Freitag, 1. Juni 2012

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Newsletter 06/12 Bundesumweltministerium
1. Juni 2012
Peter Altmaier stellt umweltpolitisches Programm vor

Bundesumweltminister Peter Altmaier will bis zur Sommerpause ein Programm vorlegen mit Vorhaben, die er bis zum Ende der Legislaturperiode umsetzen will. Neben der Energiewende wolle er den Klimaschutz wieder stärker in den öffentlichen Fokus rücken, sagte Altmaier am Donnerstag bei der Vorstellung seines politischen Programms vor der Bundespressekonferenz in Berlin. "Das Thema Klimaschutz ist für mich ein Herzensanliegen", sagte er. mehr

Energieeffizienz ist tragende Säule der Energiewende


Bei der Eröffnung der Berliner Energietage, eines dreitägigen Kongresses mit begleitender Fachmesse rund um die Themen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Energieversorgung und Energiedienstleistungen hat die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser am 23. Mai die Bedeutung der Energieeffizienz für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hervorgehoben. Gerade auch für den deutschen Mittelstand und das Handwerk bedeutet dies große Wachstumspotenziale, so Heinen-Esser. mehr
Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben

Unter diesem Motto finden bis zum 22. Juli zwischen Alpen und Ostsee über tausend Wanderungen zum Schutz der biologischen Vielfalt statt. Am 30. Mai nahm auch die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser an einer Wanderung in ihrer Heimatregion entlang der „Kölner Bäche" teil. Bereits im dritten Jahr in Folge haben das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz zum bundesweiten Wandertag aufgerufen. mehr

BMU setzt Förderung von Hybridbussen fort


Hybridbusse sind nicht nur effiziente öffentliche Verkehrsmittel, sondern entlasten insbesondere Innenstädte von Lärm und Abgasen. Darum setzt das Bundesumweltministerium die erfolgreiche Hybridbusförderung mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative fort. Interessierte Verkehrsbetriebe des ÖPNV können ihre Projektskizzen bis zum 31. Juli 2012 beim Bundesumweltministerium einreichen. mehr

Richtlinien zur Förderung der Anschaffung von Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr

Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen beschlossen


In ihrer Sitzung am 23. Mai hat die Bundesregierung die vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwürfe für ein umfangreiches Gesetzes- und Verordnungspaket zur Umsetzung der EU-Richtlinie über Industrieemissionen beschlossen. Die Richtlinie 2010/75/EU stellt das zentrale europäische Regelwerk für die Zulassung und den Betrieb von Industrieanlagen dar und erfasst europaweit ca. 52.000 Anlagen, davon 9.000 in Deutschland. Sie sieht unter anderem eine strengere Überwachung von Anlagen und deren Genehmigungsauflagen vor.
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"Schulen checken grüne Jobs"

Am 25. Mai gab Bundesumweltminister Peter Altmaier in Berlin den Startschuss für den Kampagnenauftakt zum "Green Day". Der neue jährliche Berufsorientierungstag soll Jugendliche mit den Studiengängen und Berufsausbildungen im Bereich GreenTech bekanntmachen und ihr Interesse für Berufsperspektiven in dieser Branche wecken. mehr
EU-Umweltminister einig: Wirtschaft soll grüner werden

Vom 18. bis 19. April fand in Dänemark das informelle Umweltministertreffen unter dänischer EU-Ratspräsidentschaft statt. Deutschland wurde durch die Parlamentarische Staatssekretärin Katharina Reiche vertreten. Neben der Diskussion zur Reform des europäischen Emissionshandels stand der gemeinsame Weg zu einer nachhaltigen, emissionsarmen und ressourcenschonenden "grünen" Wirtschaft im Mittelpunkt des Treffens.
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OECD würdigt Erfolge deutscher Umweltpolitik

In ihrem "Umweltprüfbericht Deutschland 2012", der am 31. Mai an die Parlamentarische Staatssekretärin Heinen-Esser übergeben wurde, stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) der deutschen Umweltpolitik ein gutes Zeugnis aus. Diese habe dazu beigetragen, die CO2-, Energie- und Ressourcenintensität der deutschen Wirtschaft zu reduzieren und die ökologische Lebensqualität der Bevölkerung zu erhöhen, so die Kernaussage des Berichts. mehr
04.06.2012 Deutscher Aktionstag Nachhaltigkeit
04.06.2012 Übergabe des SRU-Gutachtens 2012
04. - 05.06.2012 B.A.U.M.-Jahrestagung und Preisverleihung 2012
05.06.2012 Internationaler Tag der Umwelt
bis 27.07.2012 Fotoausstellung Wild Wonders of Europe

Bundesprogramm Wiedervernetzung


Deutschland ist ein stark besiedelter Industriestaat mit einem gut ausgebauten Verkehrsnetz. Die Infrastruktur und die zunehmende Verkehrsdichte lassen jedoch heimischen Tieren und Pflanzen oft wenig Raum zum Leben. Ziel des Bundesprogramms Wiedervernetzung ist es, die durch das Fernstraßennetz zerschnittenen natürlichen Lebensräume in Deutschland durch den Bau von Querungshilfen wieder zu verbinden. Die Broschüre stellt das Bundesprogramm, seine Ziele und Maßnahmen vor. mehr

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Ein Junge schläft friedlich auf einem hellblauen Kissen, zugedeckt von einer hellblauen Decke; am rechten Bildrand ist das Logo des Umweltzeichens mit dem Text

Gesund schlafen mit dem Blauen Engel


Schadstoffe, die bei der Herstellung von Matratzen und Lattenrosten verwendet werden, können gesundheitliche Beschwerden hervorrufen und die Umwelt schädigen. Zudem äußern sich Emissionen in unangenehmen Gerüchen, die einen gesunden Schlaf stören können und das Wohlbefinden negativ beeinflussen. Der Blaue Engel zeichnet besonders emissionsarme Matratzen und Lattenroste aus, die frei von krebserregenden Stoffen sind und aus nachhaltig erzeugten Rohstoffen bestehen. mehr
Impressum
Herausgeber: Bundesumweltministerium, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11055 Berlin
Verantwortlich im Sinne von § 55 RStV: Martina Hildebrand (BMU)
Redaktion: Referat Öffentlichkeitsarbeit/Sachgebiet Internet (BMU)
Realisation: wilhelm innovative medien GmbH
Twitter-Kanal des BMU: www.twitter.com/bmu_de

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PM 0503-12 (Organspende: Debatte engagiert fortsetzen)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0503/12
Datum: 01.06.2012

Organspende: Debatte engagiert fortsetzen

Zum morgigen Tag der Organspende, erklären Elisabeth Scharfenberg und Dr. Harald Terpe, Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit:
 
Die Debatte um Verbesserungen in der Transplantationsmedizin muss weitergehen. Die Maßnahmen der Bundesregierung für mehr Transparenz der Arbeit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) sind absolut unzureichend. Die bisherige Organisation der DSO als private Stiftung ermöglicht kaum eine wirksame Kontrolle. Dies ist aber von entscheidender Bedeutung, um einen weiteren Vertrauensverlust in der Bevölkerung und beim medizinischen Personal in Kliniken zu vermeiden. Wir plädieren für eine Rechtsform, die mehr Transparenz und Kontrolle zulässt. Denkbar wäre beispielsweise eine Anstalt öffentlichen Rechts.
 
Wir haben die Koalition und auch die SPD im Gesetzgebungsverfahren aufgefordert, dem Parlament mehr Zeit zur Entwicklung einer tragfähigen und zielführenden Lösung zu geben. Dazu gab es keine Bereitschaft. Stattdessen ist das Gesetz völlig überstürzt am vergangenen Freitag beschlossen worden. Dafür fehlt uns weiterhin jedes Verständnis.
 
Auch mit anderen Aspekten der Organspende, die eine weitreichende ethische Dimension haben, müssen wir uns weiterhin befassen. Dazu gehört auch der Umgang mit neuen Erkenntnissen zur Hirntoddiagnostik.
 
 
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PM 0509-12 (Vorratsdatenspeicherung: Union sollte Starrsinn endlich aufgeben)

PRESSEDIENST
» PRESSEMITTEILUNG NR. 0509/12
Datum: 01.06.2012

Vorratsdatenspeicherung: Union sollte Starrsinn endlich aufgeben

Zur Klage der EU-Kommission gegen Deutschland in Sachen Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations-Verkehrsdaten erklärt Dr. Konstantin von Notz, Sprecher für Innen- und Netzpolitik:

Die teilweise ins Hysterische abgleitenden Vorwürfe und Kommentare aus Unionskreisen sollen von der eigenen Verantwortung in Sachen Vorratsdatenspeicherung ablenken. Denn die Treiber des Konzepts der Massenspeicherung der Daten von Unbescholtenen waren und sind die Unionsparteien. Die Idee einer anlasslosen verpflichtenden Massenspeicherung der Verkehrsdaten aller Bürgerinnen und Bürger stellt seit einem Jahrzehnt das umstrittenste Überwachungskonzept dar. Trotz aller Warnungen von Verfassungsjuristen, Bürgerrechtlern und Datenschützern sowie laut Umfragen gut der Hälfte der Bevölkerung haben CDU/CSU starrsinnig an der Vorratsdatenspeicherung festgehalten. Gegen den Willen auch großer Teile der Bevölkerung sollte die Grundlage für die Vollüberwachung insbesondere des Internet geschaffen werden. Erst das Bundesverfassungsgericht konnte dieser rechtspolitischen Irrfahrt ein vorläufiges Ende setzen. Es hat höchste Hürden für die Einführung erric
htet. Gut möglich, dass der Europäische Gerichtshof Karlsruhe insoweit sogar noch toppen wird.

Die Unionsparteien sind trotz der strengen und mahnenden Worte des Gerichts in ihrer Law and Order Grundhaltung bis heute weitestgehend unreflektiert und ideologisch verbohrt geblieben. Vor allem den Unionsparteien haben wir es zu verdanken, dass die um Profilierung in Sachen Sicherheit ringende EU-Kommission sich die populistisch verwertbare Forderung nach Massenspeicherungen zu eigen machte, diese gegen den zunehmenden Widerstand der Bevölkerung zahlreicher Mitgliedstaaten durchsetzte und nun auch gegen Deutschland vorgeht.

Aber selbst die Kommission zweifelt inzwischen an ihrer Richtlinie, diese soll in Kürze sogar reformiert werden. Der EuGH wird über eine Klage gegen die EU-Vorratsspeicherung befinden. Zunehmend wird deutlich:
Gerade die weiter steigende Bedeutung des Internets für unsere Kommunikation macht das Konzept untragbar. Ein freies Internet ist mit der Vorratsdatenspeicherung nicht vereinbar. In Schleswig-Holstein haben die Koalitionsparteien deshalb eine klare Ablehnung in den Koalitionsvertrag aufgenommen.

Wir fordern die Unionsparteien auf, ihre unverantwortliche und weiter polarisierende Hardlinerposition aufzugeben. Eine moderne und sachgerechte, dem Rechtsstaat wie auch den Grundrechten verbundene Innenpolitik ist mit der Forderung nach Vorratsdatenspeicherungen nicht zusammen zu bringen.

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PM 0508-12 (Bankenrestrukturierung europäisieren - Gläubiger beteiligen)

PRESSEDIENST

» PRESSEMITTEILUNG NR. 0508/12

Datum: 01.06.2012

Bankenrestrukturierung europäisieren - Gläubiger beteiligen

Zu der verschärften Finanzlage in Spanien und den Forderungen nach einer Rekapitalisierung spanischer Banken durch den ESM erklärt Dr. Gerhard Schick, Sprecher für Finanzpolitik, gemeinsam mit Juan López de Uralde, Vorsitzender der spanischen grünen Partei EQUO:

Es ist im Interesse aller Euro-Länder, dass Spanien nicht als Staat unter den Rettungsschirm muss, sondern eine europäische Lösung für die Bankenkrise gefunden wird. Eine direkte Rekapitalisierung oder Restrukturisierung der Banken ist prinzipiell nötig. Diese müssen aber mit Auflagen und Bedingungen - etwa bei Grenzen für Gehälter und Dividenden - und einer rigorosen Kontrolle in jedem Einzelfall verknüpft sein. Wir dürfen nicht noch einmal zulassen, dass die unverantwortlichen Geschäfte und Spekulationen der Banken von den Steuerzahlern aufgefangen werden. Würden die Mittel des ESM, wie von manchen gefordert, zur bedingungslosen Bankenrettung benutzt, fehlte wieder die demokratische Kontrolle. Eigen- und Fremdkapitalgeber würden außerdem nicht hinreichend an den Kosten risikoreicher Geschäfte beteiligt.

Zunächst brauchen wir die schnelle Umsetzung einer europäischen Bankenunion, also grenzüberschreitende Aufsicht und eine europäische Einlagensicherung. Gleichzeitig muss ein von den Banken finanzierter europäischer Bankenrestrukturierungsfond geschaffen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass europäische Rekapitalisierung und Restrukturierung mit europäischer Regulierung einhergeht (u. U. mit zeitweiser Teilverstaatlichung von Banken). Dies kann mittelfristig zu einer Bereinigung des europäischen Bankenmarkts führen. Dies ist aber richtig und wichtig.

Der Vorschlag der Europäischen Kommission hinsichtlich einer europäischen Bankenunion geht in die richtige Richtung. Die Bundesregierung aber tut zurzeit nichts, um diese wichtigen Ideen umzusetzen, sondern lehnt eine Bankenunion vehement ab. Dabei wäre eine Bankenrestrukturierung mit klaren Bedingungen auch für den deutschen Steuerzahler besser als die bisherige Bankenrettung über die EZB ohne jegliche Bedingungen. Auf der anderen Seite traut sich die spanische Regierung nicht, die Aktionäre der Banken stärker in die Verantwortung zu ziehen und Verluste mitzutragen. Dieses sind die Fehler, die wieder einmal zeigen, dass unsere Regierungen die falschen Rezepte zur Lösung dieser Krise haben.

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PM 0507-12 (A 39 - Kosten explodieren, Nutzen rutscht weiter ab)

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» PRESSEMITTEILUNG NR. 0507/12

Datum: 01.06.2012

A 39 - Kosten explodieren, Nutzen rutscht weiter ab

Anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Kostensteigerung bei der Autobahn 39 erklärt
Sven-Christian Kindler, Haushaltsberichterstatter für den Verkehrsetat:

Nun ist es offiziell: Die Gesamtkosten der A39 werden auf mindestens 1,1 Milliarden Euro ansteigen, das Nutzen-Kosten Verhältnis sinkt nach Angaben von Ramsauers Ministerium auf nur noch 1,9 ab. Es gibt keinen anderen Autobahnneubau in Deutschland mit einem schlechteren Wert.

Damit bestätigt die Bundesregierung, was sowohl durch uns als auch von Bürgerinitiativen und unabhängigen Verkehrsexperten schon seit Jahren immer wieder kritisiert wurde: Die Kosten für die A39 wurden krass unterschätzt und gleichzeitig die rechnerische Wirtschaftlichkeit des Projektes durch Tricks und Intransparenz hochgehalten.

Und die Kosten können weiter steigen. Für fünf der insgesamt sieben Bauabschnitte liegen keine abgeschlossenen Detailplanungen und damit noch keine abschließende Kostenberechnung vor.

Bundesverkehrsminister Raumsauer muss sich endlich selbst beim Wort nehmen und seinen vollmundigen Ankündigungen von "Wirtschaftlichkeit, Ehrlichkeit und Transparenz" Taten folgen lassen. Die Planungen für das unsinnige Projekt A39 müssen gestoppt werden, bis es zu einer komplett neuen Überprüfung im Rahmen der Neuaufstellung des nächsten Bundesverkehrswegeplans kommt.

Anstatt sich überteuerte und unnötige Asphaltträume durch überhöhte Verkehrsprognosen schön zurechnen und so an der Wirklichkeit vorbeizubauen, muss sich Schwarz-Gelb endlich den realen Herausforderungen der Verkehrspolitik Norddeutschlands widmen. Hierzu gehört die konsequente Verlagerung von Güterfernverkehr von der Straße auf die Schiene durch einen zeitnahen und bedarfsgerechten Ausbau des Schienenhafenhinterlandverkehrs..

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PM 0506-12 (Asse: Rückholung des Atommülls aus ist gemeinsame Aufgabe und Verantwortung)

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» PRESSEMITTEILUNG NR. 0506/12
Datum: 01.06.2012

Asse: Rückholung des Atommülls aus ist gemeinsame Aufgabe und Verantwortung

Zu Umweltminister Altmaiers Besichtigung des maroden Bergwerks Asse erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Die Lösung des Asse-Problems bedarf der gemeinsamen Anstrengung und Verantwortungsübernahme von Bundesregierung und Gesetzgeber. Unter den Beteiligten herrscht weitgehend Einigkeit, dass für die nötige Beschleunigung der Räumungsarbeiten eine ,,Lex Asse" notwendig ist. Diese wird sowohl innerhalb des bestehenden Regelwerks Vereinfachungen vornehmen als auch ein klares Bekenntnis zur Priorität der Rückholung abgeben müssen. Hierfür bedarf es Mut und parteiübergreifender Verantwortungsübernahme.

Die Berichterstatterinnen aller Bundestagsfraktionen haben sich bereits darauf verständigt, die Verantwortung für die Lösung des Asse-Problems gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium zu tragen. Für ein gemeinsames Vorgehen bei der Asse bedarf es neben der Bereitschaft des Bundestags auch die des Umweltministers. Hier wäre ein klares Signal hilfreich.

Die Asse muss unter Atomrecht bleiben und trotz nötiger Vereinfachungen innerhalb des bestehenden Regelwerks darf an den wesentlichen Schutzzielen nicht gerüttelt werden.


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PM 0505-12 (Arbeitsbedingungen von Prostituierten müssen verbessert werden)

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» PRESSEMITTEILUNG NR. 0505/12

Datum: 01.06.2012

Arbeitsbedingungen von Prostituierten müssen verbessert werden

Zum Internationalen Hurentag am 2. Juni erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Frauenpolitik:

Prostitution ist kein Beruf wie jeder andere. Wir setzen uns dafür ein, dass er unter rechtsstaatlichen und menschenwürdigen Bedingungen ausgeübt werden kann. Vor zehn Jahren wurde unter Rot-Grün das Prostitutionsgesetz beschlossen. Dies war ein erster Schritt, um die rechtliche und soziale Situation der Prostituierten zu stärken. Dieser Schritt hat eine Entkriminalisierung und ein gesellschaftliches Umdenken bewirkt.

In vielen Bereichen konnte das Gesetz jedoch seine Wirkung nicht entfalten, weil viele Länder, Kommunen und Behörden es nicht oder nur unzureichend umsetzen. Es müssen endlich Nachbesserungen wie etwa. Klarstellungen beim Gewerbe- und Baurecht oder bei der Sperrbezirksverodnung ermöglicht werden. Wir wollen die Rechte von Prostituierten stärken sowie Beratungs- und Ausstiegsangebote qualitativ und quantitativ ausbauen.

Repressionen und Kriminalisierung von Prostituierten lehnen wir ab. Frauen, die Opfer von Menschenhandel wurden, wollen wir vor Abschiebungen besser schützen. Insbesondere während laufender Gerichtsverfahren. Ein Bleiberecht würde die Anzeige- und Aussagebereitschaft vieler Opfer deutlich erhöhen und so zur Ermittlung der Täter und Erhellung der Strukturen führen.

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