Freitag, 20. Oktober 2017

BMUB-PM: Konferenz für Tiere

BMUB-Pressedienst Nr. 338/17
Berlin, 20. Oktober 2017

Biologische Vielfalt/Internationales
Konferenz für Tiere
Walhai, Löwe, Schimpanse und Co. sollen auf internationaler
Artenschutz-Konferenz strenger geschützt werden

Mit dem Schwerpunkt „Ihre Zukunft ist unsere Zukunft – Nachhaltige
Entwicklung für Wildtiere und Menschen" eröffnet am Sonntag die
Internationale Artenschutzkonferenz in Manila (Philippinen). Vom 22.10.
bis zum 28.10.2017 tagen die Vertragsstaaten der Bonner Konvention zum
Schutz wandernder Tierarten –kurz „CMS". Die Parlamentarische
Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, Frau Rita
Schwarzelühr-Sutter leitet die deutsche Delegation. Auf der Agenda stehen
bekannte Tierarten wie Löwe, Leopard und Schimpanse, die nun unter den
Schutz des Abkommens gestellt werden sollen. Für stark gefährdete Arten
wie Turteltaube, Afrikanischen Wildesel oder Walhai sollen Aktionspläne
vereinbart oder andere Schutzmaßnahmen gebilligt werden. Am Sonntagabend
wird Deutschland eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die
Verminderung der durch Erneuerbare Energien entstehenden Konflikte mit
Zugvögeln und anderen wandernden Tierarten erhalten.

Schwarzelühr-Sutter: „Die Bonner Konvention kann einen sehr großen
Beitrag zum Schutz Ökosysteme an Land und in den Meeren leisten. Der
Verlust von Lebensräumen ist eine der Hauptbedrohungen für 85 Prozent
aller gefährdeten Arten auf der internationalen Roten Liste. Artenschutz
heißt also immer auch: Schutz von Lebensräumen und Ökosystemen. Das ist
auch für das dicht besiedelte Deutschland wichtig, dessen Fläche in
weiten Teilen landwirtschaftlich genutzt wird."

Bereits am Eröffnungstag steht das Thema Gefährdung ziehender Tierarten
durch „Umweltverschmutzung" auf der Tagesordnung. Hier geht es u.a. um
Empfehlungen zur Eindämmung von Unterwasserlärm. Besonders Wale und
Delfine leiden darunter. Es geht aber auch um besseren Schutz der
Meeresfauna vor Plastikabfällen sowie um Verminderung von Umweltgiften an
Land. Weiterhin ist der Schutz der Zugvögel vor den vielfältigen
Gefahren auf ihrem alljährlichen Flugweg zwischen Brutgebiet und
Winterquartier ein herausragendes Thema – insbesondere die Bekämpfung
des illegalen Vogelfangs, aber auch der Schutz in den Winterquartieren in
Afrika.

Hintergrund zur Bonner Konvention
Die Konvention zum Schutz wandernder, wildlebender Tierarten (Convention on
the Conservation of Migratory Species of Wild Animals - CMS) umfasst 126
Staaten und die EU. Alle drei Jahre findet eine Konferenz der
Vertragsparteien statt – dieses Jahr zum ersten Mal auf dem asiatischen
Kontinent. Die Bundesregierung gehört zu den größten Unterstützern der
Konvention, die wegen ihres ersten Zeichnungsortes auch „Bonner
Konvention" genannt wird und deren Sekretariatssitz in Bonn ist.

Weitere Informationen:
Die Bonner Konvention und ihre Abkommen: www.bmub.bund.de/P474
Internetseite der Bonner Konvention: www.cms.int (ausführlich,
englischsprachig)
----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt

BMUB Pressedienst Nr. 337/17 -- Baukultur / Integration

20. Oktober 2017

Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Goethe-Institut

Bundesbauministerium und Goethe-Institut schicken Biennale Beitrag
„Making Heimat" auf Weltreise

Der deutsche Beitrag auf der Architektur-Biennale in Venedig 2016 „Making
Heimat. Germany, Arrival Country" ist noch immer hochaktuell. Jetzt
plant das Goethe-Institut, die acht im deutschen Pavillon ausgestellten
Thesen von Doug Saunders unter dem Titel ANKUNFTSSTADT // ARRIVAL CITY auf
weltweite Tour zu schicken und dort zur Diskussion zu stellen. Darauf
verständigten sich gestern Staatssekretär Gunther Adler und der
Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, bei einem Treffen
in Berlin.

An sieben Auslandsstationen sollen anhand von „Making Heimat" die
Themen Ankunftsstadt und Integration bearbeitet sowie mit je einer lokalen
Ankunftsstadt porträtiert werden. Als Stationen sind ab Frühjahr 2018
bislang Mumbai, Kolkata, Karachi, Lima, Santiago, Prag und London
vorgesehen.

Baustaatssekretär Gunther Adler: „Wir begrüßen die Initiative des
Goethe-Instituts sehr, den deutschen Biennale-Beitrag in seinen Instituten
weltweit bekannt zu machen. Nachhaltiger kann ein Biennale-Beitrag kaum
sein. Auf diese Weise erreichen wir für dieses wichtige Thema eine noch
größere internationale Öffentlichkeit."

Der deutsche Beitrag auf der Biennale 2016 in Venedig wurde vom Deutschen
Architektur Museum (DAM) im Auftrag des Bundesbauministeriums erstellt.
Die Präsentation greift Fragen, Initiativen und Diskussionen auf, die
aktuell bei den Themen Bauen und Wohnen in Deutschland und bei der
Integration von Migrantinnen und Migranten eine wichtige Rolle spielen.

Das Bundesbauministerium und das Goethe-Institut verbindet über eine
Kooperationsvereinbarung seit 2014 eine intensive Partnerschaft. „Mit
konkreten Projekten vermitteln wir deutsche Baukultur. Wir vernetzen
deutsche Debatten und Entwicklungen mit internationalen Diskursen und
spiegeln weltweite Erfahrungen der Stadtentwicklung nach Deutschland
zurück", so Adler. „Die Kooperation hat wesentlich dazu beigetragen,
ein internationales Akteursnetzwerk zur Förderung von Baukultur
aufzubauen. Unsere Absicht ist es, diese gute Zusammenarbeit in den
Bereichen Baukultur und Stadtentwicklung auch in Zukunft fortzusetzen."

Der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, sagte: „Die
gute Kooperation hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das
Goethe-Institut den internationalen Dialog zu urbanen Themen spürbar
stärken und intensivieren konnte. Wirksam werden diese Impulse an der
Schnittstelle von Gesellschaft und Architektur, aktuell ganz besonders
etwa bei Fragen von Flucht und Migration. Wir freuen uns, dass wir dem
Bundesbauministerium eine Plattform im Ausland bieten können, um solche
Themen zu diskutieren und durch internationale Perspektiven zu
bereichern."

Im Rahmen der Kooperation zwischen Bauministerium und Goethe-Institut
entstand auch der „Architektenfahrplan Berlin" für alle neu in Berlin
ankommenden Architektinnen und Architekten. Auf Deutsch, Englisch und
Arabisch gibt der Fahrplan eine Übersicht über relevante Institutionen
aus den Feldern Beruf, Studium, Beratung, kulturelle Netzwerke und
Stipendien und eine Hilfestellung, wie man sich mit seinen professionellen
Kenntnissen in Berlin einbringen kann. Die Idee für den Fahrplan wurde im
Rahmen des Festivals „Goethe-Institut Damaskus im Exil" geboren.

Der „Architektenfahrplan Berlin" wird am 22. November in der
Architektenkammer Berlin präsentiert.

LAUNCH „Architektenfahrplan Berlin"
Ankommen in Berlin und Fuß fassen
Datum: Mittwoch, denn 22.11.2017
Ort: Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstrasse 149
Beginn: 17:30 Uhr

Die Veranstaltung des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit der
Architektenkammer Berlin wird gefördert vom Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Weitere Informationen:
www.goethe.de/Architektenfahrplan
www.goethe.de/Fachsprache-Architektur.


https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

https://twitter.com/bmub
----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt

BMUB-PM: Gestaltungsbeiräte unverzichtbar für qualitäts-volles Planen und Bauen in den Kommunen

BMUB-Pressedienst Nr. 336/17 – Baukultur
Berlin, 20. Oktober 2017

Gemeinsame Pressemitteilungmit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung



Gestaltungsbeiräte unverzichtbar für qualitätsvolles Planen und Bauen in
den Kommunen
Bauministerium und BBSR publizieren erste umfassende Bestandsaufnahme

Eine neue Publikation des Bundesbauministeriums und des Bundesinstituts
für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bietet erstmals eine umfassende
Bestandsaufnahme von Gestaltungsbeiräten in Deutschland. Immer mehr
Städte richten diese Expertengremien ein, um sich bei architektonisch und
städtebaulich wichtigen Bauvorhaben beraten zu lassen.
Gestaltungsbeiräte bewerten beispielsweise die architektonische Qualität
der Maßnahmen und deren Einbindung in den Stadtraum.

Die Publikation zeigt, dass sich die Zahl der Beiräte seit 1994 mehr als
verdoppelt hat – auf derzeit rund 130. Mehr als die Hälfte der Gremien
sind in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen aktiv. Sie entstehen
vor allem in Großstädten. „Gestaltungsbeiräte beraten die Kommunen
nicht nur, um städtebauliche Fehlentwicklungen zu vermeiden. Sie fördern
Debatten über gutes Planen und Bauen in den Städten und Gemeinden",
sagt BBSR-Expertin Karin Hartmann. „Ihre Einrichtung ist in der Kommune
oftmals die Initialzündung, um sich langfristig mit Baukultur
auseinanderzusetzen."

Das Bundesbauministerium arbeitet gemeinsam mit dem Netzwerk Baukultur der
Länder an der Förderung von Instrumenten, die zur Erhöhung der
Qualität unserer gebauten Umwelt beitragen. Ein wichtiges Anliegen ist
es, städtebaulich-architektonisch und infrastrukturell relevante,
öffentliche und private Bauvorhaben zu qualifizieren und einen Beitrag
zur Vermittlung zwischen Fachdiskurs und Bürgeranliegen zu leisten. Wie
dies mit der Beratung durch Gestaltungsbeiräte gelingen kann, wird in der
vorliegenden Broschüre anschaulich vermittelt, die heute auf dem 2.
Netzwerktreffen Gestaltungsbeirat in Freiburg vorgestellt wurde.

Fallbeispiele aus deutschen Kommunen zeigen, wie vielfältig die
Expertengremien lokal arbeiten und wie unterschiedlich ihre
Zusammensetzung und ihre Tätigkeitsfelder sind. Die Publikation nimmt
ebenfalls den Mehrwert der Arbeit von Gestaltungsbeiräten und ihr Wirken
in Verwaltung, Politik und Stadtöffentlichkeit in den Fokus. Neben
Faktoren, welche die Einrichtung eines Gestaltungsbeirats fördern, stellt
die Forschungsarbeit auch die Grenzen und Hemmnisse des Instruments dar.
Die Veröffentlichung richtet sich an Fachleute in Kommunalverwaltungen
sowie Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten.

Die Publikation ist Ergebnis des Forschungsprojekts „Perspektiven für
die Baukultur in Städten und Gemeinden. Mehr Qualität durch
Gestaltungsbeiräte". Interessierte können sie kostenfrei beim BBSR
anfordern (karin.hartmann@bbr.bund.de, Stichwort: Qualität durch
Gestaltungsbeiräte). Eine elektronische Version ist unter
www.bbsr.bund.de in der Rubrik „Veröffentlichungen" abrufbar.

Kostenfreier Download:
www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2017/gestaltungsbeiraete.html
----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt

BMUB Pressedienst Nr. 335/17 -- Ausbildung ohne Rollenklischees

20. Oktober 2017

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz
Bau und Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Büdenbender ist Schirmherrin der Bundesinitiative Klischeefrei

Berufswahl ohne Geschlechterklischees fördern / Elke Büdenbender: „Wir
wollen Jugendliche ermuntern, gängige Rollenklischees kritisch zu
hinterfragen."

Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier,
übernimmt die Schirmherrschaft der Bundesinitiative „Nationale
Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl". Das Bündnis aus Bildung,
Politik, Wirtschaft und Forschung macht sich für Berufsorientierung frei
von Geschlechterklischees stark.

„Für mich ist es eine echte Herzensangelegenheit, Jugendliche beim
Übergang von der Schule in das Berufsleben zu unterstützen. Für jeden
jungen Mann und jede junge Frau gibt es viele Wege in Ausbildung, Studium
und Beruf. Das birgt Chancen und Herausforderungen, bei denen sie
Unterstützung brauchen. Dazu gehört, ihre tatsächlichen Begabungen und
Interessen zu fördern, zu ermuntern, gängige Rollenklischees kritisch zu
hinterfragen und den Blick zu öffnen für die Vielfalt der
Ausbildungswege und Berufe. So erschließen sich die Chancen, die ihnen
das Leben an dieser Stelle bietet. Jeder Mensch ist anders begabt und
talentiert. Klischees und Rollendenken sollten daher den großen und
wichtigen Schritt der Berufswahl nicht beeinflussen", sagte
Büdenbender. Die Verwaltungsrichterin selbst hat vor ihrer Karriere als
Juristin eine Ausbildung als Industriekauffrau in einem
Maschinenbaubetrieb absolviert.

Noch immer ist der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland
geschlechtsspezifisch aufgeteilt. Vorstellungen zur beruflichen Eignung
sind eng mit stereotypen Rollenmustern verknüpft. Dadurch beschränken
sich Jugendliche in ihrer Entscheidungsfindung auf bestimmte Berufe. Dies
kann zu strukturellen, ökonomischen und persönlichen Nachteilen führen.
Die Bundesinitiative „Nationale Kooperationen zur Berufs- und
Studienwahl frei von Geschlechterklischees"– kurz: Klischeefrei –
engagiert sich dafür, diese Aufteilung der Berufe nach Geschlecht und
deren Auswirkungen zu beseitigen. Es sollen individuelle Fähigkeiten
gefördert und auf dem Arbeitsmarkt geschlechtsunabhängig berücksichtigt
werden.

Die Initiative Klischeefrei vereint bundesweit Akteurinnen und Akteure aus
Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung, die sich aktiv für eine
geschlechtsunabhängige Berufs- und Studienorientierung einsetzen.
Büdenbender appelliert an alle, die junge Menschen bei der Berufswahl
begleiten, sich der Initiative anzuschließen: „Wir müssen
vorurteilsfreie Berufsorientierung in die Praxis tragen und junge Menschen
unterstützen, ihren Lebens- und Berufsweg selbstbestimmt zu gestalten.
Ein Blick von außen kann dabei noch einmal ganz andere Perspektiven
eröffnen."

Die Nationalen Kooperationen:
Ziel ist, durch Zusammenwirken von allen mit der Berufs- und
Studienorientierung befassten Institutionen Geschlechterklischees zu
überwinden. Damit sollen die Jugendlichen zur Lebensplanung entsprechend
ihrer Talente und Möglichkeiten befähigt werden.
Die Bundesinitiative wurde 2014 von den Bundesministerien für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und für Bildung und Forschung (BMBF)
ins Leben gerufen. Mitglieder der Initiative sind inzwischen fünf
Bundesministerien, mehrere Landesministerien, die Bundesagentur für
Arbeit, Sozialpartner, Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft.
Zentrale Anlaufstelle zur Beratung sowie zur Vernetzung ist die
Servicestelle beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
e. V. und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Sie wird
gefördert vom BMBF sowie vom BMFSFJ.
Weitere Informationen zur Bundesinitiative Klischeefrei finden Sie auf
www.klischee-frei.de. Dort stellt die Initiative Beispiele guter Praxis
für eine klischeefreie Berufsorientierung sowie Faktenblätter,
Arbeitshilfen und Studien zum Thema zur Verfügung.

Pressekontakte:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Pressestelle
Tel.: +49 (0) 30 18 615 - 6121/6131
E-Mail: pressestelle@bmwi.bund.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Pressereferat
Tel.: +49 (0) 30 18 527 - 2190
E-Mail: presse@bmas.bund.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Referat Presse
Tel.: +49 (0) 30 206 55 - 10 61/1062
E-Mail: presse@bmfsfj.bund.de

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Presse- und Informationsstab
Tel.: +49 (0) 30 18 305 - 2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat Presse & Strategische Kommunikation
Tel.: +49 (0) 30 18-57 - 5050/5057
E-Mail: presse@bmbf.bund.de




https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

https://twitter.com/bmub
----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt

Donnerstag, 19. Oktober 2017

BMUB-PM: Hendricks: Weltklimakonferenz in Bonn soll Verhandeln und Handeln verbinden

BMUB-Pressedienst Nr. 334/17
Berlin, 19. Oktober 2017

Klimaschutz/Internationales
Hendricks: Weltklimakonferenz in Bonn soll Verhandeln und Handeln
verbinden
Bis zu 25.000 Teilnehmer werden erwartet

Die Weltklimakonferenz in Bonn im November wird die größte
zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat.
Erwartet werden bis zu 25.000 TeilnehmerInnen aus allen Ländern der Welt,
dazu rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als 1000
JournalistInnen. Die Präsidentschaft der Konferenz hat Fidschi inne,
Deutschland unterstützt als technischer Gastgeber.

Hendricks: „Die Klimaverhandlungen sind in der Mitte von Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft angekommen. Es geht nicht mehr nur darum, dass
Klimadiplomaten miteinander um Formulierungen ringen – sondern darum,
dass wir gemeinsam Ideen für das klimaverträgliche Leben von morgen
entwickeln, austauschen und verbreiten. In Bonn kommt es mehr denn je
darauf an, dass zum Verhandeln auch das Handeln kommt. Wir wollen mit
praktischen Beispielen zeigen, dass die Welt Fortschritte beim Klimaschutz
macht."

Diesen Zweiklang aus Handeln und Verhandeln unterstreicht das neue
Konferenzkonzept nach dem Motto „eine Konferenz – zwei Zonen". Die
Bula-Zone rund um das World Conference Center Bonn und den VN-Campus wird
die Verhandlungszone sein. Bula ist Fidschi und heißt Willkommen. Die
Bonn Zone in der Rheinaue ist der Ort, an dem Umsetzungsprojekte und
Lösungsansätze gezeigt und diskutiert werden – von Regierungen, aber
auch Ländern, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft oder
Wissenschaft.

Auch die Bundesregierung wird sich aktiv daran beteiligen, gute Ideen und
Lösungen für den Klimaschutz zu verbreiten. Im deutschen Pavillon in der
Bonn-Zone wird es mehr als 60 Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz geben.
Zusätzlich dazu wird die Bundesregierung zusammen mit Fidschi anderen den
Raum geben, ihre Ideen zu präsentieren und zu diskutieren – im
sogenannten „Talanoa Space". „Talanoa" ist ein verbreitetes
Konzept auf Fidschi und bezeichnet einen Austausch, der inklusiv und
transparent ist und Lösungen zum Wohle aller zum Ziel hat. Im „Talanoa
Space" haben Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Städte und Gemeinden Raum,
ihre Vorstellungen unabhängig von Regierungen zu präsentieren und zu
diskutieren.

Jenseits des Konferenzgeländes soll es ein Exkursionsprogramm geben, das
sich an Journalisten, Delegierte und Beobachter aus aller Welt richtet und
Klimaschutzlösungen „made in Germany" zeigt.

Ab dem 24. Oktober 2017 soll eine Kampagne des BMUB zeigen, dass schon
viele gute Lösungen bereitstehen: Unter dem Motto „Bereit für die
Zukunft" werden vier Hauptmotive für drei Wochen in allen großen
Städten Deutschlands auf Plakaten sowie auf Online-Bannern und
Printanzeigen zu sehen sein. Unter den Slogans „Klimaschutz ist
Leben", „Klimaschutz ist Strom", „Klimaschutz ist
Unabhängigkeit" und „Klimaschutz ist Antrieb" zeigen sie vom BMUB
geförderte Klimaschutzprojekte, etwa den Ausbau von Fahrradwegen in
Deutschland oder die Verbreitung von Solarkiosken in Afrika, aber auch die
Bedeutung deutscher Solarthermie für die Energiewende in Indien oder die
Wiederaufforstung von Wäldern weltweit.

Einen Überblick über den Ablauf der Weltklimakonferenz, logistische
Eckdaten, die neue BMUB-Kampagne sowie Lagepläne des Konferenzgeländes
finden Sie neben weiteren Informationen unter www.cop23.de.
----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt

„Die Solarthermie ist in der Fernwärme angekommen“

Guten Tag lieber Blog,

wir haben für Sie eine neue Nachricht.


„Die Solarthermie ist in der Fernwärme angekommen"

Auf einem Statusworkshop stellten Teilnehmer Forschungsprojekte des BMWi vor und gaben Einblicke in die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und Europa

Die klassische Fernwärme und die Solarthermie gehen aufeinander zu: Im BMWi-Statusworkshop „Solarthermie in der Fernwärme" Ende September in Dresden stellten Forscher und Praktiker neue Technologien zur Einbindung von Solarthermie-Anlagen in die Wärmeversorgung vor. Zudem gab er Einblicke in die aktuellen Entwicklungen in Europa und weltweit.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum BINE-Newsletter? Dann senden Sie eine E-Mail an news@bine.info.

Ihr BINE-Newsteam


Sie erhalten diesen Mail-Dienst, weil Sie ihn unter Ihrer E-Mail-Adresse auf unserer Website www.bine.info abonniert haben.

Sie können diesen Mail-Dienst jederzeit abbestellen oder die Themenpräferenz, Adresse und anderes konfigurieren. Klicken Sie dazu auf folgenden Link www.bine.info/service/bestellen/bine-abo/.

Wenn Sie den Link nicht anklicken können, senden Sie uns diese Mail mit dem Vermerk "abbestellen" an abo@bine.info zurück.


BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Herausgeber: FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH. Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892. Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt. Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinDirig Dr. Stefan Luther.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

BMUB-PM: Flasbarth wird Chef der bundeseigenen Zwischenlager-Gesellschaft BGZ

BMUB-Pressedienst Nr. 333/17
Berlin, 18. Oktober 2017

Atom/Entsorgung
Flasbarth wird Chef der bundeseigenen
Zwischenlager-Gesellschaft BGZ

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat ihren Staatssekretär Jochen
Flasbarth an die Spitze der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für
Zwischenlage-rung mbH berufen. Flasbarth wird seine neue Aufgabe ab 1.
November 2017 zunächst ohne Gehalt neben seiner Tätigkeit als beamteter
Staatssekretär im BMUB ausüben. Als Vorsitzender der Geschäftsführung
wird er gemeinsam mit dem bereits zum 1. August 2017 bestellten
Technischen Geschäftsführer Wilhelm Graf sowie dem Kaufmännischen
Geschäftsführer Lars Köbler die Verantwortung für die Zwischenlagerung
radioaktiver Abfälle in Deutschland übernehmen. Zu Flasbarths
Geschäftsbereich gehören Grundsatzfragen der Unternehmensführung, die
Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und den Landesregierungen sowie
Internationales und Kommunikation.

Bundesministerin Barbara Hendricks: „Die sichere Zwischenlagerung
radioaktiver Abfälle in der Verantwortung des Bundes und der Aufbau der
neuen Bundesgesellschaft sind große Herausforderungen. Ich bin froh, dass
Jochen Flasbarth sich bereit erklärt hat, diese schwierigen Aufgaben zu
übernehmen. Mit seiner großen fachlichen, thematischen und politischen
Erfahrung bietet er die Gewähr dafür, dass die Zwischenlagergesellschaft
als kompetenter Akteur die bislang von den Atomkonzernen betriebenen Lager
mit den strahlenden Hinterlassenschaften des Atomzeitalters übernimmt und
sicher weiterführt."

Zum Geschäftsfeld der BGZ gehören die zentralen Zwischenlager in Gorleben
und Ahaus. Anfang 2019 werden auch die zwölf dezentralen
Castor-Zwischenlager an den AKW-Stand¬orten in die Zuständigkeit der BGZ
fallen. Anfang 2020 wird sie zudem auch die Verantwortung für die zwölf
Lager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und
Rückbau der Atomkraftwerke übernehmen.

Hintergrund: Auf Betreiben von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks
wurde die Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung in der
abgelaufenen Legislaturperiode neu geordnet. Mit dem im Juni 2017 in Kraft
getretenen „Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der
kerntechnischen Entsorgung" fällt die bislang von den Atomkonzernen
wahrgenommene Aufgabe der Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle künftig
in die Verantwortung des Bundes. Die zu diesem Zweck gegründete BGZ
Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH ist am 1. August 2017 zu 100
Prozent in den Besitz des Bundes übergegangen.

Die AKW-Betreiber sind nach dem Gesetz für die gesamte Abwicklung und
Finanzierung der Bereiche Stilllegung, Rückbau und fachgerechte
Verpackung zuständig. Die Durchführung der Finanzierung der Zwischen-
und Endlagerung fällt hingegen zukünftig in die Verantwortung des
Bundes.

Die finanziellen Mittel für die Zwischen- und Endlagerung wurden dem Bund
von den AKW-Betreibern in einem öffentlich-rechtlichen Fonds zur
Verfügung gestellt. Zum 1. Juli 2017 wurden rund 24,1 Milliarden Euro in
den Fonds eingezahlt. Der Fonds wird die bislang von den Betreibern
getragenen Kosten der Zwischen- und Endlagerung übernehmen.

Zur Person: Jochen Flasbarth (55) ist Diplom-Volkswirt und arbeitete von
1989 bis 1992 als Lektoratsleiter beim Economica-Verlag in Bonn. Von 1994
bis 2003 war er hauptamtlicher Präsident des Naturschutzbundes NABU. Ab
2003 leitete er die Naturschutzabteilung im Bundesumweltministerium und
wurde 2009 Präsident des Umweltbundesamtes. Seit Dezember 2013 ist er
Staatssekretär im BMUB. Porträtbilder von Jochen Flasbarth stehen hier
zum Download bereit: www.bmub.bund.de/G49633
----------------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner,
Stephan Gabriel Haufe, Andreas Kübler, Friederike Langenbruch und Nina
Wettern
Telefon: 030 18 305-2010
E-Mail: presse@bmub.bund.de Internet: www.bmub.bund.de/presse
Twitter: www.twitter.com/BMUB Youtube: www.youtube.de/umweltministerium

----------------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht erhalten Sie aufgrund Ihres Eintrags in unserer
Mailing-Liste. Wenn Sie diesen Service nicht mehr in Anspruch
nehmen möchten oder sich Ihre E-Mail-Adresse geändert hat, nutzen
Sie den Abmelde-Service:
http://www.bmub.bund.de/newsletter-abmelden/

----------------------------------------------------------------------------
Dies ist eine automatisch erzeugte E-Mail. Antworten Sie bitte nicht an
die Absenderadresse, sondern nutzen Sie für Ihre Mitteilungen das
Kontaktformular auf der Internetseite:
www.bmub.bund.de/kontakt