Freitag, 31. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 241/08-Umwelt/ Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Neue Technologie für Verzinkerei
Bundesumweltministerium fördert innovatives Verfahren

Das Bundesumweltministerium stellt im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative über 1,9 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Projekt der Verzinkerei Sulz GmbH in Sulz am Neckar (Baden-Württemberg) zur Verfügung. Ziel des Vorhabens ist die Einführung eines neuartigen, umweltfreundlichen Verfahrens für die Feuerverzinkung von Stahlfertigteilen.

„In Deutschland werden pro Jahr etwa1,5 Millionen Tonnen Stahl verzinkt. Das neuartige Verfahren kann grundsätzlich in allen Betrieben der Branche angewendet werden. Es hat dadurch es einen enormen Multiplikatorwert. Durch die Investition in eine neue Technologie werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Das Unternehmen plant die Einführung eines Energie und Ressourcen sparenden Verfahrens zur Feuerverzinkung von Stahlfertigteilen. Hierbei werden alle emissionsrelevanten Behandlungsschritte der Feuerverzinkung komplett eingehaust. Ziel des Verfahrens ist es, den Eintrag von Eisen in das Zinkbad so gering wie möglich zu halten. Die Salzlösungen müssen nicht mehr aufwändig regeneriert werden, sondern die entstehenden Eisensalze werden durch die neue Technologie im Prozess ausgeschieden. Hierdurch kann, auf die gesamte Branche hochgerechnet, der Transport von ca. 2.400 Tonnen Flussmittel durch die gesamte Republik vermieden werden. Weiterhin werden durch die Neukonzeption des Verzinkungsofens und die konsequente Nutzung der Ofenabgase für die Beheizung der Entfettungs- und Beizbäder künftig ca. 1.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden. Durch die Zinkeinsparung werden, berücksichtigt man den energetischen Aufwand für die Zinkgewinnung und das Einschmelzen, weitere 1.200 To!
nnen CO2 vermieden.


Weitere Informationen: http://www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/2330.php


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Donnerstag, 30. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 240/08 -- Umwelt - Verbraucher

Umwelt/Verbraucher
Klug: Fahrzeuge müssen umweltfreundlicher werden

Spritverbrauch und Schadstoffausstoß spielen für Verbraucher beim Autokauf eine immer größere Rolle. Deshalb hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug bei einer Gesprächsreihe des ADAC darauf hingewiesen, dass Fahrzeuge weiterhin umweltverträglicher werden müssen. „ Individuelle Mobilität ist ein Grundbedürfnis und bleibt eine der obersten Prioritäten auf der politischen Agenda. Voraussetzung dafür ist aber, dass Hersteller Treibstoffverbrauch und Schadstoffemissionen ihrer Fahrzeuge weiter reduzieren. Nur so wird sich Deutschland auf dem weltweit dynamischen Automobilmarkt in Zukunft behaupten können", sagte Astrid Klug.

Bei der ADAC Gesprächsreihe zur Mobilität in Berlin diskutieren Vertreter aus Umweltpolitik, Automobilindustrie und Umweltverbänden über die Umweltfreundlichkeit von Autos und notwendiger Verbraucheraufklärung. Der ADAC stellte in diesem Zusammenhang seinen EcoTest vor, der die Bewertung von Fahrzeugen unter realitätsnahen Belastungsszenarien vornimmt. Astrid Klug: „Der Käufer braucht Informationen darüber, wie umweltfreundlich ein Fahrzeug wirklich ist. Der EcoTest des ADAC kann da sehr hilfreich sein."

Um Kaufanreize für umweltfreundliche Fahrzeuge zu schaffen, setzt sich das Bundesum-weltministerium für eine schnellstmögliche Umstellung der Kfz-Steuer von Hubraum- und Schadstoffbasis auf CO2- und Schadstoffbasis ein. Durch eine Novelle der Verordnung zur PKW-Energieverbrauchskennzeichnung sollen Verbraucher künftig beim Autokauf genauere Informationen über den Treibstoffverbrauch eines Fahrzeugs erhalten.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 239/08 -Energiepolitik

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)


Energiepolitik
Stadtwerke als Motor der Energiewende
Umweltministerium und Verband kommunaler Unternehmen legen Thesenpapier zur Zukunft der Stadtwerke vor

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute die Bedeutung der Stadtwerke für eine zukunftsfähige Energieversorgung betont. „Stadtwerke sind die Gewinner der Energiewende: Als lokale Dienstleistungsanbieter können sie sich mit Energieberatung besonders profilieren. Zudem erzeugen sie mit Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien die Energie der Zukunft. Mit qualitativ hochwertigen Angeboten kann es ihnen gelingen, ihre Wettbewerbsposition zu stärken und zufriedene Kunden an sich zu binden", sagte der Umweltminister bei der Eröffnung der Konferenz „Stadtwerke der Zukunft – Vorreiter bei Klimaschutz, Energiesicherheit und Innovation".

Bei der gemeinsam vom Bundesumweltministerium und von dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) organisierten Veranstaltung in Berlin trafen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um gemeinsam über die Rolle der Stadtwerke beim Klimaschutz und bei der zukünftigen Energieversorgung zu diskutieren.

VKU-Präsident Weil hob die Bedeutung der Kommunen und ihrer Unternehmen für eine nachhaltige Energieversorgung hervor. „Die Energiezukunft wird in deutlich stärkerem Maß als bisher dezentral sein. Stadtwerke kennen die Gegebenheiten vor Ort am besten und sind deshalb prädestiniert, diese dezentrale Zukunft als entscheidender Netzwerkpartner erfolgreich mit zu gestalten." Als die wichtigsten Handlungsfelder der Stadtwerke bezeichnete Weil den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien und die Vermarktung von Dienstleistungen für eine sparsame und effiziente Energienutzung.

Der Präsident des Deutschen Städtetages und Münchens Oberbürgermeister, Christian Ude, betonte, dass gerade die Städte als Ballungsräume dem Klimaschutz am stärksten verpflichtet seien, aber auch bereits erhebliche Anstrengungen leisteten. „Diese Leistungen zu verstärken, ist wünschenswert und notwendig, setzt aber voraus, dass die Städte in das nationale Klimaschutzprogramm eingebunden und entsprechend unterstützt werden. Der Investitionspakt Bund-Länder-Kommunen zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude muss deshalb dringend fortgeschrieben werden", sagte Ude.

Auf der Konferenz wurde ein von Bundesumweltministerium und VKU gemeinsam verfasstes Thesenpapier vorgestellt. Es beleuchtet die Bedeutung der Städte, Gemeinden und Stadtwerke für eine nachhaltige Energieversorgung und für einen effektiven Klimaschutz. Konkret wird gefordert, die Investitionsfähigkeit der Stadtwerke im Rahmen der Anreizregulierung zu erhalten und das Gemeindewirtschaftsrecht der Länder marktkonform zu harmonisieren.

„Stadtwerke haben das energiewirtschaftliche Know-how, das für den erfolgreichen Ausbau und die Umsetzung des kommunalen Klimaschutzes unentbehrlich ist. Sie wissen, wie Klimaschutzmaßnahmen effektiv und kostengünstig umgesetzt werden können. Sie sind ein entscheidender Verbündeter für die Umweltpolitik. Deshalb kommt es nun darauf an, dass Stadtwerke und Politik Hand in Hand arbeiten und so die Grundlagen einer nachhaltigen Energieversorgung schaffen", sagte Sigmar Gabriel.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Energieeffiziente Stadtbeleuchtung

BINE Informationsdienst - Newsletter

Guten Tag lieber Blog,

BINE hat für Sie eine aktuelle Nachricht.


Energieeffiziente Stadtbeleuchtung

Bundeswettbewerb geht in die zweite Runde

Der im Juni dieses Jahres von Bundesumweltministerium gestartete Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" geht in seine zweite Runde: Bis zum 27. Februar 2009 sind Städte und Gemeinden aufgefordert, innovative Konzepte für eine energieeffiziente Stadtbeleuchtung zu entwickeln und einzureichen. Bereits die Konzeptentwicklung wird vom BMU unterstützt. Darüber hinaus können die Preisträger für die Umsetzung ihrer Beleuchtungskonzepte Fördermittel aus dem Umweltinnovationsprogramm in Anspruch nehmen.
Mehr zumBundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" erfahren Sie unter
http://bine.info/news_top.php/bine_news/608/link=clicked/


Bitte richten Sie Fragen oder Anregungen zum Newsletter an folgende E-Mail-Adresse: news@bine.info
Um Ihr Newsletter-Abonnement zu beenden, nutzen Sie bitte das Abmeldeformular auf unserer Homepage www.bine.info unter Service/BINE Newsletter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BINE-Team

BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Fachinformationszentrum Karlsruhe, Gesellschaft für wissenschaftlich-technische Information mbH.
Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892.
Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinR Hermann Riehl.

BMU Pressedienst Terminvorschau für die kommende Woche (03.11 - 09.11.08)

Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 45. KW (03. November bis 09. November 2008)

Änderungen vorbehalten


Montag, 03. November


Kusey

+++16:00 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält bei bei der „6. Drömlingskonferenz" eine Rede, im Anschluss Übergabe der Projektbewilligung zur Fortsetzung des Naturschutzgroßprojektes Drömling

Ort: Gaststätte "Brauner Hirsch", Klötzer Straße 4, 38486 Kusey (direkt an der L 22)

Leverkusen

+++17:00 Uhr+++Staatssekretär Matthias Machnig hält anlässlich der Veranstaltung „Opening Day Bayer Young Enviromental Envoy 2008" einen Vortrag zu den umweltpolitischen Schwerpunkten der Bundesregierung

Ort: Bayer AG, 51368 Leverkusen

Nienburg

+++19:30 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält Rede zum Auftakt der Veranstaltungsreihe "Klimawandel und das Ende des billigen Ölzeitalters – Die Herausforderungen vor Ort als Chance nutzen!"

Veranstalter: Volkshochschule Nienburg
Ort: Rathaus Nienburg, Marktplatz 1, 31582 Nienburg


Dienstag, 04. November


Berlin

+++10:45 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält anlässlich der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer eine Rede zum Thema: „Deutsche Klima- und Energiepolitik"

Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1012

Kassel

+++18:30 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält anlässlich der Veranstaltung "Perspektiven der Energieversorgung –wohin steuern Politik und Wirtschaft" eine Rede zum Thema: „Integrierte Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung"

Veranstalter: Pro Nordhessen e.V.
Ort: E.On Mitte AG, Monteverdistraße 2, 34131 Kassel


Mittwoch, 05. November


Bad Oeynhausen

+++14:30 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller auf der Veranstaltung „Weiße Ware – Eine Branche mit Zukunft"

Veranstalter: IG Metall
Ort: GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen, Im Kurgarten 8, 32545 Bad Oeynhausen


Donnerstag, 06. November


Freiburg

+++16:00 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller bei der internationalen Konferenz „Herausforderung Klimawandel: Politik zwischen sicherheitspolitischen Risiken und innovativen Lösungen"

Veranstalter: Auswärtiges Amt
Ort: Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg


Freitag, 07. November


London ganztags Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu politischen Gesprächenin London


Samstag, 08. November


Canada/
Whistler (British
Columbia) bis zum 09.11.08

Staatssekretär Matthias Machnig bei der XXII German – Canadian Conference

Ort: Canada, Whistler (British Columbia)

Hofgeismar

+++10:30 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält auf der Bundesdelegiertenversammlung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) einen Vortrag „Peak Oil: Folgen für die Mobilität der Zukunft", im Anschluss Teilnahme an der Podiumsdiskussion

Veranstalter: Verkehrsclub Deutschland (VCD)
Ort: Evangelische Akademie Hofgeismar, Gesundbrunnen 8-11, 34369 Hofgeismar


Sonntag, 09. November


Teistungen

+++14:00 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel unterzeichnet den Vertrag zur Übertragung von Flächen des Bundes im Grünen Band Thüringen an den Freistaat Thüringen

Ort: Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld, Duderstädter Straße 7, 37339 Teistungen


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Mittwoch, 29. Oktober 2008

BMU-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe Oktober 2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter des BMU-Bildungsservice für Oktober 2008. Den BMU-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im Internet unter: http://www.bmu.de/newsletter/bildung

Themen der Ausgabe Oktober 2008 sind u.a.:

Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen - Schwerpunkt "Förderung von Modellprojekten"

Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion


IMPRESSUM

Der BMU-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

Redaktion:
Achim Schreier (BMU)

Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 18 305-2222, Fax: 030 18 305 -2228

Realisation:
wilhelm innovative medien GmbH
mailto:newsletter@wiminno.com


----------------------------------------------------------
Redaktion: www.bmu.de
--------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 238/08 -- Recycling

Pressedienst Nr. 238/08
Berlin, 29. Oktober 2008

Recycling

Machnig: Absatzmärkte forcieren und Entsorgungsstandards im Ausland verbessern
Exportinitiative "Recycling- und Effizienztechnik" stellt Ergebnisse vor

Die globale Rohstoff- und Energieverknappung durch Effizienzsteigerungen bremsen, die Abfallwirtschaft im Ausland durch Technikexporte stärken – mit diesem Ziel war im Jahr 2006 vom Bundesumweltministerium (BMU) die Exportinitiative "Recycling- und Effizienztechnik" (RETech) ins Leben gerufen worden. Auf einer Konferenz des BMU wurden heute erste Ergebnisse vorgestellt – darunter ein Internetportal ( http://www.retech-germany.net ), das Forschungsergebnisse zur Erschließung von Absatzmärkten bündelt und Entsorgungsunternehmen bei Kooperationen und Wissenstransfer unterstützt. "Im Bereich Entsorgungstechnologien sind wir Exportweltmeister, aber der zu erschließende Markt ist noch riesig. Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Beratungsbüros leisten hervorragende Arbeit – was wir nun brauchen sind Synergien", sagte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Machnig zur Eröffnung der Veranstaltung.

Mehr als 200 Vertreter aus Unternehmen, Behörden, Förder- und Entwicklungsinstitutionen präsentieren auf der Konferenz in Berlin Forschungsprojekte in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz und diskutieren über Lösungen der Entsorgungstechnik für den Klimaschutz. Vor allem die Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft und Forschung sollen Technikexport und Know-how-Transfer voranbringen und damit abfallwirtschaftliche Standards im Ausland verbessern helfen.

Matthias Machnig: "Ökologische Herausforderungen – insbesondere Klima- und Ressourcenschutz – müssen als ökonomische Chance verstanden werden. Denn Ökologie ist die Ökonomie des 21. Jahrhunderts. Eine ökologische Industriepolitik schützt das Klima, schont Umwelt und Ressourcen und eröffnet enorme Absatzmärkte. Bereits heute hat Deutschland beim Export von Entsorgungstechnologien einen Anteil von 25 Prozent am Weltmarkt. Diese Vorreiterrolle müssen wir ausbauen."


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 237/08 -- Kabinett - Dosenpfand

Kabinett/Dosenpfand
Dosenpfand wirkt
Mehrwegquote bei Bier seit 2003 stark gestiegen –
Vermüllung durch Blechdosen und Plastikflaschen gestoppt

Das 2003 eingeführte Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen wie Dosen und Plastikflaschen hat zu einem starken Anstieg des Mehrweganteils bei Bier geführt. 2006 betrug er 87 Prozent, vor Einführung des Dosenpfandes im Jahr 2003 lag er noch bei 68 Prozent. Insgesamt erreichte der Anteil der Mehrweg¬verpackungen und ökologisch vorteilhafter Einwegverpackungen im Jahr 2006 knapp 60 Prozent und lag damit oberhalb der Daten vor Einführung des Do¬senpfandes. Dies geht aus den jüngsten Erhebungen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) hervor, deren Veröffentlichung im Bundesanzeiger das Bundeskabinett heute zugestimmt hat. Die Erhebung umfasst die Daten der Jahre 2004 bis 2006.

Die einzelnen Getränkebereiche haben sich im Erhebungszeitraum sehr unterschiedlich entwickelt: Bei Bier blieb der Anteil der umweltfreundlichen Verpackungen auf sehr hohem Niveau konstant (87 Prozent). Erfreulich ist auch die Entwicklung bei alkoholhaltigen Mischgetränken: Hier konnte der Anteil ökologisch vorteilhafter Verpackungen in den letzten Jahren sogar noch gesteigert werden.

Allerdings wurde die positive Lenkungswirkung der Pfandpflicht in einigen Marktsegmenten durch andere Markttendenzen ausgeglichen oder sogar überkompensiert. So zeigt die Erhebung in den Segmenten Mineralwasser und Erfrischungsgetränke einen deutlichen Rückgang des Mehrweganteils. Teilweise werden mittlerweile die Werte vor Einführung des Einwegpfandes unterschritten. Dies dürfte vor allem auf den steigenden Marktanteil der Discounter zurückzuführen sein, die Getränke ausschließlich in Einwegverpackungen verkaufen, insbesondere in Einweg-Kunststoffflaschen.

Das Dosenpfand konnte insgesamt den Verfall der Mehrwegquote abbremsen und in einzelnen Bereichen sogar den Mehrweganteil steigern. Erfreulich ist darüber hinaus, dass die Pfandpflicht zu einer wesentlichen Verringerung der Umweltbelastung im Einwegbereich geführt hat: Die besonders die Umwelt belastenden Getränkedosen sind weitgehend zurückgedrängt und ein System zur hochwertigen stofflichen Verwertung von leeren Plastik-Einwegflaschen etabliert. Die „Vermüllung" der Landschaft mit leeren Dosen und Plastikflaschen ist praktisch gestoppt. Das Bundesumweltministerium plant, die Auswirkungen der Pfandpflicht weiter zu untersuchen und insbesondere auch der Frage nach Instrumenten und Strategien zur Stabilisierung und Förderung des Anteils umweltfreundlicher Verpackungen nachzugehen.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Aktueller Ueberblick aus der Energieforschung

BINE Informationsdienst - Newsletter

Guten Tag lieber Blog,

BINE hat für Sie eine aktuelle Nachricht.


Aktueller Überblick aus der Energieforschung

Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008 erschienen

Das neue Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2007/2008 stellt die derzeit laufenden Forschungsprojekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im Bereich "Erneuerbare Energien" vor. Die von Projektträger Jülich herausgegebene Publikation umfasst ein Booklet für den schnellen Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführende Links ermöglicht.

Mehr zum Forschungsjahrbuch erfahren Sie unter
http://bine.info/news_top.php/bine_news/607/link=clicked/


Bitte richten Sie Fragen oder Anregungen zum Newsletter an folgende E-Mail-Adresse: news@bine.info
Um Ihr Newsletter-Abonnement zu beenden, nutzen Sie bitte das Abmeldeformular auf unserer Homepage www.bine.info unter Service/BINE Newsletter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BINE-Team

BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Fachinformationszentrum Karlsruhe, Gesellschaft für wissenschaftlich-technische Information mbH.
Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892.
Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinR Hermann Riehl.

BMU Pressedienst Nr. 236/08 -Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie
Gabriel: Nachhaltigkeitspolitik ist auch Antwort auf Finanzkrise
Kabinett verabschiedet Bericht zur Nachhaltigkeitspolitik

Das Bundeskabinett hat heute den federführend vom Bundeskanzleramt erstellten „Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie" verabschiedet. „Der vorgelegte Bericht untermauert, wie zentral eine langfristig orientierte Umweltpolitik für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung ist. Die Bundesregierung muss verstärkt mit integrierten, politikfeldübergreifenden Strategien Zukunft gestalten und Langfristigkeit zum entscheidenden Faktor der Politik machen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Konkret zeigt der Fortschrittsbericht, dass Deutschland in einigen umwelt- und innovati-onspolitisch sehr bedeutenden Politikfeldern seine ambitionierten Ziele schon fast erreicht hat – etwa beim Einsatz erneuerbarer Energien und bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Der Fortschrittsbericht zeigt aber auch, wo die Instrumente nachjustiert werden müssen, um die gemeinsam gesetzten Ziele zu erreichen. Das gilt beispielsweise für das Ziel, auf 20 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche ökologischen Anbau zu betreiben. Die Bundesregierung hält an diesem Ziel fest. Gabriel betonte, dass diesem Ziel künftig auch wieder ein konkreter Zielzeitpunkt zugeordnet werden müsse.

Gabriel warnte nachdrücklich davor, die Themen Klima/Energie, die Entwicklung einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft, oder die Probleme der Welternährung – also Schwer-punktthemen des vorgelegten Berichts – in Zeiten der Finanzmarktkrise in der Priorität abzustufen. „Der Finanzmarkt in seiner gegenwärtigen Form widerspricht mit seiner extrem kurzfristigen Betrachtung allem, was wir zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben benötigen. Eine konsequente Nachhaltigkeitspolitik ist deshalb auch eine Antwort auf die aktuelle Finanzmarktkrise. Die in der Nachhaltigkeitsstrategie verankerten Leitlinien Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwor-tung sind aktuell wie nie zuvor", sagte Sigmar Gabriel.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 235/08 -- Atommüll

Atommüll
Gabriel setzt auf Dialog und nationale Verantwortung für die Endlagerung radioaktiver Abfälle
350 Teilnehmer zu Symposium in Berlin erwartet

Vom 30. Oktober bis 01. November 2008 wird in Berlin das Internationale Endlagersymposium des Bundesumweltministeriums stattfinden. Bundesum-weltminister Gabriel hatte die Durchführung dieser Veranstaltung bei seinem Besuch in der Region Gorleben im Herbst 2007 zugesagt.

In Deutschland ist bislang lediglich die Frage der Endlagerung schwach- und mittelaktiver radioaktiver Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung geklärt – diese werden ab etwa 2013 in Schacht Konrad in Salzgitter eingelagert werden. Ungeklärt ist hingegen noch die Frage der Endlagerung der hochaktiven, Wärme entwickelnden radioaktiven Abfälle.

„Im Umgang mit dieser Frage entscheidet sich die Glaubwürdigkeit nicht nur der Kern-energiebefürworter sondern auch der Kernenergiegegner. Eine Entscheidungsblockade führt dazu, dass unsere Nachkommen für die Hinterlassenschaft der Atomstromproduktion aufkommen müssen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. „Ohne ein Mindestmaß an Akzeptanz für einen Endlagerstandort lässt sich kein Endlager für hochaktive Abfälle in Deutschland realisieren. Deshalb habe ich schon im Herbst des Jahres 2006 ein Konzept für die Durchführung eines Auswahlverfahrens nach internationalem Standard vorgelegt."

Das Internationale Endlagersymposium 2008 soll dazu anregen, den Dialog in dieser Frage zwischen Politikern, der interessierten Öffentlichkeit, Wissenschaftlern sowie verantwortlichen Akteuren wieder aufzunehmen. Dabei sollen auch die bei der Endlagerung zugrunde zu legenden Sicherheitsanforderungen einbezogen werden. „Die Grundlagen für die Durchführung eines Standortauswahlverfahrens sind geschaffen. Jetzt wird es Zeit, Entscheidungen zu treffen, damit die Endlagerung nicht eine unendliche Geschichte für unsere Nachkommen wird ", sagte Gabriel.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Standortfestlegung für ein Endlager für hochaktive, Wärme entwickelnde Abfälle als fair und nachvollziehbar empfunden wird? Welche Sicherheitsanforderungen sind an die Endlagerung gemäß internationalen Empfehlungen, nach dem Stand von Wissenschaft und Technik und vor dem Hintergrund der deutschen Endlagererfahrungen zu stellen, damit zukünftige Generationen nicht durch unsere heutigen Aktivitäten beeinträchtigt werden? Diese werden die zentralen Themen des Endlagersymposiums sein, mit denen sich in den kommenden Tagen etwa 350 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen und mit den unterschiedlichsten Interessenlagen befassen werden.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 234/08 -- Atommüll - Asse

Atommüll/Asse
Gabriel stellt Gutachten zur Schachtanlage Asse vor
Expertisen zur Verbesserung der Grubenstabilität und zur Rückholbarkeit von mittelaktiven Abfällen

Die Stabilität des Grubengebäudes der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel kann mit speziellen Verfüllmaßnahmen verbessert werden. Dies zeigt ein Gutachten der CDM Consult GmbH, das von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute vorgestellt wurde. Für die schnelle Realisierung dieser Maßnahmen spricht sich die Arbeitsgruppe Optionenvergleich (AGO) aus, ein aus Experten verschiedener Institutionen zusammengesetztes Gremium, das die Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Schließung der Schachtanlage Asse II berät.

Die Gutachter von CDM hatten geprüft, ob durch gezielte Verfüllmaßnahmen die Verformungen des Gebirges verringert und damit die Stabilität des Grubengebäudes soweit erhöht werden kann, dass Zeit für die Prüfung alternativer Stilllegungskonzepte zur Verfügung steht.

Die Gutachter schlagen zwei Maßnahmen vor: Zum einen die Verfüllung des so genannten Firstspaltes, also der Lücke zwischen Decke und den eingebrachten Salzgrus in den verfüllten Kammern, mit einem Spezial-Beton mit Magnesiumoxid. Ziel ist es, das Hohlraumvolumen insgesamt zu verringern und damit eine bessere Tragwirkung zu erhalten. Zum anderen schlagen sie Injektionen in das Salzgrus vor. Damit sollen die Hohlräume weiter verringert werden, indem noch vorhandene Luftporen im eingebrachten Salzgrus mit einem Spezialmaterial verfüllt werden.

Durch die Maßnahmen kann nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen eine Verringerung der Verformungsraten und damit eine Erhöhung der Standsicherheit erzielt werden. Gabriel: „Die Gutachter haben einen wichtigen Baustein aufgezeigt, mit dem das kritische Risiko eines steigenden Lösungszutrittes reduziert werden kann. Wir müssen aber noch weitere Maßnahmen zu entwickeln, damit ein entscheidender Zeitgewinn für die Entwicklung alternativer Stilllegungskonzepte und für die sorgfältige Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens zur Stilllegung erzielt wird.

Vor diesem Hintergrund muss auch die nun ebenfalls vorliegende Studie „Möglichkeit einer Rück-holung der MAW Abfälle aus der Schachtanlage Asse" bewertet werden. Diese Studie wurde von den Energiewerken Nord in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord SysTec GmbH & Co. KG im Auf-trag des Bundesamtes für Strahlenschutz erarbeitet. Technisch wäre die Rückholung der rund 1.300 Gebinde mit mittelaktiven Abfällen in etwa fünf Jahren möglich. Die Kosten würden über 150 Millionen Euro betragen. Eine solche Maßnahme wäre allerdings nur zu rechtfertigen, wenn hierdurch insgesamt ein Sicherheitsgewinn erzielt werden kann und die Stilllegung der Schacht-anlage nicht unverhältnismäßig verzögert wird. Die für eine solche Einschätzung erforderliche Störfallanalyse liegt bislang nur im Entwurf vor. Insofern kann zurzeit noch keine abschließende strahlenschutztechnische und rechtliche Bewertung vorgenommen werden. Die Arbeitsgruppe Optionenvergleich wird sich speziell hiermit in den nächsten Wochen !
befassen.

Im Herbst 2007 hatten das Bundesumweltministerium, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt- und Klimaschutz vereinbart, dass unter anderem Maßnahmen zur Stabilisierung des Grubengebäudes sowie die Möglichkeit zur Rückholung der mittelaktiven Abfälle untersucht werden sollen. Hierzu wurde die Arbeitsgruppe Optionenvergleich eingerichtet, in der neben dem Bundesamt für Strahlenschutz und dem For-schungszentrum Karlsruhe auch Experten des Vertrauens der Bevölkerung vor Ort mitwirken.

Die Gutachten sind im Internet unter www.bfs.de zu finden.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Dienstag, 28. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 233/08 -- Naturschutz

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum des Landes Baden-Württemberg


Naturschutz
Oberrhein erhält Ramsar-Urkunde in Südkorea
Auszeichnung für grenzüberschreitende Naturlandschaft

Der Oberrhein erhält heute offiziell das Prädikat „Transboundary Ramsar Site" und steht künftig als grenzüberschreitendes Feuchtgebiet internationaler Bedeutung auf der Ramsar-Liste. Im Rahmen der 10. Ramsar-Vertragsstaaten¬konferenz, die vom 28. Oktober bis zum 4. November in Changwon, Südkorea stattfindet, werden heute die Urkunden überreicht.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel betonte: „Ich bin sehr stolz, dass wir auf der in-ternationalen Konferenz in Südkorea mit dem Oberrhein gemeinsam mit Frankreich zeigen können, dass wir unsere nationale und internationale Verantwortung für den Naturschutz sehr ernst nehmen„. "Mit der Anerkennung als Ramsar-Gebiets bekommt der Oberrhein ein lange verdientes Prädikat als hervorragende Naturlandschaft im Herzen Mitteleuropas, das gerade auch im Rahmen einer nachhaltigen Tourismusentwicklung gute Dienste leisten kann. Das grenzüberschreitende Ramsar-Gebiet ist auch ein weltweit sichtbares Zeichen für ein geeintes und friedliches Europa", ergänzte der baden-württembergische Naturschutzminister Peter Hauk.

„Die baden-württembergischen und elsässischen Kolleginnen und Kollegen haben über Jahre hinweg intensiv für das grenzüberschreitende Ramsar-Gebiet gearbeitet. Alle Ebenen haben ge-meinsam einen tollen Erfolg erzielt", so Minister Gabriel weiter. Bereits 1992 hatte der deutsch-französische Umweltrat den Anstoß für ein gemeinsames Ramsar-Gebiet gegeben.

Das Ramsar-Gebiet „Rhin supérieur – Oberrhein" erstreckt sich über ca. 22.400 Hektar auf fran-zösischer sowie ca. 25.100 Hektar auf deutscher Seite. Esumfasst 17 FFH-Lebensraumtypen, ist Brutgebiet für 32 Vogelarten und bietet Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten wie Gelbbauchunke, Wimperfledermaus oder Frauenschuh. Die gemeinsame Benennung als „Transboundary Ramsar Site" ist etwas Besonderes: Bisher gibt es weltweit nur neun Gebiete, die offiziell grenzüberschreitend benannt wurden und ein gemeinsames Feuchtgebietsmanagement erhalten.

Baden-Württemberg und das Elsaß werden beim kommenden Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar 2009 in Karlsruhe das Ramsar-Gebiet im Rahmen einer Festveranstaltung der Öf-fentlichkeit vorstellen. Geplant sind weitere gemeinsame Aktionen, die den grenzüberschreiten-den Charakter dieses wertvollen Naturraums betonen und für die Menschen vor Ort und die Besucher erlebbar machen sollen.

Die Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung wurde 1971 in der Stadt Ramsar im Iran gezeichnet (daher der Kurzname „Ramsar-Konvention"). Das älteste globa-le Naturschutzabkommen hat zum jetzigen Zeitpunkt 158 Mitgliedsstaaten mit 1812 gemeldeten Gebieten auf über 165 Millionen Hektar. Deutschland trat dem Abkommen 1976 bei und hat mit dem Oberrhein bislang 35 Ramsar-Gebiete gemeldet.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

EEG 2009 - von Wasserkraft über Biomasse bis Fotovoltaik

Sehr geehrte Newsletter-Abonnenten,

das neue EEG bringt viele Veränderungen mit sich, welche auch in den Bereich der Bestandsanlagen hinein reicht. Hierbei sei z. B. auf die restriktive Neuregelung des Anlagenbegriffes, der neuen Inbetriebnahme-Definition sowie der Regelung zum Einspeisemanagement verwiesen.

 

Auf Wunsch vieler unserer Konferenzbesucher veranstalten wir daher am 20. November in Hannover einen Workshop mit maximal 30 Teilnehmern, der sich intensiv mit den aktuellen Veränderungen des novellierten EEG befasst und weiterhin Informationen zu neuen Technologien einiger EEG-Bereiche bietet (http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081120_anm.pdf).

Neben den allgemeinen Vorschriften des EEG sowie den Regelungen zum Anschluss, zur Abnahme, zur Übertragung und zur Verteilung werden im Rahmen dieser Konferenz jeweils in separaten Vorträgen die spezifischen Vergütungsvorschriften und Regelungen für

- Wasserkraft

- Biomasse

- Bio-, Klär-, Deponie- und Grubengas

- Geothermie

- Windernergie

- Solarkraft

dargestellt.

Außerdem ergänzen Vorträge zu aktuellen technologischen Entwicklungen im Bereich des Biomasse- und Biogassektors sowie bei der Nutzung solarer Strahlungsenergie die Fachkonferenz.

Dieses sehr interessante Workshop-Konzept hat dazu geführt, dass bereits jetzt mehr als die Hälfte der 30 Plätze belegt sind.

 

Informieren Sie sich am 20. November 2008 kompetent über die maßgeblichen gesetzlichen Veränderungen und deren wirtschaftliche Auswirkungen im nächsten Jahr und buchen Sie noch bis zum 10. November zu den günstigen Frühbucherpreisen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081120_anm.pdf.

 

Wir freuen uns, Sie in Hannover begrüßen zu dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Rastatt,

Ihr Team vom BHKW-Infozentrum

BHKW-Infozentrum GbR Rastatt
Rauentaler Straße 22/1
76437 Rastatt
http://www.bhkw-infozentrum.de
newsletter@bhkw-infozentrum.de

Der Newsletter des BHKW-Infozentrums wird derzeit an rund 13.000 Abonnenten versandt.
Sollten Sie dieses kostenlose Abonnement beenden wollen, können Sie dies auf unserer Internetseite http://www.bhkw-infozentrum.de/service/newsletter.html oder durch den Austragungslink realisieren.


***********B.KWK-Jahreskonferenz**************

An dieser Stelle sei außerdem auf die Jahreskonferenz des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) verwiesen, die am 05./06. November in Berlin stattfindet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.bkwk.de/aktuelles/veranstaltungen/Jahreskongress_2008_Programm.pdf.

*****************************************

Zum Abmelden hier klicken.


Montag, 27. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 232/08 -- Umwelt - Klimaschutz

Umwelt/Klimaschutz
Kommunen sollen innovative Konzepte für energieeffiziente Stadtbeleuchtung entwickeln
Bundeswettbewerb geht in die zweite Runde

Der im Juni dieses Jahres von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gestartete Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" geht in seine zweite Runde: Bis zum 27. Februar 2009 sind Städte und Gemeinden aufgefordert, innovative Konzepte für eine energieeffiziente Stadtbeleuchtung zu entwickeln und einzureichen. Bereits die Konzeptentwicklung wird vom Bundesumweltministerium unterstützt. Darüber hinaus können die Preisträger für die Umsetzung ihrer Beleuchtungskonzepte Fördermittel aus dem Umweltinnovationsprogramm in Anspruch nehmen.

„Für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen in Deutschland wird derzeit noch jede Menge Energie verschwendet und das Klima unnötig belastet. Das wollen wir ändern. Der kürzlich been-dete Technikwettbewerb hat gezeigt, dass es eine Fülle von Innovationen gibt, die hocheffizient, alltagstauglich und damit auch besonders wirtschaftlich sind. Moderne Beleuchtung schont damit auch die Stadtkasse", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Ineffiziente Lampen und Leuchten gehören leider immer noch häufig zum Stadtbild. Allein für die Straßenbeleuchtung werden in Deutschland jährlich drei bis vier Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Dies entspricht dem Stromverbrauch von ca. 1,2 Millionen Haushalten und einer Klimabelastung von über zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Bislang werden aber jährlich nur rund drei Prozent der Straßenbeleuchtung in Deutschland erneuert. Um auf das Energieeinspar- und Kostensenkungspotenzial aufmerksam zu machen, haben Bundesumweltministerium, KfW-Bankengruppe und Umweltbundesamt im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative den Bundeswettbewerb initiiert. Der erste Teil des Wettbewerbs richtete sich an die Anbieter moderner Beleuchtungstechniken und -systeme. Als Ergebnis liegt nunmehr eine Sammlung energieeffizienter, umweltfreundlicher und am Markt verfügbarer Techniken vor, die die Kommunen nutzen können.

Teilnahmeunterlagen für den Kommunenwettbewerb sowie weitere Informationen sind auf der Webseite www.bundeswettbewerb-stadtbeleuchtung.de abrufbar.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Samstag, 25. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 231/08 -- Gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMZ und AA

Pressedienst Nr. 231/08
Berlin, 25. Oktober 2008

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMZ und AA


Durchbruch für Ausbau der erneuerbaren Energien
Im Januar 2009 wird internationale Agentur gegründet

Der Weg für die Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien ist frei: Auf einer Konferenz in Madrid legten 51 Staaten den Grundstein dafür und verständigten sich auf den Text des Gründungsvertrages. Damit ist der von Deutschland, Spanien und Dänemark angestoßenen und von einer Vielzahl von Ländern aus allen Kontinenten begleiteten Initiative der Durchbruch gelungen.

Der Gründungsvertrag für die Agentur IRENA soll am 26. Januar 2009 in Bonn feierlich unterzeichnet werden. Unmittelbar danach wird IRENA mit ersten Projekten u. a. zu gezielter Beratung und zum Informationsaustausch ihre Arbeit aufnehmen. Mitte 2009 werden der Sitz und der Generaldirektor für die Startphase bestimmt und die Organisation sukzessive aufgebaut.

IRENA wird Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau von erneuerbaren Energien unterstützen. Weltweit haben sich viele Staaten ehrgeizige Ziele gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Energieverbrauch zu steigern. Ein Großteil dieser Länder wünscht dazu eine konkrete Beratung. IRENA wird ihre Mitgliedsstaaten dabei begleiten, ihre politischen Rahmenbedingungen anzupassen, Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und Technologietransfer für erneuerbare Energien zu verbessern. Diese spielen für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Energieversorgung eine unverzichtbare Rolle.

In Deutschland wird der Vorbereitungs- und Gründungsprozess von IRENA vom Bundesumweltministerium und Bundesentwicklungsministerium in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt geleitet.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Freitag, 24. Oktober 2008

Klimaschutz und Kosten sparen in Unternehmen

BINE Informationsdienst - Newsletter

Guten Tag lieber Blog,

BINE hat für Sie eine aktuelle Nachricht.


Klimaschutz und Kosten sparen in Unternehmen

Neue DBU-Broschüre stellt erfolgreiche Projekte vor

Wie Unternehmen aus Industrie und Gewerbe erfolgreich Energie und Kosten sparen und dabei gleichzeitig den Kohlendioxidausstoß verringern zeigt die aktuelle DBU-Broschüre "Energie effizient- Klimaschutz in Industrie und Gewerbe". Das neu aufgelegte Heft präsentiert 26 Beispiele innovativer Technologien für einen effizienteren Energieeinsatz.

Mehr zur aktualisierten DBU-Broschüre sowie eine Download-Möglichkeit finden Sie unter
http://www.bine.info/news_top.php/bine_news/605/link=clicked/


Bitte richten Sie Fragen oder Anregungen zum Newsletter an folgende E-Mail-Adresse: news@bine.info
Um Ihr Newsletter-Abonnement zu beenden, nutzen Sie bitte das Abmeldeformular auf unserer Homepage www.bine.info unter Service/BINE Newsletter.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BINE-Team

BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Fachinformationszentrum Karlsruhe, Gesellschaft für wissenschaftlich-technische Information mbH.
Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892.
Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinR Hermann Riehl.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

BMU-Pressedienst Nr. 230/08 Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien
Gemeinde setzt auf Strom aus Sonnenenergie
Astrid Klug weiht Solarpark in Nottuln-Appelhülsen ein

Die Gemeinde Nottuln-Appelhülsen (Nordrhein-Westfalen) kann durch den Bau eines Solarparks künftig 300 Bürgerinnen und Bürger mit Strom aus Sonnenenergie versorgen. Das erspart der Umwelt jährlich rund 1.000 Tonnen CO2. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug würdigte heute das ambitionierte Projekt. „Die Appelhülsener setzen Klimaschutz vor Ort konkret und tatkräftig um. Ich wünsche mir, dass dieses kommunale Engagement Schule macht. Erneuerbare Energien schützen nicht nur das Klima, sie steigern auch unsere Versorgungssicherheit und schaffen Arbeitsplätze", so Klug.

Der Solarpark in Nottuln-Appelhülsen ist die erste Freiflächenanlage dieser Größe in Nordrhein-Westfalen und verfügt über eine Leistung von 1,2 Megawatt. Die Investitionskosten betrugen rund 4,1 Millionen Euro. In der Vergangenheit unterstützte die Gemeinde ihre Einwohner bereits beim Bau zweier Gemeinschaftssolaranlagen, indem sie kostenlos Dächer öffentlicher Gebäude zur Verfügung stellte.

Grundlage für das Engagement der Gemeinde ist das Förderprogramm für Klimaschutzprojekte in Kommunen – ein Schwerpunkt der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Dazu gehören die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sowie die Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes. Beide Gesetze gewährleisten den Ausbau regenerativer Energien in Deutschland.

Im Jahr 2007 haben die Erneuerbaren bereits einen Anteil von 14,2 Prozent am Stromverbrauch gehabt und damit rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ohne sie wären die gesamten energiebedingten Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher. Zudem bringt der Ausbau erneuerbarer Energien Tausende neuer Jobs. Im Vergleich zum Jahr 2004 schuf die Branche rund 90.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Mehr als 250.000 Menschen arbeiten mittlerweile im Bereich der erneuerbaren Energien.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Mittwoch, 22. Oktober 2008

BMU Pressedienst Terminvorschau für die kommende Woche (27.10.08 - 02.11.08)

Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 44. KW (27. August bis 02. November 2008)

Änderungen vorbehalten

Montag, 27. Oktober


Duisburg

+++10:00 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller redet auf der Mitbestimmungskonferenz der ThyssenKrupp AG zum Thema: "Kann Umweltpolitik Krisensituationen im Sinne der Beschäftigten bewältigen oder vermeiden?"

Ort: Bildungszentrum ThyssenKrupp AG, Franz-Lenze-Straße, 47166 Duisburg

Hagen

+++11:30 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält auf der Veranstaltung des Theodor-Heuss-Gymnasiums "Weltinnenpolitik und ökosoziale Marktwirtschaft" eine Rede, im Anschluss Teilnahme an der Diskussionsrunde

Hinweis: Pressekonferenz ca. 13:15 Uhr, bitte unter klaudius.gansczyk@t-online.de anmelden

Ort: Theodor-Heuss-Gymnasium (THG), Humpertstraße 19, 58095 Hagen

Düsseldorf

+++15:00 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält auf dem Energie- und klimapolitischen Kongress der Handwerkskammer Düsseldorf einen Vortrag zum Thema: "Wettbewerbsdefizite und Regulierung"

Ort: Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf

Bonn

+++17:30 Uhr+++Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug eröffnet die Ausstellung "Junge Kunst im BMU"

Ort: Bundesumweltministerium, Foyer, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn

Dienstag, 28. Oktober


Hooksiel

+++11:00 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Einweihung und Inbetriebnahme der BARD Nearshore-Windkraftanlage vor Hooksiel

Veranstalter: BARD Engineering GmbH

Hinweis: Pressebegleitung möglich (11:00 Uhr Boarding, 11:30 Uhr Ablegen zur Anlage, 13:30 Uhr Anlegen in Hooksiel –bitte unter andreas.koelling@dk-online.de anmelden

Ort: Außenhafen, 26434 Hooksiel

Berlin

+++14:00 Uhr+++Staatssekretär Matthias Machnig eröffnet mit einem Grußwort den Experten-Workshop "Union für das Mittelmeer - Solarplan"

Ort: ParkInn-Hotel, 3. Etage, Alexanderplatz 7,
10178 Berlin

Osnabrück

+++19:00 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält eine Rede zum Thema: "Klimawandel und Weltfrieden" anlässlich der Osnabrücker Friedensgespräche

Ort: Kongress-Saal der OsnabrückHalle, Schlosswall 1-9, 49074 Osnabrück

Cottbus

+++19:00 Uhr+++Staatssekretär Matthias Machnig beim Vattenfall-Talk, Thema: "Die Bedeutung der Braunkohle im deutschen Energiemix"

Ort: Alte Chemiefabrik, Parzeilenstraße 21,
03050 Cottbus


Mittwoch, 29. Oktober


Berlin

+++12:00 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffnet die 2. BMU Konferenz "Exportinitiative Recycling- und Effizienstechnik"

Hinweis: Im Rahmen der Konferenz Vorstellung des Hybrid-Müll-LKW von der Firma Faun

Ort: Bundespresseamt, Presse- und Besucherzentrum, Reichstagsufer 14, 10117 Berlin

Wörrstadt

+++17:30 Uhr+++Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug nimmt am Fachgespräch "Regenerative Energien in Rheinland Pfalz – 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2030?" teil

Ort: juwi Holding AG, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt


Donnerstag, 30. Oktober


Berlin

+++10:30 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält auf der Stadtwerke-Konferenz: Stadtwerke der Zukunft –Vorreiter bei Klimaschutz, Energiesicherheit und Innovation einen Vortrag zum Thema: "Ökologie und Daseinsvorsorge" (12:15 Uhr Pressekonferenz)

Veranstalter: Bundesumweltministerium (BMU) und der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU)

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 3-5, 10117 Berlin

Frankfurt am Main

+++10:30 Uhr+++Staatssekretär Matthias Machnig bei der Makroökonomischen Konferenz „Gerechtigkeit in einer globalisierten Wirtschaft"

Veranstalter: Hans-Böckler-Stiftung

Ort: IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Straße 79,
60329 Frankfurt am Main

Berlin

+++10:30 Uhr+++Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug nimmt am Gespräch des ADAC "Wie umweltfreundlich ist ein Auto wirklich?" teil (12:30 Uhr Pressekonferenz)

Ort: ADAC Präsidialbüro, Unter den Linden 36, 10117 Berlin

Berlin

+++19:00 Uhr+++Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffnet das Endlagersymposium 2008 „Anforderungen an eine sichere Endlagerung"

Hinweis: Bitte anmelden unter Presse@bmu.bund.de

Veranstalter: Bundesumweltministerium (BMU)

Ort: AVZ Logenhaus, Emser Straße 12-13, 10719 Berlin


Freitag, 31. Oktober


Kassel

+++ca. 17:00 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält, anlässlich der Eröffnungsfeier des Graduiertenzentrums für Umweltforschung und- lehre der Universität Kassel, einen Festvortrag

Ort: Universität Kassel, Gießhaus, Mönchebergstraße 3, 34109 Kassel


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 229/08 -- Ökologische Industriepolitik

Ökologische Industriepolitik
Gabriel: Umweltpolitik treibt Innovationen an
Konferenz des Bundesumweltministeriums diskutiert über den Umbau der Industriegesellschaft

Die radikale Entkopplung von wirtschaftlichem Wachstum und Verbrauch von Ressourcen, der effizientere Umgang mit unseren endlichen Rohstoffen sowie deren Ersatz durch nachwachsende Rohstoffe sind zentrale Elemente einer ökologischen Industriepolitik für das 21. Jahrhundert. Das betonte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Auftakt der 3. Innovationskonferenz, zu der das Bundesumweltministerium Vertreter der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Wissenschaft und der Verbände eingeladen hat.

Gabriel: „Der rasant fortschreitende Klimawandel, der Verlust der biologischen Vielfalt und die weltweite Umweltverschmutzung sind längst zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen geworden. Der weltweite Hunger nach Energie und Rohstoffen wächst unaufhörlich. Aber unsere Ressourcen sind knapp und unsere Ökosysteme nur begrenzt belastbar. Wir müssen Mehr aus deutlich Weniger machen. Wir brauchen eine regelrechte dritte Industrielle Revolution und müssen unsere Industriegesellschaften zukunftsfähig umbauen." Der Bundesumweltminister wies darauf hin, dass dieser Umbau mit dem integrierten Energie- und Klimapaket der Bundesregierung begonnen hat. Es gehe jetzt darum, diesen Prozess zu beschleunigen und ihm eine klare Richtung hin zu mehr Wachstum und Beschäftigung zu geben.

In einem für die Konferenz entworfenen Diskussionspapier zur ökologischen Industriepolitik beschreibt das Bundesumweltministerium Maßnahmen zur Modernisierung unserer Volkswirtschaft. Dazu zählt das Ministerium eine ökologische Spreizung der Mehrwert¬steuer, verbesserte Abschreibungsregeln für ökologische Produkte, die Weiterentwicklung der LKW-Maut, eine klimaverträgliche Reform des Dienstwagenprivilegs sowie die Einführung einer Steuer auf Kernbrennstoffe. Investitionen in energieeffiziente Technologien sollen mit einer Investitionszulage angekurbelt werden, Investitionen in innovative Klimaschutztechnologien mittels eines neuen speziellen Fonds. Damit mindestens 25 Prozent der Produkte und Dienstleistungen, die die öffentliche Hand beschafft, strengen Umwelt- und Sozialkriterien genügen, wird ein Pakt zwischen Bund, Ländern und Gemeinden vorgeschlagen. Gabriel: „Die Umweltpolitik muss zum Treiber für Innovation werden, denn in diesem Jahrhundert wird die Ökologie zur Ökon!
omie."

Der Bundesumweltminister wies darauf hin, dass in wachsenden grünen Märkten und grünen Produkten gerade auch für die deutsche Wirtschaft enorme Chancen liegen: „Die Nachfrage nach guter Umwelt- und Effizienztechnologie wird weltweit wachsen. Wenn Umwelt- und Effizienztech-nologien sich von Nischenmärkten zu Leitmärkten der Zukunft entwickeln, dann ist das gut für den Umwelttechnik-Exportweltmeister", so Gabriel mit Blick auf die gute Aufstellung Deutsch-lands bereits in der Vergangenheit.

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants für das Bun-desumweltministerium liegt bereits heute das globale Marktvolumen für Umweltschutztechnik bei über 1.000 Milliarden Euro; im Jahr 2020 könnten es sogar 2.200 Milliarden Euro sein. Die Bera-ter untersuchten für die Studie sechs umwelttechnologische Leitmärkte: Energieerzeugung und -speicherung, Energieeffizienz, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Wasserwirtschaft und den effizienten Umgang mit Rohstoffen.

Die dritte Innovationskonferenz des Bundesumweltministeriums steht unter dem Thema „Faktor X. Eine Dritte Industrielle Revolution". Die rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren nicht nur die Frage, welche Herausforderungen die zu bewerkstelligende Effizienzrevolution an die Wirtschaft stellt. Die Konferenz widmet sich auch den gesellschaftlichen und sozialen Folgen, da der Einsatz von Effizienztechnologien und ein schonender Umgang mit Ressourcen nicht nur die Märkte, sondern auch die Lebensgewohnheiten verändern werden.


Hinweis: Das Diskussionspapier: „Ökologische Industriepolitik. Nachhaltige Politik für Innovation, Wachstum und Beschäftigung" kann im Internet (http://www.bmu.de/42416) abgerufen werden.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 228/08 -- Kabinett - Biokraftstoffe

Kabinett/Biokraftstoffe
Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine neue gesetzliche Grundlage für die Förderung der Biokraftstoffe beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, Konkurrenzen um Anbauflächen für Biosprit und Nahrungsmittel zu vermeiden und den Ausbau der Biokraftstoffe stärker als bisher auf die effektive Minderung der Treibhausgasemissionen auszurichten. Die bisher für den Beginn des kommenden Jahres vorgesehene Erhöhung der Beimischungsquote auf 6,25 Prozent wird um ein Jahr verschoben.

Dem Kabinettsbeschluss zufolge soll der gesetzlich festgelegte Beimischungsanteil von Biokraftstoffen für das Jahr 2009 zunächst von 6,25 auf 5,25 Prozent gesenkt werden, jeweils bezogen auf den Energiegehalt. Erst ab 2010 soll dieser Anteil auf 6,25 Prozent angehoben werden und bis 2014 auf diesem Niveau eingefroren bleiben. Die Höhe die Quoten soll 2011 überprüft werden. Dabei wird insbesondere die Frage der Nachhaltigkeit der Produktion der Biokraftstoffe eine herausgehobene Rolle spielen.

Mit dem Gesetz soll auch erstmals aus Biogas aufbereitetes Biomethan auf die Ottokraft¬stoff- und die Gesamtquote angerechnet werden können. Auch bei dieser Regelung steht der Klimaschutz im Vordergrund: Biomethan soll nur dann angerechnet werden können, sofern bestimmte Anforderungen im Produktionsverfahren erfüllt sind, die eine günstige Klimabilanz gewährleisten. Biomethan zeichnet sich insbesondere durch einen hohen Energieertrag pro Hektar Anbaufläche aus.

Außerdem ist vorgesehen, die steuerliche Belastung von reinem Biodiesel in den kommenden Jahren um jeweils 3 Cent pro Liter gegenüber der bisherigen gesetzlichen Regelung abzusenken. Biodiesel, das als so genannter „Reinkraftstoff" außerhalb der Quote verkauft wird, wird damit im Jahr 2009 mit 18 statt 21 Cent pro Liter besteuert.

Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung werden die Biokraftstoffquoten ab dem Jahr 2015 von der energetischen Quote auf ihren Netto-Beitrag zur Treibhausgasverminderung umgestellt. Hierbei werden auch die Treibhausgasemissionen berücksichtigt, die bei der Herstellung der Biokraftstoffe entstehen. Dadurch wird vor allem für Biokraftstoffe der zweiten Generation, die Schätzungen zufolge einen höheren Beitrag zum Klimaschutz leisten können, eine klare Perspektive für die Zeit nach dem Jahr 2015 gegeben. Denn Biokraftstoffe der zweiten Generation haben eine deutlich bessere Klimabilanz als Biokraftstoffe der ersten Generation, ste-hen aber noch nicht in relevanten Mengen zur Verfügung.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 227/08 -- Umwelt - Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Umbau zum Nullenergie-Haus als Vorbild für Energieeffizienz

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stellt rund 435.000 Euro aus dem Um-weltinnovationsprogramm für ein Nullenergie-Hochhaus in Radolfzell (Baden-Württemberg) zur Verfügung. Der private Investor Jürgen Räffle will einen alten Wasserturm nach dem Passivhaus-Standard so umbauen, dass er gewerblich genutzt werden kann. Der Energieverbrauch des Turms soll dabei soweit gesenkt werden, dass eine Photovoltaikanlage, eine solarthermische Anlage und eine kleine Windkraftanlage ausreichen, um den Energiebedarf für Lüftung, Heizung, Kühlung, Warmwasser, Hilfsenergie, Beleuchtung und einen Aufzug zu decken. „Das Vorhaben zeigt, wie wir das Potenzial alter Gebäude für eine bessere Energieeffizienz nutzen können. Ich wünsche mir viele Nachahmer", sagte Gabriel.

Durch den Umbau des Wasserturms werden jährlich rund 36 Tonnen CO2 eingespart. Er wird innerhalb der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Ursprünglich wurde der Turm in Radolfzell am Bodensee 1956 zur Wasserbevorratung für die Milchwerke GmbH erbaut. 1979 wurde er stillgelegt. Die ambitionierte Sanierung soll nun den drohenden Verfall aufhalten. Die geplanten Büroflächen, ein Tagungs- und Konferenzraum sowie ein Restaurant in vierzig Meter Höhe sollen dem Bauwerk neues Leben einhauchen und der Stadt Radolfzell eine unverwechselbare Identität geben.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/2330.php


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Dienstag, 21. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 226/08 -- Umweltschutz - Internationales

Umweltschutz/Internationales
Müller: Kaliningrad kann Vorbild für umweltverträglichen Tourismus werden
Deutsch-Russische Umwelttage eröffnet

Michael Müller, Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesumwelt-ministerium, hat heute zur Eröffnung der Deutsch-Russischen Umwelttage in Kaliningrad die Bedeutung der Region für Deutschland betont. „Die Kooperation mit dem Kaliningrader Gebiet hat wegen seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur EU und der gravierenden Umweltprobleme in der Region einen hohen Stellenwert in den deutsch-russischen Umweltbeziehungen", sagte Müller. Die Entwicklung eines umweltverträglichen Tourismus, eine effiziente und kostengünstige Abwasserreinigung sowie der künftige Umgang mit Klärschlamm stehen deshalb im Fokus der Veranstaltung.

Die Konferenz vom 21. bis 22. Oktober 2008 wird gemeinsam vom Bundesumweltministerium (BMU), der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der örtlichen Gebietsregierung veranstaltet. Das BMU und die DBU fördern seit mehreren Jahren in der Region Kaliningrad Projekte zum Gewässerschutz und zum Erhalt des Naturreichtums.

Das Gebiet, in dem die zum Weltnaturerbe gehörende Küstenlandschaft Kurische Nehrung liegt, zog in den vergangenen Jahren auch immer mehr Besucher aus aller Welt an. Um die Schönheit der Landschaft und ihre biologische Vielfalt zu erhalten, soll die Region daher zu einer „Sonderwirtschaftszone für Tourismus" entwickelt werden. „Mehr denn je ist heute ein Natur erhaltender Tourismus gefragt. Die Region Kaliningrad verfügt über einen besonderen Schatz, ihre einzigartige Natur. Durch einen umweltverträglichen, nachhaltigen Tourismus erhält sie diesen Schatz und sichert der einheimischen Bevölkerung zusätzliche Arbeitsplätze und Einkommensquellen", so Michael Müller.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Montag, 20. Oktober 2008

BHKW-Info 28/2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei senden wir Ihnen den BHKW-Info-Newsletter mit aktuellen Meldungen und Hinweisen.

-------------------------------------------
1. Pflanzenöl-BHKW-Seite überarbeitet
2. Kölner Konferenzen über Mini-BHKW und KWKG
3. BHKW des Monats
4. KWK-Zuschlag für selbstgenutzten KWK-Strom?!?
5. Üblicher Preis deutlich gestiegen
6. Noch ein Mal: Versteigerung einer Konferenzkarte für Sozialprojekt
--------------------------------------------

1. Pflanzenöl-BHKW-Seite überarbeitet
Unsere Informationsplattform www.pflanzenoel-bhkw.de wurde inhaltlich größtenteils überarbeitet und enthält nun auch ein Preistableau der Pflanzenölpreise seit Januar 2007.

2. Kölner Konferenzen über Mini-BHKW und KWKG
Am 28. Oktober findet in Köln die letzte Mini-BHKW-Konferenz in diesem Jahr statt.
Die Konferenz vermittelt einen fachspezifischen Überblick über neue Technologien, die Planung und Einbindung von Mini-BHKW, die Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie die
neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Internetseite www.bhkw-konferenz.de sowie direkt unter http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081028_anm.pdf.
Außerdem findet am 30. Oktober die letzte Konferenz zum Thema „Neue Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten für KWK-Anlagen" statt. Damit schließen wir die Konferenzreihe bestehend aus fünf Veranstaltungen zu dem Themenbereich „KWK-Gesetz, EEG, EEWärmeG und Mini-KWK-Förderprogramm" für dieses Jahr.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Internetseite www.bhkw-konferenz.de sowie direkt unter http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081030_anm.pdf.

3. BHKW des Monats
Zum BHKW des Monats Oktober wurde von der Fachzeitschrift „Energie & Management" eine 50 kW-Anlage gewählt, die in Berlin vier Gebäude der Stadtreinigung mit Strom und Wärme versorgt.
Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unserer Rubrik
„BHKW-Beispiele" unter http://www.bhkw-infozentrum.de/bhkw-beispiele.html

****************EEG-Workshop****************
Ein Workshop informiert Sie am 20. November in Hannover (http://www.bhkw-konferenz.de/veranstaltung/081120_anm.pdf) über die aktuellen Veränderungen des novellierten EEG und vermittelt Eindrücke zu neuen Technologien einiger EEG-Bereiche wie z. B. Biomasse und Fotovoltaik.
**********************************************************************

4. KWK-Zuschlag für selbstgenutzten KWK-Strom?!?
Die Fragestellung, ob auch für bestehende KWK-Anlagen ab dem 01.01.2009 ein KWK-Zuschlag für den selbstgenutzten KWK-Strom ausgezahlt wird, scheint sich – zumindest in den Grundzügen – noch im Oktober/November zu entscheiden. Voraussichtlich im Oktober soll das KWK-Gesetz noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden und anschließend will das BAFA eine Stellungnahme zu den Auszahlungsmodalitäten verfassen.
Diese Fragestellung betrifft übrigens nicht nur die
Mini-BHKW-Anlagen bis 50 KW sondern alle KWK-Anlagen, die nach dem KWK-Gesetz 2002 kategorisiert wurden oder nachträglich kategorisiert werden können.
Weitere Informationen erhalten Sie unter anderem im Rahmen unserer Kölner Konferenzen in der letzten Oktoberwoche.

5. Üblicher Preis deutlich gestiegen
Die Vergütung für den in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom aus kleinen KWK-Anlagen bis zu einer Nennleistung von 2 MW wird in den meisten Fällen nach der sogenannten „Üblichen Preis"-Regelung vergütet. Dabei ist jeweils der Durchschnittswert für Grundlaststrom (Baseload) an der Strombörse EEX in Leipzig im jeweils vorangegangenen Quartal ausschlaggebend für die nächsten drei Monate.
Die Vergütungshöhe für die Monate Oktober bis Dezember wird demnach vom Durchschnittspreis des dritten Quartals bestimmt. Dieser Preis hat im dritten Quartal 2008 mit 7,317 Cent je Kilowattstunde ein neues Rekordhoch erreicht. Gegenüber dem zweiten Quartal
stieg der Quartalspreis um 11,6 Prozent an.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.kwkg-novelle.de/kwk-gesetz_ueblicher_preis.html sowie http://www.bhkw-infozentrum.de/statement/ueblicher_preis_bhkw.html

6. Noch ein Mal: Versteigerung einer Konferenzkarte für Sozialprojekt
Im Rahmen der Millennium-Days versteigern wir noch einmal für die Konferenz „Neue gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten von KWK-Anlagen" am 30. Oktober in Köln (Senats-Hotel) bei ebay (Artikelnummer 220296818119) eine Konferenzkarte für eine Privatperson.
Die Konferenz widmet sich einerseits den novellierten (EEG 2009, KWKG 2009) und dem neuen Gesetz im Wärmebereich (EEWärmeG) sowie den Fördermöglichkeiten von KWK-Anlagen in den einzelnen Bundesländer und Regionen.
Der Gewinn aus dieser Aktion kommt dem Sozialprojekt „MASSSARD" zu Gute, welches wir über das Deutsche Medikamentenhilfswerk „action medeor" mit Arzneimittellieferungen unterstützen. Das Projekt
„MASSARD" ist ein Sozialprojekt für Mädchen und junge Frauen in Bangalore (Indien).
Anbei senden wir ihnen den direkten Link zur ebay-Auktion, die am Freitag, 24. Oktober, um 22:49 Uhr endet: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=220296818119

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team vom BHKW-Infozentrum

BHKW-Infozentrum GbR Rastatt
Rauentaler Straße 22/1
76437 Rastatt
http://www.bhkw-infozentrum.de
newsletter@bhkw-infozentrum.de

Der Newsletter des BHKW-Infozentrums wird derzeit an rund 13.000 Abonnenten versandt.
Sollten Sie dieses kostenlose Abonnement beenden wollen, können Sie dies auf unserer Internetseite http://www.bhkw-infozentrum.de/service/newsletter.html oder durch den Austragungslink realisieren.

-----------------------------------------------------------
Gerne beraten wir Sie in BHKW- und KWK-Fragen (http://www.bhkw-consult.de) ab einer Leistungsgröße von 50 kW.

Konferenzen und Seminare zu BHKW-/Energiethemen finden Sie unter
http://www.bhkw-konferenz.de

Beachten Sie unser BHKW-Gebrauchtmarkt unter http://www.bhkw-gebrauchtmarkt.de
------------------------------------------------------------

Zum Abmelden klicken Sie bitte hier :
http://004.frnl.de/box.php?funcml=unsub2&nl=166&mi=1986&email=babouyes.umweltenergie%40blogger.com

Sonntag, 19. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 225/08 -- Naturschutz/Biologische Vielfalt

Berlin, 19. Oktober 2008
Naturschutz/Biologische Vielfalt
Gabriel: Brüsseler Vorschläge zum Waldschutz reichen bei weitem nicht aus
Kritik an Kommissionsvorschlag zum Waldschutz

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat enttäuscht auf den Entwurf der EU-Kommission für eine Verordnung zum Schutz der Regenwälder reagiert. „Die Brüsseler Vorschläge reichen bei weitem nicht aus. Der Import von und der Handel mit illegal geschlagenem Holz müssen unverzüglich europaweit verboten werden", so Gabriel.

„Der Kommissionsvorschlag bleibt hinter den Regelungen beispielsweise in den USA zurück. In den Vereinigten Staaten ist sogar der Besitz von illegalem Holz strafbar. Solche Regelungen brauchen wir auch in Europa. Es ist zwar erfreulich, dass die Kommission nach langem Drängen insbesondere aus Deutschland überhaupt einen Vorschlag vorgelegt hat. Aber wenn wir das gigantische Problem des illegalen Holzeinschlages wirklich lösen wollen, dann muss der Verordnungsentwurf komplett überarbeitet werden", sagte Gabriel.

Nach den Vorstellungen der EU-Kommission sollen Unternehmen in Zukunft „sorgfältig prüfen", ob das von ihnen nach Europa importiere Holz aus legalen Quellen stammt. Der Verordnungsentwurf enthält aber kein Verbot des Imports oder der Vermarktung von illegal geschlagenem Holz und von entsprechenden Holzprodukten. Wie die Vorschriften umgesetzt und wie Verstöße geahndet werden, will die Kommission den Mitgliedsstaaten überlassen. Es ist aus Sicht des Bundesumweltministeriums jedoch wenig sinnvoll, im EU-Binnenmarkt von Land zu Land unterschiedliche Regeln zu erlauben.

Schätzungen gehen davon aus, dass der illegale Handel mehr als ein Zehntel des gesamten weltweiten Holzhandels ausmachen könnte. Weltweit hat der Holzhandel ein Volumen von über 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr. In einigen besonders gefährdeten Regionen – dem Amazonasbecken, Zentralafrika, Südostasien und Russland – könnte mehr als die Hälfte des gesamten Holzeinschlages auf illegaler Grundlage erfolgen. Durch illegalen Holzeinschlag werden pro Jahr schätzungsweise 15 Millionen Hektar Wald vernichtet.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

Donnerstag, 16. Oktober 2008

BMU Pressedienst Nr. 224/08 -- Klimaschutz

Klimaschutz
Eine Million Bäume für ein besseres Klima
Astrid Klug empfängt junge Umweltschützer

Die Schülerinitiative „Plant for the Planet" will bis zum Jahr 2009 in Deutschland eine Million Bäume pflanzen. Allein in Berlin und Brandenburg sollen es 100.000 Bäume sein. Zum Start dieser Pflanzaktion empfing die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, in Berlin eine Delegation der jungen Umweltschützer und überreichte ihnen 400 Buchensetzlinge. „Wenn wir den Klimawandel begrenzen und den Verlust an biologischer Vielfalt stoppen wollen, sind der Schutz und Erhalt der Wälder weltweit von großer Bedeutung. Ich freue mich sehr über die ehrgeizigen Ziele, die sich die Schülerinnen und Schüler von „Plant for the Planet" gesetzt haben und hoffe, dass sie noch viele Unterstützer finden", sagte Klug. Im Gegenzug überbrachten die Schüler mehrere hundert Briefe mit Wünschen und Anregungen für die kommende Weltklimakonferenz in Posen (Polen).

Mehr als 210.000 Bäume hat die Initiative bundesweit bereits gepflanzt oder von Förderern zugesichert bekommen. Astrid Klug: „Das Engagement der Kinder und Jugendlichen ist Ansporn und Verpflichtung für die Umweltpolitik, bei den Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz nicht nachzulassen. Wir würden die Zukunft der kommenden Generationen aufs Spiel setzen, wenn wir wegen der aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten den langfristigen Klimaschutz vernachlässigten."


„Plant for the Planet" wurde im Jahr 2007 von dem heute elfjährigen Starnberger Schüler Felix Finkbeiner ins Leben gerufen und ist Teil der weltweiten „Billion-Tree-Campaign", die vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) auf Initiative der kenianischen Frie-densnobelpreisträgerin Wangari Maathai im Jahr 2006 gestartet wurde.
Die Kampagne läuft so erfolgreich, dass bis heute schon über 2,3 Milliarden Bäume gepflanzt wurden und UNEP als neues Ziel „7 Milliarden Bäume bis Ende 2009" ausgegeben hat.


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a

BMU Pressedienst Nr. 223/08 -- Energiepolitik/Energieeffizienz

Berlin, 16. Oktober 2008

Energiepolitik/Energieeffizienz

Gabriel: Wir müssen die Effizienzlücke schnellstens schließen

Soziale Effizienzinitiative soll Privathaushalte von
Stromkosten entlasten

Mit einem „Nationalen Energieeffizienzplan" will Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten drastisch senken und dafür sorgen, dass die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gesenkt werden. Gabriel will diese Ziele mit einem Bündel aus marktwirtschaftlichen Investitionsanreizen und ordnungsrechtlichen Vorgaben erreichen. Im Rahmen einer „sozialen Effizienzinitiative" sollen insbesondere Empfänger von Arbeitslosengeld II, Wohngeld und Kinderzulage von Energiekosten entlastet werden. So sollen diese Haushalte bei der Anschaffung von besonders energieeffizienten Haushaltsgroßgeräten der Effizienzklasse A++ einen finanziellen Zuschuss erhalten, der an eine individuelle aufsuchende Beratung durch einen Energieberater gekoppelt ist. Für die restlichen zwei Monate des laufenden Jahres will Gabriel dafür bis zu 5 Millionen Euro bereitstellen, im kommenden Jahr könnten diese Mittel aus den Auktionierungserlösen im Emissionsh!
andel auf bis zu 15 Millionen aufgestockt werden.

Gabriel: „Es sind die Menschen mit geringen Einkommen, die in den am schlechtesten gedämmten Wohnungen mit den höchsten Heizkosten leben. Sie können sich zum Beispiel den Strom sparenden Kühlschrank der Effizienzklasse A++ nicht leisten. Sie sind bisher weitgehend schutzlos den steigenden Energiepreisen ausgeliefert, sie müssen einen drastisch steigenden Anteil ihres Einkommens für Energie aufwenden. Gezielte Beratung und Hilfe für diese Bevölkerungsschichten ist deshalb dringend erforderlich. Hier setzt die soziale Effizienzinitiative des Bundesumweltministeriums an."

Nach Angaben des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) ist von den etwa 60 Millionen Kühl- und Gefriergeräten in deutschen Haushalten knapp die Hälfte mindestens 10 Jahre alt. Würden sie durch hoch effiziente Geräte ersetzt, könnten pro Jahr rund 8 Terawattstunden Strom eingespart werden. Das entspricht 5 Millionen Tonnen CO2. Bei Ausnutzung dieses Einsparpotenzials würden die privaten Haushalte jährlich um über 1,4 Milliarden Euro entlastet.

Gabriel sagte, seine Vorschläge richteten sich primär auf die bisher in der Effizienzdebatte weit-gehend vernachlässigte Nachfrage nach Energie. „Seit Jahren leisten wir uns in Deutschland eine ritualisierte Debatte über den Strommix. Über nichts diskutieren wir lieber als über die Frage Atomkraft, Kohle oder erneuerbare Energien. Dabei sind die Weichen für den Strommix längst gestellt. Mit dem Atomausstieg, dem Emissionshandel, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist die Richtung klar vorgegeben. Jetzt müssen wir uns endlich um die wirklich wichtigen energiepolitischen Herausforderungen kümmern. Wir haben keine Stromlücke, sondern eine Effizienzlücke. Die müssen wir schnellstens schließen."

Der wichtigste Hebel für eine neue Energiepolitik ist die Steigerung der Energieeffizienz auf der Verbrauchsseite. Nach allen vorliegenden Studien bestehen hier riesige wirtschaftlich nutzbare Potenziale. Diese werden z. B. bei Raumwärme in bestehenden Gebäuden auf 70 Prozent und beim Stromverbrauch auf rund 20 Prozent geschätzt. „Diesen Schatz müssen wir heben", so Gab-riel.

Der Nationale Energieeffizienzplan listet eine Reihe konkreter Maßnahmen für alle Sektoren auf und verlangt anspruchsvolle Effizienzstandards für Gebäude und Produkte. Um die Potenziale im Wärmebereich zu nutzen, schlägt Gabriel u.a. vor, die Energieeinsparverordnung konsequent fortzuschreiben, den bedarfsorientierten Energiepass für Gebäude generell zur Pflicht zu machen, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm aufzustocken sowie steuerliche Anreize zur Erhöhung der Sanierungsraten im Gebäudebestand zu schaffen. Im Verkehrsbereich soll zudem die Umstellung der Kfz-Steuer auf CO2-Basis dazu beitragen, um den Endenergieverbrauch des Verkehrs zu sen-ken.

Für Haushaltsgeräte sollen nach dem Vorschlag in Zukunft dynamische Mindesteffizienzstandards nach dem sogenannten „Top-Runner-Prinzip" gelten: Das jeweils effizienteste und sparsamste Gerät soll den Standard in seiner Klasse setzen, den alle übrigen Marktteilnehmer innerhalb einer Frist entweder ebenfalls erreichen oder überbieten müssen. Durch eine intensive Beratung der Verbraucherinnen und Verbraucher am Verkaufsort, in zentralen Beratungsstellen (z.B. der Verbraucherverbände und der Sozialhilfeverbände) oder zu Hause und begleitende Marketingaktivitäten von Herstellern, Handel und öffentlichen Institutionen sollen die energiebewusste Nutzung von Strom, d.h. Stromeinsparung und der Kauf energieeffizienter Geräte unterstützt werden. Die Kennzeichnung der Geräte mit den Gesamtkosten, d. h. der Anschaffungs- und Be-triebskosten sowie eine bessere Kennzeichnung des Energieverbrauchs, die dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden, sind weitere Elemente.

Für die Wirtschaft schlägt Gabriel vor, die bisher schon bestehenden Ermäßigungen bei der Öko-steuer künftig an die Einführung von Energiemanagementsystemen zu knüpfen, da die klimaschutzpolitische Gegenleistung für die umfangreichen Ausnahmeregelungen bislang weitgehend ausgeblieben sei.

Hinweis: Der Nationale Energieeffizienzplan kann vom Internetangebot des BMU heruntergeladen werden: www.bmu.de


---------------------------------------------------------------
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
---------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in
unserer Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr
in Anspruch nehmen wollen oder sich Ihre E-Mail-Adresse
geändert hat, klicken Sie bitte auf
https://www.bmu.de/ke/verteiler.php?weiter=change&id=29840&pass=bYiaStRv3a