Donnerstag, 31. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 167/08 -- Informationstechnik - Energieeffizienz

Gemeinsame Pressemitteilung mit BITKOM

Informationstechnik/Energieeffizienz
Energieverbrauch in Rechenzentren senken

Für viele Rechenzentren wird der Energieverbrauch in den kommenden fünf Jahren zu einem der größten Kostenfaktoren. Die Rechenleistung in modernen Unternehmen steigt ständig an und führt zu einem hohen Energiebedarf der IT und deren Kühlung. Moderne Technologien können den Energiebedarf eines Rechenzentrums jedoch deutlich senken. Darauf weisen der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und das Bundesumweltministerium (BMU) in ihrem gemeinsamen Leitfaden „Energieeffizienz im Rechenzentrum" hin.

„Das Internet, Server und Rechenzentren gehören zu den besonders stark wachsenden Stromverbrauchern innerhalb des Informationstechnologie-Sektors. Eine bessere Energieeffizienz dieser Schaltstellen ist ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz, der auch noch Geld spart", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Nach einer Studie des Borderstep-Instituts im Auftrag des BMU hat sich der Energiebedarf von Rechenzentren in Deutschland zwischen 2000 und 2006 auf rund 8,7 Milliarden Kilowattstunden mehr als verdoppelt. Dies entspricht der Jahresstromproduktion von drei mittelgroßen Kohlekraftwerken. Die Stromkosten haben sich im gleichen Zeitraum aufgrund der gestiegenen Energiepreise auf 867 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Falls keine Anstrengungen zur Energieeffizienz in diesem Bereich unternommen werden, prognostiziert die Borderstep-Studie einen Anstieg des Stromverbrauchs von Rechenzentren auf 12,88 Milliarden Kilowatt im Jahr 2010.

Im Schnitt verbraucht die eigentliche IT nur die Hälfte des Energieverbrauchs eines Re-chenzentrums. Die andere Hälfte verbraucht die Infrastruktur wie Klimatisierung und unterbrechungsfreie Stromversorgung. Bei richtigem Ansatz amortisieren sich die Kosten für die Einrichtung eines modernen, grünen IT-Betriebs innerhalb von zwei Jahren allein durch E-nergieeinsparungen.

„Für Betreiber und Hersteller ist Energiemanagement in Rechenzentren heute ökonomische, technische und ökologische Pflicht", sagte Martin Jetter, Präsidiumsmitglied des BITKOM. „Die Modernisierung der Architektur und der eingesetzten Technologien verbessert nicht nur das Rechenzentrum selbst, sondern auch die von dort gesteuerten Unternehmensabläufe."

Der neue Leitfaden von BITKOM und BMU bietet praktische Hinweise zu Planung, Aufbau und Betrieb moderner Rechenzentren: Wie können Kühlung und Stromversorgung optimiert werden? Welche aktuellen Technologien stehen zur Verfügung? Wie werden Energie und Temperatur rich-tig gemessen? Wie sollte ein Rechenzentrum angelegt werden, um so genannte Hot Spots zu vermeiden?

Der kostenlose Leitfaden kann unter www.bitkom.org/de und www.bmu.de heruntergeladen wer-den.


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Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)
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BMU Pressedienst Nr. 166/08 -- Erneuerbare Energien - Daten

Erneuerbare Energien/Daten
Erneuerbare Energien immer wichtiger Datensammlung zu erneuerbaren Energien aktualisiert

Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Das belegt eine aktuelle Dokumentation des Bundesumweltministeriums: Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat sich der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch in Deutschland auf 8,6 Prozent verdoppelt. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch liegt mittlerweile bei 14,2 Prozent, vor sechs Jahren war der Anteil erst halb so groß. Zum Klimaschutz trugen die erneuerbaren Energien im Jahr 2007 mit rund 115 Millionen Tonnen CO2-Einsparung bei.

Mit der Dokumentation „Erneuerbare Energien in Zahlen" zeigt das Bundesumweltministerium die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland, in der EU und global seit 2002 jährlich auf. Die Datensammlung hat sich inzwischen zum Standardwerk für alle entwickelt, die sich mit diesem Thema näher beschäftigen.

Auch in der aktuellen Auflage belegt die Dokumentation die gesamtwirtschaftlichen Vorteile des kräftigen Ausbaus erneuerbarer Energien: Die Branche verzeichnete im letzten Jahr (2007) Umsätze in Höhe von 25 Milliarden Euro, die Zahl der Beschäftigten hat die Marke von 250.000 erreicht, die entspricht einem Anstieg von 55 Prozent in drei Jahren. Und die aktuellen Zahlen belegen, dass sich die Erneuerbaren bei bereits heute für die deutsche Volkswirtschaft rechnen: Jedem Euro Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz stehen 1,60 Euro an Einsparung fossiler Energie-Importe und Vermeidung externer Umweltschäden anderer Energieträger gegenüber.

Die Dokumentation „Erneuerbare Energien in Zahlen" ist im Internet auf der BMU-Themenseite zu erneuerbaren Energien unter www.erneuerbare-energien.de abrufbar. Eine Druckausgabe kann bestellt werden per Mail unter bmu@broschuerenversand.de oder per Postkarte an: BMU, PF 300361, 53183 Bonn, Bestellnummer 2118. Eine englischsprachige Fassung ist in Vor-bereitung.


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Mittwoch, 30. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 165/08 -- DBU Wirtschaft

DBU/Wirtschaft
Gabriel beruft neues Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt


Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute das 14-köpfige Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt neu berufen. Neue Mitglieder sind Undine Kurth, MdB (Umweltausschuss des Deutschen Bundestages), Prof. Hans-Helmut Kotz (Vorstand der Deutschen Bundesbank) sowie Helmut Jäger (SOLVIS GmbH & Co KG). Gabriel dankte den Mitgliedern des bisherigen Kuratoriums für die geleistete Arbeit und wünscht dem neuen Kuratorium viel Erfolg für die künftigen Aufgaben.

Von den bisher im Kuratorium vertretenen Mitgliedern wurden wieder ernannt:

Staatssekretär Werner Gatzer (Bundesfinanzministerium)
Staatssekretär Michael Thielen (Bundesforschungsministerium)
Staatssekretär Matthias Machnig (Bundesumweltministerium)
Petra Bierwirth, MdB (Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages)
Otto Fricke, MdB (Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Bundestages)
Georg Schirmbeck, MdB (Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages)
Hans-Heinrich Sander (Umweltminister des Landes Niedersachsen)
Prof. Dr. Martin Jänicke (Forschungsstelle für Umweltpolitik FU Berlin)
Prof. Dr. Michael Succow (Botanisches Institut Universität Greifswald)
Hubert Weinzierl (Präsident des Deutschen Naturschutzrings) sowie
Klaus Wiesehügel (Bundesvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Wohnen).

Hintergrund: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die im Jahre 1990 mit den Erlösen aus dem Verkauf der ehemals bun-deseigenen Stahlwerke Peine-Salzgitter AG errichtet wurde. Zweck der Stiftung ist es, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft zu fördern. Die mit 1,3 Milliarden Euro Bundesvermögen ausgestattete DBU zählt zu den größten Umweltstiftungen in Europa. Sie hat in ihrem 18-jährigen Bestehen über 7.000 Projekte mit einem Volumen von über 1,2 Milliarden Euro unterstützt. Gesetzlicher Vertreter der Stiftung ist ein Kuratorium, das aus 14 Mitgliedern besteht. Die Mitglieder des Kuratoriums werden von der Bundesregierung für die Dauer von fünf Jahren berufen.


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BMU Pressedienst Nr. 164/08-Umwelt/ Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Abwärme aus Mineralölraffinerie versorgt Karlsruhe energieeffizient mit Fernwärme

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat insgesamt über 5 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Stadtwerke Karlsruhe (Baden-Württemberg) zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen plant in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Mineraloelraffinerie Oberrhein (MiRO), die im Raffinerieprozess entstehende Abwärme mit Hilfe neuartiger Plattenwärmetauscher zur Fernwärmeversorgung der Stadt zu nutzen. Das Vorhaben wird innerhalb der BMU-Klimaschutzinitiative gefördert. „Das Projekt zeigt, wie sehr es sich für Bürgerinnen und Bürger sowie den Klimaschutz auszahlt, wenn kommunale und gewerbliche Unternehmen eng zusammen wirken", sagte Gabriel.

Angesichts steigender Preise für fossile Energieträger bringe es enorme Vorteile, die vorhandenen Effizienzpotenziale zu erschließen. Gabriel: „Ich hoffe, dass bei erfolgreicher Umsetzung dieser innovativen Idee aus Karlsruhe nicht nur die zweite Ausbaustufe zur Abwärmenutzung vor Ort realisiert wird, sondern andere Anlagen- und Wärmenetzbetreiber vergleichbare Projekte in Angriff nehmen."

Die Stadtwerke Karlsruhe versorgen Bürger, Einrichtungen und Unternehmen der Stadt mit Strom, Erdgas, Trinkwasser und Wärme. Bisher wird die Fernwärme mit fossilen Brennstoffen wie Steinkohle und Erdgas größtenteils in Kraft-Wärme Kopplung erzeugt. Bei der MiRO entsteht Niedertemperatur-Abwärme, die bisher im Prozess nicht nutzbar war. Durch eine neuartige Technik zur Wärmeübertragung lässt sich dieses Potential nun erschließen und über eine neue Transportleitung in das Fernwärmenetz der Stadt einspeisen.

Mit der Abwärme aus der Raffinerie kann der Grundlastbedarf der städtischen Fernwärme umweltfreundlich gedeckt werden. Sie entspricht einer Wärmemenge, die 20.000 Haushalte benötigen. Dadurch lassen sich allein in der derzeit geplanten ersten Ausbaustufe 65.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Darüber hinaus wird auch ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet.


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BMU Pressedienst Nr. 163/08Geoinformationen/ Umweltinformationen

Geoinformationen/Umweltinformationen
Digitale Geodaten werden einfacher zugänglich

Daten mit räumlichem Bezug werden einfacher zugänglich und nutzbar. Auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat das Bundeskabinett heute das Gesetz über den Zugang zu digitalen Geodaten (Geodatenzugangsgesetz − GeoZG) beschlossen. Zukünftig wird die öffentliche Verwaltung Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung den Zugang zu harmonisierten Geodaten und Metadaten zu deutschen und europäischen Umweltthemen über das Internet ermöglichen. Über das Geoportal Bund (www.geoportal.bund.de) und die dort angebotenen Webdienste findet man Geodaten, kann diese herunterladen und weiterverwenden. Auch Dritte können auf freiwilliger Basis ihre Geodaten über diese Struktur anbieten.

Schätzungen gehen davon aus, dass rund 80 Prozent aller Entscheidungen im öffentlichen und privaten Leben einen räumlichen Bezug haben. Daten mit räumlichem Bezug (Geodaten) werden bei der Umweltüberwachung, bei der Einsparung von Energie und natürlichen Rohstoffen sowie bei der Planung ökologischer Ausgleichsmaßnahmen benötigt. Für Not- und Rettungsdienste, Flug- und Straßenverkehr, Statistiken, GPS oder Navigationssysteme in mobilen Endgeräten bilden Geodaten die Basis für Planung, Entscheidungen und Maßnahmen. Auch im Wirtschaftsleben sind Geodaten ein bedeutender Faktor für die Entwicklung der Informations- und Wissensgesellschaft.

Das GeoZG, das den Zugang zu Geodaten und ihre Nutzung erheblich vereinfacht, setzt die europäische so genannte „INSPIRE-Richtlinie" (Richtlinie 2007/2/EG vom 14. März 2007) auf der Ebene des Bundes um. Diese schafft die Grundlagen für den Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur.

Das neue Gesetz berücksichtigt und unterstützt die in Deutschland seit 2004 gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen unternommenen Aktivitäten zum Aufbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und ist eng mit den aus verfassungsrechtlichen Gründen notwendigen Ländergesetzen zur Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie abgestimmt.


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BMU Pressedienst Terminvorschau für die kommende Woche (04.08 - 10.08)

Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 32. KW (04. August bis 10. August 2008)

Änderungen vorbehalten


Freitag, 08. August


Rheinfelden

+++ 11:30 Uhr+++Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält eine Rede bei der Einweihungsfeier einer Produktionsanlage für Solar-Silicium der Evonik Degussa GmbH

Ort: Evonik Degussa GmbH, Untere Kanalstraße 3, 79618 Rheinfelden


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Dienstag, 29. Juli 2008

BMU-Newsletter Bildungsservice - Ausgabe Juli 2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter des BMU-Bildungsservice für Juli 2008. Den BMU-Newsletter "Bildung" finden Sie auch im Internet unter: http://www.bmu.de/newsletter/bildung

Thema der Ausgabe Juli 2008 ist u.a.:

Neue Bildungsmaterialien zur Biologischen Vielfalt für Grundschulen


Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion


IMPRESSUM

Der BMU-Newsletter "Bildung" erscheint monatlich.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

Redaktion:
Achim Schreier (BMU)

Kontakt:
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 18 305-2222, Fax: 030 18 305 -2228

Realisation:
wilhelm innovative medien GmbH
mailto:newsletter@wiminno.com


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Redaktion: www.bmu.de
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Mittwoch, 23. Juli 2008

BMU Terminvorschau füe die 31. Kalenderwoche

Änderungen vorbehalten

Donnerstag, 31. Juli

Mosbach 18:00 Uhr

Parlamentarischer Staatssekretär Michael Müller hält Rede auf Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema Klimaschutz/Energiepolitik und ländlicher Raum.

Ort: Alte Mälzerei, Alte Bergsteige 7, 74821 Mosbach


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BMU Pressedienst Nr. 162/08-Umwelt/ Bildung

Umwelt/Bildung
Neue Bildungsmaterialien zur Biologischen Vielfalt
Innovatives Angebot für Grundschulen

Ab sofort stehen für Grundschulen neue Unterrichtsmaterialien des Bundes¬umweltministeriums zum Thema „Biologische Vielfalt" im Internet zum Abruf bereit. „Gerade Kinder in der Grundschule haben ein offenes, neugieriges Verhältnis zur Natur. Das ist die Chance, ihnen möglichst früh die komplexen Zusammenhänge von Naturnutzung und Naturschutz zu vermitteln. Denn dann können sie später sorgsam mit dem Reichtum an Arten, Lebensräumen und genetischen Ressourcen umgehen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Mit den neuen Materialien baut das Bundesumweltministerium seinen kostenlosen Service für Lehrerinnen und Lehrer weiter aus. Das von Expertinnen und Experten der Bildung für nachhaltige Entwicklung gestaltete Unterrichtsmaterial entspricht in vielfältiger Weise den aktuellen Forderungen zur Entwicklung einer Gestaltungskompetenz bereits in der Grundschule.

In dem Unterrichtsmaterial wird die Biologische Vielfalt altersgemäß mit Experimenten, Untersuchungen, Exkursionen und praktischen Übungen als Erlebnis und Sinneserfahrung thematisiert. Die Kinder erforschen die „Apotheke Natur" und stellen selbst Hustenbonbons her. Sie beschäftigen sich mit dem Thema „Vielfalt", indem sie auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb ihrer Klasse untersuchen. Auf Entdeckungstour in das nähere Umfeld ihrer Schule, erfahren sie, wie vielfältig – wenn auch manchmal auf den ersten Blick unscheinbar – pflanzliches und tierisches Leben auch in einem städtischen Umfeld sein kann.

Der Bildungsservice des Bundesumweltministeriums ist von der UNESCO als offizielles Projekt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden. Die praxiserprobten Materialien für den naturwissenschaftlich-technischen und fächerübergreifenden Unterricht können im Internet unter www.bmu.de/bildungsservice kostenlos abgerufen werden.

Weitere Informationen: www.bmu.de/41458


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Mittwoch, 16. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 161/08 Nacchaltiger Konsum/EU

Nachhaltiger Konsum/EU
Matthias Machnig: Europa muss Vorreiter bei umweltfreundlichen Produkten sein

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, hat die von der EU-Kommission vorgelegten Aktionspläne für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sowie eine ökologische Industriepolitik begrüßt. Darin wird ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgeschlagen, die Umweltverträglichkeit von Produkten erheblich zu verbessern und die Nachfrage nach solchen Produkten zu stimulieren. Machnig: „Auch der Konsum muss einen Beitrag leisten, um die ehrgeizigen europäischen Klimaschutzziele zu erreichen. Insoweit ist die Ausweitung der Ökodesign-Richtlinie auf weitere für den Klimaschutz wichtige Produkte nur konsequent. Der Staat muss hier mit gutem Beispiel vorangehen."

Mit dem Vorschlag der EU-Kommission soll der Anwendungsbereich der bestehenden Ökodesign-Richtlinie von den reinen energiebetriebenen Produkten auf solche Produkte ausgedehnt werden, die zwar selber keine Energie verbrauchen, aber erheblichen Einfluss auf den Energieverbrauch haben. Dies sind zum Beispiel Fenster, Dämm-Materialen oder Warmwasser-Armaturen.

Als erste Maßnahme innerhalb der bestehenden Ökodesign-Richtlinie hatte die Kommission bereits in der vergangenen Woche eine Verordnung zur Begrenzung der Stromverluste im Bereitschafts- und Schein-Aus-Zustand (Stand-by-/Off-mode) von Büro- und Haushaltsgeräten beschlossen. Alle neu auf den Markt gebrachten Geräte dürfen ab Ende 2009 im Leerlauf nur noch 1 bis 2 Watt pro Stunde und ab Ende 2012 nur noch 0,5 bis 1 Watt pro Stunde verbrauchen. In der EU ist hierdurch eine Minderung des Stromverbrauchs um 35 Milliarden Kilowattstunden (kWh) auf 14 Milliarden kWh im Jahre 2020 zu erwarten. Dies entspricht einer Minderung von 14 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Für Deutschland ergibt sich im Jahr 2020 eine Minderung von mehr als 6 Milliarden Kilowattstunden, womit sich ein Großkraftwerk einsparen lässt. Mit dem von der Bundesregierung geforderten „echten" Null-Watt-Modus ließen sich in Europa sogar noch weitere 6 Milliarden kWh einsparen.

Auch im Hinblick auf ein umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen wertete Machnig den Vorschlag der EU als einen Schritt nach vorn. Die Kommission schlägt hier vor, EU-weit einheitliche und verbindliche Kriterien für eine umweltfreundliche Beschaffung zu beschließen. Bis zum Jahr 2010 soll so mindestens die Hälfte aller Ausschreibungsverfahren umweltorientiert sein.

Die angekündigte Revision der EU-Umweltzeichen-Verordnung (Euro-Blume) ist dagegen kritischer zu beurteilen. Das Bundesumweltministerium begrüßt die Ziele der Überarbeitung, sieht jedoch den grundsätzlichen Ansatz einer Selbstdeklaration der Hersteller mit späterer stichprobenartiger Überprüfung als problematisch an. So können Produkte, die den Anforderungen nicht entsprechen und unzulässigerweise das EU-Umweltzeichen tragen, erst nach einer Stichprobenprüfung oder durch aufmerksame Konkurrenten auffallen und vom Markt genommen werden. „Hier sehen wir noch erheblichen Änderungsbedarf", so Machnig.

Beim Umweltmanagement-System EMAS wird die Absicht der Kommission begrüßt, dessen Profil zu stärken. Machnig: „Die Umweltleistung der zertifizierten Unternehmen muss in der Öffentlichkeit deutlich sichtbar werden, leisten diese doch mit ihrem betrieblichen Umweltmanagement einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. In Detailfragen gibt es allerdings noch erheblichen Nachbesserungsbedarf. Das System darf nicht zu bürokratisch werden und muss die Kapazitäten der kleinen und mittleren Unternehmen angemessen berücksichtigen. Wir werden hierzu aus unserer bewährten deutschen Praxis heraus Vorschläge unterbreiten."


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BMU Pressedienst Nr. 160/08 -- Erneuerbare Energien - Windkraft

Erneuerbare Energien/Windkraft
Die ersten Windkraftwerke auf hoher See dürfen gebaut werden
Bundesamt erteilt Baugenehmigung

Mit der Baufreigabe für die ersten sechs Anlagen hat das Bundesamt für See-schifffahrt und Hydrographie jetzt grünes Licht für die gewerbliche Nutzung der Offshore-Windenergie in Deutschland gegeben. Die sechs Rotoren der 5-Megawatt-Klasse werden von der Firma Multibrid im Testfeld „Alpha Ventus" rund 45 Kilometer nördlich von Borkum errichtet. Weitere sechs Anlagen will das Unternehmen REpower im Laufe des Jahres 2009 in dem Testfeld bauen. Die installierte Leistung des ersten Windparks wird sich dann auf 60 Megawatt belaufen.

Begleitet wird das Projekt von der Forschungsinitiative RAVE (Research At Alpha Ventus), um eine breite Basis an Erfahrungen und Erkenntnissen für den Bau und den Betrieb zukünftiger Offshore-Windparks zu gewinnen. RAVE wird vom Bundesumweltministerium gefördert und umfasst wissenschaftliche Aktivitäten der Anlagenhersteller und einer Vielzahl von Forschungsinstituten. Insgesamt wird das Bundesumweltministerium für die Erforschung und Weiterentwicklung der Windenergienutzung auf See rund 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Dem Projekt Alpha Ventus sollen in naher Zukunft weitere gewerbliche Offshore-Windparks folgen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür wurden mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verbessert, das eine deutliche Erhöhung der Vergütung für Strom aus Offshore-Windenergie vorsieht. Diese verbesserten Rahmenbedingungen, die Forschungsergebnisse und die Erfahrungen beim Bau und Betrieb von Alpha Ventus werden dazu führen, dass die Windenergienutzung auf See in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung leisten wird.


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BMU Pressedienst Terminvorschau für die kommende Woche

Vorschau auf Pressetermine des Bundesumweltministeriums in der 30. KW (21. Juli bis 27. Juli 2008)

Änderungen vorbehalten

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Dienstag, 15. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 159/08 -- Naturschutz - Elefanten

Naturschutz/Elefanten
Elfenbeinhandel: Kompromiss tritt in Kraft
Washingtoner Artenschutzabkommen beschließt einmaligen Verkauf mit anschließendem Handelsstopp

Der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (engl. CITES) hat heute in Genf dem einmaligen Verkauf von 108 Tonnen legalem Elfenbein aus den Lagerbeständen von vier südafrikanischen Staaten nach Japan und China zugestimmt. Damit kann auch der anschließen¬de neunjährige Handelsstopp für Elfenbein automatisch in Kraft treten.

Die Elefantenbestände im südlichen Afrika haben sich durch intensive Naturschutzbemü¬hungen positiv entwickelt. Besorgniserregend bleibt die Situation für die Elefanten in West-, Zentral- und Ost-Afrika. Bereits die 12. CITES-Vertragsstaatenkonferenz hatte im Jahr 2002 in Santiago de Chile dem Einmalverkauf zugestimmt, diesen aber an bestimm¬te Bedingungen geknüpft – unter anderem an ausreichende Verwaltungsstrukturen in den Importländern. Auf der 14. Vertragsstaatenkonferenz 2007 wurde der einmaligen Verkauf von 108 Tonnen legalen Elfenbeins aus Botswana, Namibia, Simbabwe und Süd¬afrika mit Unterstützung der EU bestätigt und nach intensiven Vermittlungen durch die damalige deutsche EU-Präsidentschaft mit einem anschließenden neunjährigen Morato¬rium verknüpft. Die Einnahmen aus dem heute beschlossenen Elfenbeinhandel müssen in Naturschutzprojekte in Afrika investiert werden.

Das Moratorium soll insbesondere dazu genutzt werden, die Entwicklung der Wilderei und des illegalen Handels zu beobachten. Denn es ist umstritten, ob der legale Handel zusätzliche Anreize für Wilderei gibt oder ob auf diese Weise der illegale Markt zurückge¬drängt werden kann. Die Gesamtmenge des legalen Elfenbeins aus den südafrikanischen Staaten hat sich nach Überprüfung durch das CITES-Sekretariat als deutlich geringer erwiesen als bei der letzten Vertragsstaatenkonferenz geschätzt.

Nach einer Inspektionsreise im Jahr 2008 nach China hatte das CITES-Sekretariat dem Ständigen Ausschuss, dem höchsten CITES-Gremium zwischen den Vertragsstaatenkon¬ferenzen, empfohlen, das Land als Handelspart¬ner zuzulassen. Begründung: China erfülle alle von den Vertragsstaaten aufgestellten Bedingungen. Auch nach Auffassung des Bundesumweltministeriums kann das "Experiment" Einmalverkauf/Moratorium nur dann wirklich Sinn ergeben, wenn die beiden wesentlichen Nachfragemärkte Japan und China gleichzeitig bedient werden. Denn ein legaler Markt in Japan neben einem weiterhin illegalen in China ist wenig geeignet, irgendwelche Schlussfolgerungen für die Zukunft zu erzeugen.

Aus Sicht des Bundesumweltministeriums müssen in den nächsten Jahren weltweit die Anstrengungen intensiviert werden, den illegalen Handel mit Elfenbein zurückzudrängen. Zwischen Deutschland und China wurde dazu bereits eine verstärkte Zusammenarbeit insbesondere zwischen den Zollbehörden vereinbart. Darüber hinaus ist die Bekämpfung der Wilderei in Afrika von herausragender Bedeutung.


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BMU-Newsletter Mitte Juli 2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

anbei der Newsletter für Mitte Juli 2008. Er berücksichtigt die Neueinstellungen und Aktualisierungen vom 30.06. - 15.07.2008. Den BMU-Newsletter finden Sie auch im Internet unter: http://www.bmu.de/newsletter .

Themen der Ausgabe Mitte Juli 2008 sind u.a.:

Atomkraft ist kein Mittel gegen den Klimawandel - Bundesumweltministerium weist Kritik an Klimaschutzpolitik zurück

Bundesumweltministerium und DIHK werben für Umweltberufe

Guter Start für europäische Chemikalienverordnung


Ihre BMU-Internet-Redaktion

IMPRESSUM

Der BMU-Newsletter erscheint jeweils Mitte und Ende eines jeden Monats.

Hrsg.:
Bundesumweltministerium
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

ISSN 1612-5509

Redaktion:
Karl Tempel (BMU)
Martina Hildebrand (BMU)

Realisation:
wilhelm innovative medien GmbH
mailto:newsletter@wiminno.com

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Redaktion: www.bmu.de
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Montag, 14. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 158/08 -- Umwelt - Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Papierindustrie: Neuartige Abwasserreinigung spart Wasser und Energie
Gabriel: Ressourceneffizienz und Klimaschutz rechnen sich

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat knapp 550.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Firma Albert Köhler aus Gengenbach (Baden-Württemberg) zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen wird in einer für die Papierindustrie neuartigen Anlage sein Abwasser reinigen, sodass es im Kreislauf geführt werden kann. Zugleich wird die im Abwasser gespeicherte Wärme zur Deckung des Energiebedarfs im Unternehmen genutzt. Insgesamt sollen jährlich rund 2.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das Vorhaben wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Das Vorhaben verspricht aus Umweltsicht einen doppelten Gewinn. Zum einen wird in der Papierindustrie der erhebliche Wasserbrauch gesenkt und diese wichtige Ressource effizienter eingesetzt sowie der Stand der Technik bei der Abwasserreinigung in der Branche fortgeschrieben. Zum anderen kann Wärme zurück gewonnen und so fossile Energie gespart werden. „Das Vorhaben zeigt: Ressourceneffizienz und Klimaschutz rechnen sich. Wir werden weitere vergleichbare und innovative Projekte im Rahmen der Klimaschutzinitiative, die aus Erlösen des CO2-Emissionshandels finanziert wird, auf den Weg bringen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

Die Albert Köhler GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Unternehmen, das Pappen nahezu vollständig aus Altpapier herstellt. Mit Hilfe der neuen Abwasserreinigungsanlage, die mit einem Membranbioreaktor und einer Umkehrosmoseanlage ausgestattet ist, können 94 Prozent des Abwassers wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Entsprechend deutlich verringert sich der Frischwasserbedarf. Auch die an die kommunale Kläranlage abgegebene Schadstofffracht sinkt, sodass insgesamt auch die Gewässerbelastung reduziert wird. Die zum Vorwärmen des zugesetzten Frischwassers benötigte Energie wird über Wärmetauscher aus dem Abwasser gewonnen.

Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/2330.php


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Freitag, 11. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 157/08 -- Erneuerbare Energien / Ausstellung

Berlin, den 12. Juli 2008

Klimaschutz-Ausstellung für Kinder eröffnet
Sigmar Gabriel: „Klimaschutz ist Kinderschutz"

In Cuxhaven ist heute die LEUCHTTOUR gestartet, eine Ausstellung für Kinder im Vor- und Grundschulalter, die hier spielerisch die Themen Erneuerbare Energien und Klimaschutz erkunden können. Die Ausstellung des Deutschen Kinderschutzbundes wird vom Bundesumweltministerium gefördert. „Klimaschutz ist Kinderschutz. Denn es geht doch darum, unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Deshalb unterstützen wir diese Ausstellung", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Gerade Kinder im Vor- und Grundschulalter haben, angeregt von der Berichterstattung, aber auch durch Kindergarten und Schule, viele Fragen zu Klimaschutz und zu umweltfreundlichen Energien. Die LEUCHTTOUR zeigt mögliche Antworten und fordert zum Mitmachen auf, in dem sie Kinder auf eine spannende Reise mitnimmt: Das Leuchtfeuer von Leuchtturmwärter Matthiesen ist erloschen. Nur mit der Hilfe und der Energie der Kinder kann es wieder entzündet werden. In einem mobilen begehbaren Leuchtturm können die Kinder sich spielerisch mit den Themen Solarenergie – Wasserkraft – Bioenergie und Windenergie vertraut machen. Die Ausstellung sensibilisiert für einen bewussten, sparsamen Umgang mit Energie und den Schutz der Umwelt.

Von Juli bis Ende Oktober dieses Jahres ist die LEUCHTTOUR an Nord- und Ostseeküste unterwegs, der Eintritt ist frei. Mit einem Abschlussfest am 26. Oktober auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover verabschiedet sich die Tour in die Winterpause. Im Jahr 2009 wird die LEUCHTTOUR dann durch das gesamte Bundesgebiet touren.

Weitere Informationen und Pressefotos: www.leuchttour.de


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BMU Pressedienst Nr. 156/08-Umwelt/ Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Galvanik wird umweltfreundlicher und effizienter
Bundesumweltministerium fördert innovatives Vorhaben in Nordrhein-Westfalen mit 900.000 Euro

Das Bundesumweltministerium stellt für ein Pilotprojekt der EJOT GmbH & Co. KG in Bad Laasphe (Nordrhein-Westfalen) über 900.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm zur Verfügung. Das Unternehmen beabsichtigt, die bestehende Galvanik um eine umweltverträgliche, ressourceneffiziente Zink/Nickel-Trommelgalvanikanlage zu erweitern.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Dieses Vorhaben ist ein gutes Beispiel dafür, wie anspruchsvolle gesetzliche Vorgaben technische Innovationen auslösen und zugleich den Umwelt- und Ressourcenschutz voranbringen können. Auf weit reichende Verwendungsbeschränkungen von hochgiftigem Chrom (VI) in der Elektro- und Autoindustrie durch die EU hat die Galvanikbranche mit der Entwicklung neuer Beschichtungsverfahren reagiert. Diese versprechen mehr Effizienz und können den Stand der Technik fortschreiben."

Die Zink/Nickel-Galvanik gehört zu den wenigen, bisher bekannten Beschichtungssystemen, die geeignet sind, die Zinkbeschichtung mittels Chrom-VI-Passivierung zu ersetzen. Bisher praktizierte Zink/Nickel-Beschichtungsverfahren gehen mit einer erheblichen organischen und toxischen Abwasserbelastung einher.

Die EJOT GmbH ist ein Metall verarbeitendes Unternehmen, das Verbindungselemente mit galvanischer Oberfläche für den Automobilbau, die Elektro- und Elektronikindustrie sowie für die Sport- und Freizeitindustrie herstellt. Das Unternehmen will eine neuartige Zink/Nickel-Trommelgalvanikanlage errichten, deren innovativer Kern eine Verdunster-/Verdampfereinheit ist, die das Spülwasser als auch die verbrauchte Elektrolytlösung eindampft und aufkonzentriert. Die Zink/Nickel-Beschichtung erfolgt damit abwasserfrei. Die Frischwasserzufuhr kann um die Hälfte reduziert, der regenerierte Elektrolyt dem Produktionsprozess wieder zugeführt werden. Dadurch wird der Einsatz von Neuelektrolyten um bis zu einem Drittel gesenkt, 500 Kubikmeter Abwasser fallen jährlich weniger an.

Weitere Informationen: http://www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/2330.php


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Donnerstag, 10. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 155/08-Umwelt/ Wissenschaft

Umwelt/Wissenschaft
Neuer Sachverständigenrat für Umweltfragen
Bundesumweltminister erwartet „hilfreiche Ratschläge in wichtigen Umweltfragen"

Für den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) beginnt heute die neue Ratsperiode in neuer Besetzung und unter dem Vorsitz von Martin Faulstich, Professor für Rohstoff- und Energietechnologie an der TU München. Arbeitsschwerpunkte der kommenden Ratsperiode sollen insbesondere der Klimaschutz, das kommende Umweltgesetzbuch, eine umweltgerechte Landwirtschaftspolitik und die Risikobewertung von Stoffen sein.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dankte den neuen Räten für Ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im Sachverständigenrat. „Mit seinen neuen Schwerpunkten hat der neue Umweltrat wesentliche Kernthemen der aktuellen Umweltpolitik ausgewählt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in wichtigen Umweltfragen hilfreiche Ratschläge erhalten werden", sagte der Bundesumweltminister.

Der 1971 eingerichtete Sachverständigenrat für Umweltfragen berät die Bundesregierung und bewertet aktuelle politische Initiativen in allen wichtigen umweltpolitischen Handlungsfeldern. Dem Rat gehören sieben Universitätsprofessoren und -professorinnen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen an, davon sind fünf zum 1. Juli 2008 neu berufen worden:

Martin Faulstich ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Rohstoff- und Energietechnologie an der Technischen Universität München und als solcher Partner beim Wissenschaftszentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. Seit dem Jahr 2000 ist er zugleich Vorstand des ATZ Entwicklungszentrums in Sulzbach-Rosenberg, das Verfahren und Werkstoffe für die Energietechnik entwickelt. Faulstich ist bereits seit 2006 im SRU und war maßgeblich am Sondergutachten Klimaschutz durch Biomasse beteiligt.

Christian Calliess ist seit dem Sommersemester 2008 Inhaber der Professur für öffentliches Recht und Europarecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin. Zuvor war er Professor an der Universität Göttingen und Direktor des dortigen Instituts für Völker- und Europarecht sowie des Instituts für Landwirtschaftsrecht.

Heidi Foth ist seit 1995 Direktorin des Instituts für Umwelttoxikologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit 2004 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie. Seit 2001 ist sie Mitglied in Expertengremien bei der Arzneimittelzulassung sowie der Chemikalienbewertung und wirkte bereits in den vergangenen vier Jahren im SRU mit.

Olav Hohmeyer ist seit Juli 1998 Inhaber der Professur für Energie- und Ressourcenwirtschaft an der Universität Flensburg. Hier baut er zurzeit als verantwortlicher Studienleiter den neuen Studiengang "Energie- und Umweltmanagement´ auf. Hohmeyer war als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Verminderung des Klimawandels" an der Erstellung des Vierten Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC beteiligt.

Karin Holm-Müller ist seit 1999 Professorin für Ressourcen- und Umweltökonomik an der landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn. Holm-Müller wird im SRU für die ökonomische Analyse von Umweltfragen zuständig sein.

Manfred Niekisch ist seit März 2008 Direktor des Frankfurter Zoos. Von 1998 und 2008 hatte er die Professur „Internationaler Naturschutz" an der Universität Greifswald inne und nimmt zudem seit vielen Jahren Lehraufträge zum Naturschutz unter anderem an den Universitäten Hanoi/Vietnam und in Spanien wahr. Außerdem war er jahrelang Leiter wissenschaftlicher Geschäftsführer der Tropenwaldstiftung OroVerde.

Miranda Schreurs ist seit 2007 Leiterin der Forschungsstelle für Umweltpolitik und Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft an der FU Berlin, außerdem ist sie als Gastdozentin der University of Maryland Law School tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in den Bereichen der vergleichenden Analyse internationaler politischer Systeme und der Umwelt- und Energiepolitik.

Weitere Informationen: www.umweltrat.de


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BMU Pressedienst Nr. 154/08-Alpen/ Klimaschutz

Alpen/Klimaschutz
Michael Müller: Alpenregion ist auf wirksamen Klimaschutz angewiesen

Der Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels ist für die Alpenregion besonders wichtig. Bei einem Besuch der Forschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze sagte Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium: „Die Folgen des Klimawandels gehören zu den größten Bedrohungen für das Bergökosystem der Alpen. Im Alpenraum wird deutlich, dass bestimmte negative Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr zu verhindern sind." Anpassungsstrategien stehen deshalb für diese Region im Mittelpunkt. Sie betreffen die Bereiche Raumplanung, Naturgefahren, Artenvielfalt und Waldschutz, Tourismus, Hochwasserschutz und Wasserhaushalt.

Müller wies zum Abschluss seiner Alpenreise darauf hin, dass innerhalb der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums Gelder aus dem Emissionshandel für Klimaschutzprojekte im Alpenraum genutzt werden können. Die Alpenstaaten erarbeiten zudem unter der Leitung Frankreichs bis Februar 2009 einen gemeinsamen Aktionsplan, der Maßnahmen zur Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels umfassen wird.

Nach neuen Modellrechnungen ist in den Alpen mit einer doppelt so hohen Erwärmung wie im Bundesdurchschnitt zu rechnen. Folgen sind unter anderem ein zunehmendes Risiko von Extremwetterereignissen mit den daraus entstehenden Naturgefahren wie Steinschlägen, einem starken Rückgang der Gletscher, Verlust der Schneesicherheit für Wintersportgebiete und der Gefährdung der alpinen Artenvielfalt.


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Mittwoch, 9. Juli 2008

BMU-Newsletter zur Forschung im Bereich erneuerbarer Energien - Ausgabe 3/2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter zur Forschung im Bereich erneuerbarer Energien - Ausgabe 3/2008 vom 9. Juli 2008.
Im anhängenden PDF-Dokument informieren wir Sie über abgeschlossene und neu bewilligte Forschungsvorhaben sowie über Veranstaltungen.

Den Newsletter finden Sie auch im Internet unter:
http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/35482/

Ihre
BMU-Newsletter-Redaktion

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Herausgeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Referat Öffentlichkeitsarbeit
11055 Berlin

ISSN: 18 63-19 24

Redaktion:
Mareike Welke (BMU)

Kontakt: Referat Forschung und Entwicklung im Bereich
erneuerbarer Energien
Telefon: 030 18 305-3653, Fax: 030 18 10 305-3653
E-Mail: mailto:newsletter@wiminno.com
Internet: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/4595/


BMU Terminvorschau für die 29. Kalenderwoche

Änderungen vorbehalten


Keine Termine!


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Dienstag, 8. Juli 2008

BINE Projektinfo: Solarthermische Kraftwerke werden Praxis

Solathermische Kraftwerke werden Praxis

Bereits seit rund 20 Jahren existieren im Süden der USA neun solarthermische Kraftwerke mit insgesamt 354 MW elektrische Leistung. Zwar gab es in den Jahren danach national wie international kontinuierliche Forschungsaktivitäten, aber bis etwa zum Jahr 2006 stagnierte die weitere Markteinführung. Seither gehen wieder neue solarthermische Kraftwerke mit optimierter Technik in Betrieb und weltweit sind viele weitere Projekte in Planung. Immer mehr Länder im Sonnengürtel wollen angesichts der hohen Energiepreise, der Klimaproblematik und wachsender Stromnachfrage ihre natürlichen Möglichkeiten nutzen, solare Hochtemperaturwärme in Kraftwerken zur CO2-freien Stromerzeugung einzusetzen.

Deutsche Forschungsinstitute und Firmen sind seit Jahren in der Entwicklung solarthermischer Kraftwerkstechnik engagiert. Sowohl bei den Komponenten als auch bei Auslegung und Konzeption kompletter Systeme inklusive der Kraftwerkstechnik zählen sie technologisch zur Weltspitze.

Das BINE Projekt-Info "Solarthermische Kraftwerke werden Praxis" zeigt den Entwicklungsstand und die aktuellen Forschungsaktivitäten.

Mehr Info: http://www.bine.info/pdf/publikation/projekt0708internetx.pdf

Donnerstag, 3. Juli 2008

BMU Pressedienst Nr. 153/08-Umweltkommission/ Tschechien

Umweltkommission/Tschechien
Klimaschutz im Mittelpunkt der
deutsch-tschechischen Umweltberatungen

Die Vorbereitung der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2009 und Fragen des Klimaschutzes standen im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der deutsch-tschechischen Umweltkommission, die im tschechischen Plzen stattfand. Beide Seiten verständigten sich auch auf Maßnahmen zur Verminderung der Geruchsbelastungen im Erzgebirge.

Die Umweltkommission bekräftigte, dass das Klima- und Energiepaket der EU noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. Beide Länder werden die amtierende französische Präsidentschaft dabei aktiv unterstützen. Dies wird ein wichtiger Schritt sowohl für die europäische Integration als auch für eine ökologische Industriepolitik werden.

Die Vorbereitungen auf die nachfolgende tschechische EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2009 laufen auf Hochtouren. Hier gibt es im Umweltbereich eine enge Abstimmung. Mit Blick auf die Bedeutung des ersten tschechischen Vorsitzes erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller: „Ich bin überzeugt, dass die tschechische Präsidentschaft ein großer Erfolg sein wird."

Michael Müller und sein tschechischer Amtskollege Jan Dusik würdigten die Zusammenarbeit als eng und vertrauensvoll. Bei der nachhaltigen Gestaltung der grenznahen Regionen wurden weitere Fortschritte gemacht: Maßnahmen beider Länder und ein abgestimmtes Vorgehen haben zur Verringerung grenzüberschreitender Umweltbelastungen geführt. Natur und Landschaft werden weitgehend gemeinsam geschützt. Um die immer noch im Winter auftretenden Geruchsbelastungen weiter zu reduzieren, sollen die Anlagenbetreiber dazu angehalten werden, geruchsbelastende Eingriffe nicht mehr bei austauscharmen Wetterlagen durchzuführen. Außerdem soll im Rahmen eines Forschungsvorhabens eine Schwachstellenanalyse vorgenommen werden.

Tschechien setzt ebenso wie Deutschland auf eine Erhöhung der Energieeffizienz, auf Maßnehmen zur Energieeinsparung und auf die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Gegenwärtig berät Deutschland die tschechische Seite bei der Novellierung des Klimaschutzgesetzes. Zu Beginn des Jahres 2008 wurde in Tschechien eine ökologische Steuerreform durchgeführt, die deutsche Erfahrungen berücksichtigt.


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BMU Pressedienst Nr. 152/08 -- Umwelt - Pilotprojekt

Umwelt/Pilotprojekt
Aluminium-Gießerei erhöht Ressourceneffizienz
Bundesumweltministerium fördert innovatives Verfahren

Das Bundesumweltministerium stellt insgesamt über 475.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Projekt der Ohm & Häner Metallwerk GmbH & Co. KG in Drolshagen (Nordrhein-Westfalen) zur Verfügung. Ziel des Vorhabens ist die Einführung eines neuartigen, umweltfreundlichen Verfahrens zur Sandaufbereitung in einer Aluminium-Sandgießerei.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Wir müssen die Ressourceneffizienz steigern - das gilt auch für den Rohstoff Sand, der vermeintlich ausreichend zur Verfügung steht. Zum einen werden damit Eingriffe in Natur und Landschaft vermieden, weil weniger neuer Sand gebraucht wird. Zum anderen lassen sich mit dem neuen Verfahren auch Wasser, klimabelastende Transporte und Zusatzstoffe einsparen sowie teurer Deponieraum schonen. Hier zeigt sich, dass Ressourceneffizienz nicht nur Kosten reduziert, sondern auch eine ganze Reihe positiver Umwelteffekte mit sich bringt."

Das Unternehmen, das seit 45 Jahren spezielle Gussteile für den Maschinen-, Anlagen- und Automobilbau herstellt, will im Rahmen eines Gießereineubaus ein neues Verfahren zur Trennung von im Produktionsprozess anfallenden Sandgemischen einführen. Dabei werden die verschiedenen Sandqualitäten optisch-elektronisch identifiziert und pneumatisch getrennt. So kann die bisherige Altsandmenge von 8.400 Tonnen im Jahr, die teuer deponiert werden musste, um rund 75 Prozent auf nur 2.200 Tonnen reduziert werden. Ein innovativer Vakuum-Sandmischer wird den gereinigten Sand so aufbereiten, dass er problemlos in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden kann. Dabei wird der Verbrauch von Bindemitteln und Wasser erheblich reduziert. Zudem können Transporte im Umfang von rund 100.000 Lkw-Kilometer entfallen.

Im Rahmen der Gesamtinvestition werden 150 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Weitere Informationen: www.bmu.de/foerderprogramme/pilotprojekte_inland/doc/2330.php


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