klima- und Energiepaketes der EU.

Die CDM-Bilanz der DEHSt gibt einen repräsentativen Überblick zu den international genehmigten Klimaschutzprojekten. Sie ist unter www.dehst.de/JI-CDM
abrufbar. Weitere Informationen zum Projektgenehmigungsverfahren der DEHSt können unter www.dehst.de/CDM eingesehen werden.

Informationen zu den Aktivitäten der CDM/JI-Initiative des Bundesum-weltministeriums gibt es unter www.jiko-bmu.de


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Sonntag, 16. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 263/08 -- Atommüll/Asse

Berlin, 16. November 2008

Atommüll/Asse
Asse-Infostelle kommt nach Remlingen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel richtet in Remlingen in unmittelbarer Nähe zur Schachtanlage Asse eine Infostelle ein. Dort können sich die Bürgerinnen und Bürger fortlaufend über die Arbeiten zur Schließung der Anlage informieren.

„Die Infostelle wird vom Bundesamt für Strahlenschutz betrieben. Sie soll Anlaufpunkt für alle sein, die sich aus erster Hand über die Arbeiten in der Schachtanlage informieren wollen. Deshalb wird sie auch in unmittelbarer Nähe, in einem bereits bestehenden Gebäude direkt neben der Anlage eingerichtet – und nicht etwa im weiter entfernten Wolfenbüttel. Mir ist besonders wichtig, dass diese Anlaufstelle dialogorientiert arbeitet. Sie soll für alle offen sein, die Interesse an der Assse haben", sagte Sigmar Gabriel. Die Infostelle soll so schnell wie möglich eingerichtet werden.

Zusätzlich zu der Infostelle in Remlingen soll es ein mobiles Informationszentrum geben. „Nicht nur in Remlingen selbst, sondern in der ganzen Region gibt es großen Informations- und Diskussionsbedarf. Dem wollen wir mit diesem Angebot entgegenkommen. Denn vor dem Hintergrund der Debatten der vergangenen Monate brauchen wir ein Höchstmaß an Transparenz, um verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen", so der Bundesumweltminister.


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Samstag, 15. November 2008

BMU Pressedienst Nr. 262/08 -- Umwelt/Internationales

Berlin, 15. November 2008

Umwelt/Internationales
Gabriel reist zu politischen Gesprächen nach Indien

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel reist heute (15. November 2008) zu politischen Gesprächen nach Indien. Ziel der Reise ist die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Indien in den Bereichen Umwelt und Energie. Er wird begleitet von einer Wirtschaftsdelegation sowie von Mitgliedern des Deutschen Bundestags und Vertretern deutscher Umweltverbände.

Auf dem Programm der Reise stehen bilaterale Gespräche mit dem Klimabeauftragten von Premierminister Singh, Shyam Saran, und weiteren Mitgliedern der indischen Regierung mit Zuständigkeiten für Energiefragen, Umwelt und Wasserwirtschaft.
Darüber hinaus wird Gabriel zu einem Meinungsaustausch mit Vertretern indischer Nicht-Regierungsorganisationen zusammentreffen und im Süden der indischen Hauptstadt ein Wiederaufforstungsprojekt besichtigen, das von der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Rahmen des Klimaschutz-Transfers (Clean Development Mechanism) beraten wird.

Im Mittelpunkt des viertägigen Besuchs in der indischen Hauptstadt steht das erste Deutsch-Indische Umweltforum, das Gabriel am 18. November gemeinsam mit seinem indischen Kollegen Namo Narain Meena eröffnen wird. Die zweitägige Konferenz, die zahlreiche Vertreter deutscher und indischer Unternehmen zusammenbringt, befasst sich mit Umwelttechnologien in den Bereichen Abfall und Abwasser, sanitäre Versorgung und Energieversorgung. In bilateralen „Business-to-Business"-Gesprächen und im Rahmen einer Fachmesse wird am Rande der zweitägigen Fachkonferenz Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zum Knüpfen von Netzwerken und für Geschäftsanbahnung bestehen.

Das Bundesumweltministerium unterstützt gezielt Exportaktivitäten, um „Greentech Made in Germany" weltweit anzubieten. Die Exportinitiativen ReTEch und German Water Partnership bieten eine Plattform für Unternehmen aus der Abfall- und Wasserwirtschaft.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Deutschland ist gut positioniert, um bei der Modernisierung ressourcenintensiver Volkswirtschaften wie Indien einen Beitrag zu leisten. Umwelttechnologie Made in Germany hat einen guten Ruf, denn Deutschland ist es gelungen, wirtschaftliches Wachstum vom Verbrauch natürlicher Ressourcen
weitgehend zu entkoppeln."


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